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Mobile First, Cloud First – Customer First?

Liebe Mitglieder, liebe Partner und liebe Leserinnen und Leser dieses Newsletters,

auch im August gibt es einen mbuf Newsletter – denn auch in der Sonne geht uns der Gesprächsstoff nicht aus. Auch Microsoft sorgt dafür, dass alles in Bewegung bleibt.

Auf der weltweiten Partnerkonferenz Inspire wurde der Umbau erläutert, der sich durch die Ankündigungen zu Massenentlassungen bereits abgezeichnet hatte. Aus dem ehemaligen Lizenzverkäufer wurde in den letzten Jahren der Cloud-Anbieter Microsoft.

Aber auch in Redmond ist mittlerweile die Erkenntnis gereift, dass Kunden nur für Lösungen in die Cloud gehen, nicht für Produkte. Und so wurden die Partner wiederentdeckt, um durch attraktive Lösungen auf Basis von Azure die Kunden auf die Microsoft Plattform zu bringen und damit für dauerhafte Umsätze zu sorgen. Win  Win mit einem Umsatzpotenzial von 4,5 Billionen US-Dollar für die Digitale Transformation in den nächsten Jahren, so heißt es auf der Inspire-Seite von Microsoft.

Neben Mobile First und Cloud First gilt nun auch (nach wie vor) wieder Partner First. Bei so viel „FIRST“ – es sei an die „America First“-Antrittsrede von Donald Trump erinnert – möchte man fragen, ob es nicht einmal an der Zeit für Customer First wäre.

Konkret: Sollten wir vom größten Softwarehersteller der Welt und seinen Partnern nicht Lösungen erwarten, die ausgereift sind? Lösungen, bei denen man den Eindruck gewinnt: „Da hat sich jemand Gedanken gemacht, was Kunden wollen“?

Lösungen, die einfach zu beherrschen sind, weil die Komplexität gekapselt ist?

Lösungen, die auch von der Lizenzierung her einfach verständlich sind?

Customer First bedeutet aus meiner Sicht nicht, die Lizenzierung über das CSP-Programm in 7 Videos von insgesamt etwa 4,5 Stunden Dauer zu erläutern – so lobenswert es ist, dass es solche Videos auf YouTube überhaupt gibt. Wenn die Lizenztrainerin Irene Kisse in den von Microsoft bereitgestellten Videos etwa 40 Minuten braucht, um die unterschiedlichen Office 365 Lizenzmodelle zu erläutern, zeigt sich jedoch, dass diese Lizenzmodelle einfach zu komplex sind.

Und das ist ja auch nur die Theorie. In der Praxis ist die Verwaltung der Abonnements für die Benutzer deutlich aufwändiger und langwieriger, als wir es in der On -Premises-Welt gewohnt waren. Wenn für die neue Cloud-Welt mehrere Portale nötig sind, um dort zu administrieren, dann ist das nicht kundenorientiert – und vielleicht eine Erklärung für eine gewisse Zurückhaltung der Unternehmen.

Aber die Partner werden es jetzt ja richten. Doch selbst die großen LSPs haben Probleme, diese Welt zu verstehen und geben mitunter falsche Ratschläge. Das liegt aber nicht an der Inkompetenz der Mitarbeiter, sondern an der Komplexität.

Daher unser Rat an Microsoft: Nur wenn es einfach ist, macht man es mal eben. Selbst ALDI hat das begriffen und geht das Thema in seiner aktuellen Kampagne „Einfach ist mehr“ an.

Wann wird Microsoft diese Einfachheit, die in der Softwareentwicklung propagiert wird, auch in der Administration und Lizenzierung seiner Produkte umsetzen? Wann werden diese Verwaltungssysteme die Usability bekommen, die die anderen Produkte aus Redmond bereits haben?

Es ist nun an der Zeit. Umorganisationen zugunsten einer Partnerausrichtung helfen nicht, wenn die Endkunden – Privatkunden wie Unternehmen – nicht mitgenommen werden.

Wir werden dieses Thema weiter beobachten.

Noch eine Anmerkung aus meinem letzten Urlaub: Croatia 365 ist kein neues Softwareprodukt – sondern der Marketingslogan eines schönen Landes, das für seine Gäste das ganze Jahr Angebote bieten möchte. Das Logo erinnert stark an die Farbigkeit der Microsoft Welt von früher.

Vielleicht nimmt Microsoft im Gegenzug ein paar Anleihen an der Kundenorientierung und Gastfreundschaft, die Kroatien seinen Gästen bietet. Es wäre dem Unternehmen aus Redmond zu wünschen.

Wie erleben Sie die aktuellen Veränderungen bei Microsoft? Ich freue mich sehr auf konkrete Erfahrungsberichte zur Unterstützung unseres kritisch-konstruktiven Dialogs mit Microsoft.

Herzliche Grüße

Ihr

Ralph Alkemade
Sprecher des Vorstands
Microsoft Business User Forum e.V.

By | 2017-08-30T15:24:20+02:00 Freitag, 25. August 2017|Lizenzen, Microsoft|0 Kommentare

Microsoft richtet sich neu aus

Microsoft-CEO Satya Nadella hatte vor rund drei Jahren die neue Marschrichtung vorgegeben. Mit „Cloud first, Mobile first“ versucht der Software-Gigant seitdem, im rauen Wind des sich immer schneller drehenden Innovationskarussells zu bestehen.

Im Jahr 2017 hat Microsoft nun eine weitere Runde eingeläutet. Auf der internationalen Partnerkonferenz „ Inspire “, die im Juli in Washington stattfand (übrigens mit über 600 deutschen Microsoft Partnern die „deutscheste“ Partnerkonferenz aller Zeiten) wurden zunächst die Partner darüber informiert, dass sich Microsoft neu aufstellen will: Künftig soll nicht mehr der Verkauf von Lizenzen im Vordergrund stehen, sondern die Unterstützung der Kunden bei der Digitalen Transformation. Nicht mehr der „Revenue“ steht im Fokus, sondern die „Consumption“ – also die tatsächliche Nutzung der (Cloud-)Technologien aus Redmond.

Weltweit sollen im Rahmen dieser Neuausrichtung 18.000 Stellen abgebaut werden – interessanterweise aber nicht in Deutschland. Zwar wird es auch hierzulande zu personellen Veränderungen kommen, aber unter dem Strich soll der Headcount bei Microsoft Deutschland sogar noch wachsen.

Weg von reiner Vertriebspower hin zu Fach- und Lösungskompetenz – das ist die Parole. Nicht mehr das einzelne Softwareprodukt soll im Mittelpunkt stehen, sondern das konkrete Anwendungsszenario mit all seinen Facetten.

Inwieweit sind hiervon nun die Mitgliedsfirmen des Microsoft Business User Forums betroffen?

Es wird zeitnah vermutlich zu Veränderungen in der Betreuung kommen. Waren bislang die Kunden eher nach Firmengröße („Seats“) zugeordnet, will man künftig nach Branche und Potenzial für die Digitale Transformation segmentieren. Die Betreuung – das ist das Ziel – soll wertiger werden.

Unternehmen mit hohem Potenzial fallen künftig in das „Enterprise“-Segment, Unternehmen mit geringerem Potenzial werden SMC (Small / Medium / Corporate) zugeordnet. Unternehmen im Enterprise-Segment kommen von Fall zu Fall sogar in den Genuss einer besonderen Vor-Ort-Betreuung durch eine Customer Success Unit (CSU) – Personal von Microsoft, das in den Unternehmen im Rahmen eines Transformationsprojekts mitarbeitet. Erfreulicherweise werden wohl die meisten mbuf Mitgliedsfirmen dem Enterprise Segment zugeschlagen – was auch ein Indikator für die besondere Stärke unserer Mitgliedsfirmen sein mag.

Wir werden – das ist absehbar – insbesondere in unserer Arbeitsgruppe CIO Kreis darüber zu diskutieren haben, ob und wie sich dieser Wandel in den Mitgliedsunternehmen auswirkt. Microsoft hat ganz klar signalisiert, dass man auch diesbezüglich in den Dialog mit mbuf einsteigen möchte.

Die Neuausrichtung von Microsoft ist nachvollziehbar und verständlich. Ob sie wirklich im angedachten Umfang gelingt, muss in den nächsten Monaten kritisch geprüft werden. Bislang hatte sich der Monopolist eher weniger um die tatsächlichen „Needs“ seiner Unternehmenskunden gekümmert und zum Beispiel die oft drückenden Schnittstellenprobleme bei der Anbindung von Drittanbieter-Lösungen schlichtweg ignoriert. Wenn sich Microsoft – auch mit Hilfe seiner Partner – tatsächlich vom Softwareanbieter zum Lösungsanbieter mit Branchenexpertise wandeln will, dann muss deutlich „tiefer abgetaucht“ werden, und die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden müssen mehr in den Fokus rücken.

Die Rolle von mbuf wird durch diese Neuausrichtung wichtiger denn je: Wenn der Softwareriese Microsoft wirklich tiefer in die technologischen Details seiner Unternehmenskunden abtauchen möchte, wirklich Technologiepartner sein will – dann kann mbuf die Anforderungen der Unternehmen sammeln, bündeln und vorbringen. Damit wird mbuf sozusagen Mittler zwischen den Welten; ein bidirektionaler Informations- und Kommunikationskanal. Am Ende sollte getreu eines alten Werbeslogans aus der Automobilbranche ein klares „Wir haben verstanden!“ stehen.

By | 2017-08-25T12:43:55+02:00 Freitag, 25. August 2017|Arbeitsgruppen, Microsoft|0 Kommentare

mbuf Jahreskongress 2017: Agenda aktualisiert…

Viele Dinge sind im Fluss – auch wenn man das bei manchen Dingen gar nicht so gerne sieht, weil man lieber auf fester Basis planen möchte.

Aber das Leben ist nunmal anders und so mussten wir z.B. wegen Erkrankung erneut Anpassungen an der Agenda für den mbuf Jahreskongress vornehmen. Die aktualisierte Kongress-Agenda können Sie in Form unseres ausführlichen Kongress-Heftes genauso als pdf herunterladen wie die überarbeitete Übersicht über die angebotenen Trainings Sessions der Dynamic Communities.

Wie? Sie sind noch nicht für den mbuf Jahreskongress 2017 angemeldet?

Link zu Infos rund um den mbuf Jahreskongress 2017:    http://mbuf.de/news
Unsere Kongress-Webseite mit Agenda und Anmeldemöglichkeit:   http://2017.mbuf.de
Eindrücke vom letzten mbuf Jahreskongress inkl. Interview mit Sabine Bendiek:   https://www.youtube.com/watch?v=qDDczQQAUF4

JETZT anmelden!

Übrigens: Den aktuellen mbuf Newsletter April 2017 können Sie hier herunterladen.

Darum sollten Sie in 2017 unbedingt Mitglied im mbuf werden…

Das Microsoft Business User Forum – kurz mbuf – gibt es seit 2004. Wir sind Ihre Interessenvertretung gegenüber Microsoft, aber auch eine aktive Community, die Ihnen hilft, das Rad nicht immer neu erfinden zu müssen.

Eine Firmen-Mitgliedschaft im mbuf hat für Sie viele Vorteile, die wir für Sie in einer Broschüre noch einmal nachvollziehbar und übersichtlich zusammengestellt haben.

Darüber hinaus ist mbuf zum Vorteil seiner Mitglieder verschiedene Kooperationen eingegangen. Sie können als mbuf Mitglied auf Basis dieser Kooperationen z.B. bis zu 20% ihrer Weiterbildungskosten einsparen! Details hierzu finden Sie auch in unserem Dezember Newsletter.

Es gibt also eine ganze Reihe von Gründen, Mitglied im Microsoft Business User Forum (mbuf) zu werden!

Weitere Informationen hält unsere Webseite bereit. Satzung und Mitgliedsantrag finden Sie im Downloadbereich.

Entscheiden Sie sich jetzt für eine Mitgliedschaft. Wir freuen uns auf Sie!

By | 2017-05-19T08:17:20+02:00 Freitag, 23. Dezember 2016|Arbeitsgruppen, Kooperationen, Microsoft, Mitglieder|1 Kommentar

8. mbuf Jahreskongress am 9. & 10. Mai in Stuttgart

Es ist schön, Dinge wachsen zu sehen – nicht nur im Frühjahr in der Natur, sondern auch in der IT. Und man darf wohl sagen: Das einst zarte Pflänzchen „mbuf Jahreskongress“ hat sich prachtvoll entwickelt.

Bei den ersten mbuf Jahresveranstaltungen trafen sich einige wenige IT-Professionals, die damals in zweireihiger Sitzordnung an einem großen ovalen Tisch in einem Konferenzraum bei Microsoft Platz fanden. Zur gemütlichen Abendveranstaltung fuhr man vom Hotel aus gemeinsam in einem einzigen angemieteten Bus – und hatte trotzdem noch viel Platz.

Etwas mehr als 10 Jahre später findet der mbuf Jahreskongress nun in einem internationalen Kongresszentrum statt. Es gibt 5 parallele Vortragstracks mit 45 Vorträgen. Zur Keynote reist die Vorsitzende der Geschäftsleitung der Microsoft Deutschland GmbH an, über 50 Dienstleistungs- und Lösungsanbieter stellen im Foyer aus, auch Microsoft ist mit zwei eigenen Stände präsent. Und der zur gleichen Zeit im gleichen Gebäude stattfindende European Congress der Dynamic Communities bringt IT-Professionals aus ganz Europa nach Stuttgart. Es sind in großer Anzahl kompetente Ansprechpartner zu „all things Microsoft“ präsent. Bereits jetzt dürfen wir mit mehr als doppelt so vielen Besuchern wie im Vorjahr rechnen. Das ist ein bemerkenswertes Wachstum!

Microsoft Dynamics AX, CRM and NAV European Congress 2016

Vielleicht gehen wir kurz noch einmal auf den European Congress der Dynamic Communities AXUG / CRMUG / NAVUG ein: Da in diesem Jahr in Europa keine MS Convergence stattfindet, ist der Treffpunkt in Stuttgart die einzige Gelegenheit für Dynamics Anwender und Systemverantwortliche, auf europäischem Boden miteinander und mit Microsoft ins Gespräch zu kommen. Diese Chance sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Und als einschlägiger Anbieter sollten Sie auch Ihre Kunden noch einmal gezielt auf dieses Event hinweisen.

Ein Ticket = zwei Top-Events

Ganz wichtig: Ob Sie sich nun über mbuf einbuchen oder über die Dynamic Communities (AXUG / CRMUG / NAVUG): Sie zahlen für beide Veranstaltungen nur einmal Eintritt und können sich dann bei beiden Veranstaltungen frei bewegen. Lediglich die mbuf Abendveranstaltung am Montag bleibt denen vorbehalten, die über mbuf entsprechend gebucht haben.

Sichern Sie sich Ihren Platz – melden Sie sich jetzt an!

Kostenlose Teilnahme für mbuf Mitglieder, Aussteller und Referenten

Partner aus dem mbuf Partnernetzwerk, Referenten und Aussteller sowie unsere Mitglieder haben per E-Mail Aktions-Codes für kostenlose Tickets erhalten. Lassen Sie diese Codes nicht verfallen!

Und ein zusätzlicher Anreiz für Nichtmitglieder: Firmen, die jetzt den Jahreskongress besuchen und sich bis zum 30.09.2016 für eine kostenpflichtige mbuf Mitgliedschaft entschließen, erhalten die Ticketkosten nach dem Beitritt zurückerstattet! Erzählen Sie das gerne auch Ihren Kollegen und Kunden …

Links

By | 2016-09-23T16:49:45+02:00 Freitag, 15. April 2016|Events, Jahreskongress, Microsoft, Mitglieder, Partnernetzwerk|0 Kommentare

Technet-Artikel zur Begegnung zwischen MS-VP Joe Matz und mbuf

„Listening for What’s Next“: Das Technet-Blog Volume Licensing berichtet über die Begegnung zwischen Joe Matz (Microsoft Corporate Vice President), Richard Smith (Microsoft General Manager Business Marketing) und den IT-Verantwortlichen vom Microsoft Business User Forum im Rahmen der diesjährigen CEBIT in Hannover.

(mehr …)

By | 2017-05-19T08:17:20+02:00 Freitag, 13. Mai 2011|Lizenzen, Microsoft|0 Kommentare