Die „neue“ CEBIT – sinnvolle Weiterentwicklung oder Effekthascherei?

//Die „neue“ CEBIT – sinnvolle Weiterentwicklung oder Effekthascherei?

Die „neue“ CEBIT – sinnvolle Weiterentwicklung oder Effekthascherei?

Ist Ihnen die Veränderung im Logo aufgefallen? Aus CeBIT wurde CEBIT. Aus dem jahrelang üblichen Logo mit weißer Schrift auf rotem Grund wurde ein poppiger Auftritt mit viel Gelb. Aus der internationalen Leitmesse für Informationstechnologie im Frühjahr wurde „Europas Business-Festival für Innovation und Digitalisierung“ im Sommer.

Für mich war immer klar: Vor dem CeBIT-Termin nicht auf Sommerreifen wechseln. Die CeBIT-Tage waren bekannt für eventuelle Wetterkapriolen – und die Kasseler Berge wurden da oft zur verkehrstechnischen Herausforderung. Dieser wichtige Milestone im Jahresablauf fehlt mir jetzt. Aber wir haben ja gelernt, mit Veränderungen zu leben.

Wer sich das Programm der CEBIT 2018 anschaut, der findet dort viele Vorträge, Diskussionsrunden und Foren, viel Programm mit Event-Charakter – bis hin zu Grill-Abenden oder zum Auftritt von Showgrößen wie Jan Delay. Nicht mehr die Produktpräsentation steht im Vordergrund, sondern das sich miteinander austauschen.

Ja, die CeBIT musste sich neu erfinden. Messen „der alten Art“ sind wohl nicht mehr zeitgemäß, Entscheider haben andere Informationsquellen, Innovation findet nicht mehr zyklisch statt, für die Aussteller standen finanzieller Aufwand und messbarer Erfolg nicht mehr in einem gesunden Verhältnis zueinander.

Aber ist das wirklich die Zukunft?

Ich denke, dieser Relaunch einer etablierten Messe ist ein interessantes Experiment mit ungewissem Ausgang. Aber egal, ob das neue Konzept mehr Besucher oder „bessere“ Besucher bringt, es wird richtungsweisend für eine ganze Reihe von Veranstaltungen werden.

Das Veranstalter-Fachmagazin tagungswirtschaft sprach kürzlich gar von einer „Festivalisierung von Tagungen und Kongressen“. Können nur noch stark emotionalisierende Veranstaltungen mit Event-Charakter Besucher anlocken?

Diese Woche ist CEBIT-Time. Wir machen aus diesem Anlass eine kleine Umfrage. Uns interessiert:

  • Gehen Sie hin?
  • Oder warum gehen Sie nicht hin?
  • Wenn Sie dort waren: Wie war Ihr Eindruck? Was war Ihr „Highlight“?

Mailen Sie uns ihr kurzes Feedback doch einfach mal schnell und völlig formlos zu (info@mbuf.de). Natürlich werden wir Ihr Feedback 100% DSGVO-konform behandeln.

Übrigens:

Wenn das „sich miteinander austauschen“ für Sie einen hohen Stellenwert hat, dann sollten Sie (bzw. Ihr Arbeitgeber) Mitglied im Microsoft Business User Forum e.V. (mbuf) werden.

Das Microsoft Business User Forum – kurz mbuf – ist eine als Verein organisierte Community, die drei wesentliche Ziele verfolgt

  • Interessenvertretung des Mittelstandes gegenüber Microsoft
    „Gemeinsam Dinge bewegen…“
  • Aktives Networking der Mitgliedsunternehmen untereinander
    „Das Rad nicht immer neu erfinden – von anderen lernen…“
  • Informationskanal zwischen Microsoft und dem Mittelstand
    „schneller, besser und früher informiert sein…“

Ein Blick auf unsere Leistungspalette:

  • Wir verfügen derzeit über insgesamt 13 Arbeitsgruppen, in die über 180 Mitgliedsfirmen in wechselnder Besetzung an die 1.000 Mitarbeiter entsenden.
  • Etliche dieser Arbeitsgruppen sind nicht an spezielle Produktwelten gebunden (z.B. AG Lizenzen, AG CIO Kreis, AG IT Security). Auch in anderen Arbeitsgruppen (z.B. AG Enterprise Infrastructure oder AG Dynamics AX Fi/Co) schaut man gerne über den Microsoft-Tellerrand hinaus.
  • Wir haben eine „Flat-Rate-Mitgliedschaft“ – Mitglied werden nicht Personen, sondern Firmen/Organisationen. Mitgliedsunternehmen können unbegrenzt verschiedene Mitarbeiter in verschiedene Arbeitsgruppen entsenden.
    Die Firmen-Mitgliedschaft gilt auch für Tochter-/Schwestergesellschaften, wenn diese ausdrücklich im Mitgliedsantrag mit eingeschlossen werden.
  • Der Firmen-Jahresbeitrag für diese „Flat-Rate-Mitgliedschaft“  ist mit 1.500 Euro erfreulich gering.
  • Wir setzen regelmäßig Webcasts zu verschiedenen Themen auf, an denen alle Mitarbeiter aus unseren Mitgliedsunternehmen teilnehmen können.
  • Wir stellen mit dem zugriffsgeschützten mbuf Portal eine gesicherte Plattform zur Verfügung, auf der eine Kommunikation zwischen den Mitgliedern stattfinden kann.
  • Jeder Arbeitsgruppe sind „Microsoft-Paten“ zugeordnet, die die Anliegen unserer Mitglieder an Microsoft herantragen können, die über Neuigkeiten aus dem Hause Microsoft berichten (oft noch ehe der Markt diese Neuigkeiten kennt) und die bei Bedarf den Kontakt zu Produkt-Spezialisten bei Microsoft herstellen können.
  • Wir veranstalten in jedem Jahr einen mbuf Jahreskongress, an dem im Rahmen der Mitgliedschaft die Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen kostenfrei teilnehmen können.
  • Über unsere Kooperationspartner INTEGRATA, AddOn oder itSMF erhalten Sie Preisvorteile bei der Buchung von Weiterbildungsmaßnahmen. Preisvorteile, die in Summe den mbuf Jahresbeitrag weit übersteigen können.

Kommen sie mit uns Gespräch. Oder besuchen Sie testweise mal unsere Arbeitsgruppen-Treffen. Es lohnt sich für Sie – versprochen!

By | 2018-06-13T12:09:28+02:00 Mittwoch, 13. Juni 2018|Arbeitsgruppen|0 Kommentare

About the Author:

Karl Gerd „Charly“ Zimmermann ist der Geschäftsführer des Microsoft Business User Forums.