Archiv für den Monat: Oktober 2017

Unterstützung für XAML-Builds abgekündigt … Sind auch Sie betroffen?

Ende Mai 2017 hat Microsoft die Unterstützung für XAML-Builds im „Team Foundation Server“ und im „Visual Studio Team Services“ mit den nächsten Versionen abgekündigt – nähere Infos hier: https://blogs.msdn.microsoft.com/bharry/2017/05/30/evolving-tfsteam-services-build-automation-capabilities/

Künftig wird es mit der neuen Version des „Team Foundation Servers“ 2018, und ab August 2017 für „Visual Studio Team Services“, keine Unterstützung für XAML-Builds mehr geben!

Kunden, die diese Technologie für die Erstellung Ihrer Anwendungen nützen, sind gezwungen, auf ein anderes System „pipeline/task build system“ umzusteigen. Je nach Umfang und Komplexität der Anwendung ist der Umstieg nicht ganz trivial.

Für Unternehmen, die die bisherige Technologie XAML-Build für die Erstellung diverser Software-Lösungen einsetzen, ist diese Umstellung darüber hinaus mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Die Abkündigung des Features scheint recht kurzfristig und sie lässt wenig Zeit für die notwendigen Anpassungen und Neuprogrammierungen, die – wie so oft – neben dem Tagesgeschäft erledigt werden müssen.

Sind Sie auch betroffen? Wir suchen weitere Betroffene, die mit uns gemeinsam in einen Dialog mit Microsoft in Sachen XAML treten möchten. Ziel dieses Dialogs wäre, Verständnis für unser Problem bei Microsoft zu wecken, und ggf. Unterstützung bei der Umstellung zu bekommen.

Daher möchten wir Sie bitten zu prüfen, ob Ihr Unternehmen von dieser Abkündigung betroffen ist, und sich ggf. mit der Leitung der mbuf Arbeitsgruppe Development in Verbindung zu setzen unter development@mbuf.de

By | 2017-10-16T15:48:42+02:00 Montag, 16. Oktober 2017|Arbeitsgruppen|0 Kommentare

Digitaler Wandel zunehmend auch eine Lizenzfrage?

Es wird viel darüber diskutiert, wie der Digitale Wandel gelebt und umgesetzt werden kann. Aus der Politik, aus Institutionen wie IHK oder aus den großen Wirtschaftsverbänden, hört man immer wieder, man dürfe den Anschluss in Sachen Digitaler Wandel ja nicht verpassen.

Im Rahmen dieses Transformationsprozesses ist zu beobachten, dass Systemwelten mehr und mehr zusammenwachsen, die Zahl der Schnittstellen wächst, hybride Szenarien mit größer werdendem Cloudanteil zunehmen. Gerade in der Verknüpfung von Informationen und der Interpretation dieser Daten bis hin zum BI-Modell liegen doch die Chancen der Digitalisierung. Und die Partnerkonferenz Inspire und die jüngst über die Bühne gegangene Anwenderkonferenz Ignite haben gezeigt, dass der Trend in diese Richtung ungebrochen ist.

Es ist aber auch zu beobachten, dass die Lizenzmodelle der Lösungsanbieter mit diesem Wandel nur schwer Schritt halten.

Wenn alles mit allem verknüpft ist, wenn bislang einzelne Softwarelösungen zur mosaikartigen integrierten Anwendungslandschaft werden, wenn Datensenken ganz schnell zur Datenquelle für weitere Verarbeitungsschritte werden und all das teils on prem und teils in der Cloud, meist aber global über Landesgrenzen und Kontinente hinweg, geschieht, wenn Endgeräte beliebig werden und Nutzer kaum noch einzelnen Geräten zuzuordnen sind, dann wird es kompliziert, „gerechte“ Lizenzmodelle zu definieren und Lizenzen im benötigten Umfang bereitzuhalten und zu verwalten.

mbuf Vorstandssprecher Ralph Alkemade hat dies in seinem Vorwort zum mbuf Newsletter August 2017 thematisiert. Aus vielfachen Diskussionen in der mbuf Arbeitsgruppe License Management kennt man die wachsende Problematik dieses Themas. Selbst Lösungsanbieter im SAM-Umfeld stoßen inzwischen mit ihren Lösungen an Grenzen.

Dass die mit dem Transformationsprozess des Digitalen Wandels einhergehende Lizenzproblematik nicht nur bei Microsoft-Produkten Gewicht bekommt, hat zuletzt die Jahrestagung der DSAG gezeigt.

Die online-Plattform CloudComputing-Insider.de hat das Thema in einem Beitrag aufgegriffen:

https://www.cloudcomputing-insider.de/dsag-stellt-lizenzen-fuer-die-systemvernetzung-in-frage-a-650474/

Ungeklärte Lizenzfragen und Lizenzmodelle, die vielfach nicht mehr zu den tatsächlichen Einsatzszenarien passen, drohen zum Hemmschuh für den Digitalen Wandel zu werden. Hier sind die Softwareanbieter – ganz vorneweg die Marktführer Microsoft und SAP – gefragt, schnellstens handhabbare faire Lizenzmodelle zu definieren.

SIE sind aufgerufen, sich in unserer Community an den Diskussionen rund um die Digitale Transformation zu beteiligen. Engagieren Sie sich in unseren Arbeitsgruppen – werden Sie Mitglied im Microsoft Business User Forum e.V. (mbuf).

Info-Broschüre: http://mbuf.de/wp-content/uploads/mbuf_Broschuere_Ihre_Interessenvertretung.pdf

Mitgliedsantrag: http://mbuf.de/wp-content/uploads/mbuf_Mitglieder_Aufnahmeantrag.pdf

Wir freuen uns auf SIE…!

By | 2017-10-10T12:56:08+02:00 Dienstag, 10. Oktober 2017|Arbeitsgruppen|0 Kommentare

Volksmusik, Reggae oder Oper?

Der Musikgeschmack ist sehr vielfältig. Manche mögen Volksmusik, manche Schlager und Pop, manche mögen Hard-Rock, manche sind eingefleischte Klassikfans. Und dann gibt es noch die Mischformen: Alpen-Rock zum Beispiel oder Klassik-Pop oder „Cross-Over“.

Was man lieber hört, muss jeder selber entscheiden. Dumm nur, wenn der absolute Klassik-Fan plötzlich im Live-Konzert der Toten Hosen hockt.

Ähnlich wie mit der Musik ist es auch mit Themen für einen Kongress – für den mbuf Jahreskongress 2018 zum Beispiel. Da sind viele Themen denkbar. Die inhaltliche Ausrichtung sollte aber den „Geschmack“, also das Interesse der Besucher treffen.

Wir – das Microsoft Business User Forum (mbuf) – wollen für den mbuf Jahreskongress 2018 im April in Stuttgart als Ausrichter und Veranstalter mal einen etwas anderen Weg beschreiten. Wir wollen ein wenig Wunschkonzert spielen und die inhaltliche Ausrichtung noch viel stärker als in der Vergangenheit an Ihren Interessen orientieren.

Sie sollen als geschätzter Fachbesucher nicht nur die erste Geige spielen, sondern Sie sollen auch das Programm mitbestimmen und ein Stück weit Dirigent sein. Daher die Fragen(n) an Sie:

  • In welchen Themenfeldern sehen Sie ihre derzeitigen Herausforderungen?
  • In welchen Themenfeldern sehen Sie ihre künftigen Herausforderungen?
  • Welche Themen sollten aus Ihrer Sicht auf alle Fälle auf der Agenda des mbuf Jahreskongress 2018 stehen?

Ihre – gerne auch stichwortartige – Antwort senden Sie bitte an zimmermann@mbuf.de

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!

Und merken Sie sich unbedingt den Termin schon mal vor:

16. & 17. April 2018
10. mbuf Jahreskongress
ICS Stuttgart

By | 2017-10-09T09:17:11+02:00 Montag, 9. Oktober 2017|Arbeitsgruppen|0 Kommentare