Inhaltsverzeichnis

mbuf Jahreskongress 2010 – Begrüßung ^

Begrüßung durch den Vorstandssprecher des Microsoft Business User Forums

Thomas Hemmerling-Böhmer von der Karl Storz GmbH & Co. KG begrüßte die Mitglieder des Microsoft Business User Forums, Gäste und Dozenten und gab einen Überblick zu den Themen der folgenden Tage. Bei seiner Einleitung vor dem bis auf den letzten Platz besetzten Auditorium skizzierte Herr Hemmerling-Böhmer die Herausforderungen an die Business-IT jenseits des Tagesgeschäfts. Dabei schlug er den Bogen von übergeordneten Themen wie Globalisierung und Green IT über die Alterspyramide in Deutschland (mit neuen Herausforderungen, aber auch Potenzialen im Bereich E-Health) zu Social Media und den dominierenden Playern im Bereich global verfügbarer IT-Produkte und Services. Die veränderte Anbieterlandschaft – mit Microsoft, Google und Apple, in Zukunft aber auch Facebook als weltweit konkurrierenden Playern führt auch zu neuen Herausforderungen an eine moderne Informationstechnologie. Seine Kernfrage lautete: „Vernetzen wir oder werden wir vernetzt?“

Thomas Hemmerling-Böhmer bekräftigte das Bestreben von mbuf – einer Organisation, die mittlerweile mehr als eine Million Microsoft-Nodes repräsentiert – weiter die Interessen der IT-Verantwortlichen in dieser sich rasch wandelnden Welt zu vertreten.

mbuf Jahreskongress 2010 – Keynote / Videokonferenz mit Achim Berg ^

Keynote: „Neues Arbeiten“ –
die (R)evolution der Wissensarbeit

  Keynote
Vortragende(r) Achim Berg / Microsoft Deutschland GmbH
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 09:00 bis 09:30 Uhr
Raum: Brighton

Es war eine „Zitterpartie“, die sich wahrscheinlich in diesen Tagen bei vielen Konferenzen in der nördlichen Hemisphäre wiederholte – und sie bot eine gute Gelegenheit, über den Wert moderner Kommunikationstechnologien zu reflektieren: Die Keynote „Neues Arbeiten“ von Achim Berg (scheidender Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland) musste kurzfristig abgesagt werden, da die Sperrung des nordeuropäischen Luftraums aufgrund des Vulkanausbruchs in Island eine rechtzeitige Rückkehr aus den USA unmöglich machte.

Als auch der kurzfristig ins Programm genommene Vortrag von Ralph Haupter, der die Nachfolge von Herrn Berg antritt, vulkanbedingt ausfallen musste, machte man aus der Not eine Tugend und griff zum Office Communicator. Und so stand Achim Berg – trotz der späten Stunde konzentriert und bester Laune – den Teilnehmern des Jahreskongresses 2010 am Dienstag für eine Videokonferenz zur Verfügung, bei der es um seine abgeschlossenen und kommenden Aufgaben bei Microsoft sowie die IT-Anforderungen deutscher Unternehmen ging.

Er gab einen kurzen Ausblick auf die zu erwartenden Angebote von Microsoft im Mobile-Bereich und reflektierte über den zuweilen harten („Wir haben uns – konstruktiv – gefetzt; aber das ist wichtiger, als zusammen Kaffee zu trinken“), aber kontinuierlichen Dialog zwischen Microsoft und mbuf über Schwerpunktthemen wie Lizenzmodelle.

Gleichwohl unterstrich er die Bedeutung dieses Dialogs („Wir brauchen Ihr Feedback; mbuf hat hier eine Schlüsselposition“) – und bekräftigte, auch als neuer Corporate Vice President Mobile Communications Business & Marketing der Microsoft Corporation den bei mbuf organisierten IT-Verantwortlichen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen zu wollen.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag AddOn ^

Hacking Windows Server 2003 und 2008 R2:
Schwachstellen und Stärken der beiden Systeme im Vergleich

  Vortrag
Vortragende(r) Ralf Feest / AddOn Systemhaus GmbH (Microsoft Partner)
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 14:20 bis 15:05 Uhr
Raum: VIP Lounge

In seiner Vortrag zeigte Ralf Feest vom Systemhaus AddOn diverse Angriffsszenarien gegen Serversysteme vom Typ Windows 2003 im Vergleich zu Windows Server 2008 R2 – und gab Tipps, wie IT-Verantwortliche ihre Systeme vor Viren, Trojanern, externen und internen Angreifern schützen können.

Ralf Feest

Ralf Feest gilt schon seit Jahren als einer der profundesten Kenner von Microsoft-Technologien. Bei der AddOn Systemhaus GmbH leitet er die Abteilung „Microsoft Enterprise Services“. Er ist verantwortlich für Microsoft Trainings-, Beratungs- und Implementierungsprojekte in Deutschland und der Schweiz.

Als Projektmanager für Windows Server und Exchange hat Ralf Feest mit seinem Team in den letzten Jahren über 3.500 Projekttage im Migrationsumfeld geliefert. Ralf Feest ist MCITP EA, MCSE und MCT. Er hat 1996 Europas größte Windows User Group gegründet, die NT-Anwendergruppe www.nt-ag.de.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag cellent ^

Windows 7 in einer Virtual Desktop Infrastructure

  Vortrag
Vortragende(r) Robert Mayer / Fujitsu Technology Solutions GmbH (mbuf Mitglied) & Michael Flum / cellent AG (Microsoft Partner)
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 13:30 bis 14:15 Uhr
Raum: Raum Brighton

Bereits im Jahr 2009 hatte Robert Mayer die Teilnehmer des Jahreskongresses mit einem profunden Vortrag zur Green IT bei Fujitsu überzeugt. Insofern rechneten die Teilnehmer auch in diesem Jahr mit „news you can use“ – und wurden nicht enttäuscht.

Virtualisierung ist eines der großen Themen der Business IT, und virtuelle Infrastrukturen finden sich heute in jedem Rechenzentrum. Dabei lag der Schwerpunkt allerdings bisher mehrheitlich auf Netzwerk-, Speicher- und Server-Virtualisierung. Die Virtualisierung kompletter Arbeitsplätze bietet neue Ansätze, die Effizienz im IT Betrieb weiter zu steigern – und in vielen Fällen den Nutzen für Anwender zu erhöhen.

Im Erfahrungsbericht der Fujitsu Technology Solutions stellten Robert Mayer von der Fujitsu Technology Solutions GmbH und Michael Flum von der cellent AG die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Einführung virtueller Desktops in dynamischen Infrastrukturen dar.

Michael Flum eröffnete mit einem programmatischen „Willkommen in der neuen Welt“ – denn Desktop-Virtualisierung wird gerne als Revolution „verkauft“. Der umfassende und komplexe Vortrag zu den technischen, aber auch lizenzrechtlichen Dimensionen der Virtualisierung stellte diesen Anspruch der Realität gegenüber.

Tatsächlich – so Flum – ist die neue Welt gar nicht so neu: Zugriff von jedem Ort, zu jeder Zeit und über möglichst jedes Gerät lauten die bekannten Ansprüche. Gleichzeitig muss die bereitstellende IT natürlich auch in der neuen, verteilten Welt Ansprüchen wie Compliance und Sicherheit gerecht werden.

Blueprints für effizientere Desktop-Bereitstellung

In Bezug auf das aktuelle Über-Thema Cloud Computing stellte Flum die Frage: Welche „Blueprints“ bietet die Cloud für die Informationstechnologie in Hinblick auf Effizienzsteigerung? Denn da sich das Marktvolumen für Cloud Computing in den nächsten Jahren vervielfachen dürfte, bleibt eine Auseinandersetzung mit den entsprechenden Angeboten ohnehin kaum einem IT-Verantwortlichen erspart. Auch hier geht es natürlich darum, keine Wettbewerbsvorteile zu verschenken.

Flum griff die Klassifizierung Software / Platform / Infrastructure as a service auf und ordnete Desktop-Virtualisierung in diesem Modell der Infrastruktur zu.

Während nun die klassische Infrastruktur-Virtualisierung (Server, Storage, Network) bereits voranschreitet, sieht es beim Desktop (Virtualisierung von Anwendungen, Profilen, Präsentationsebene) in vielen Unternehmen noch ganz anders aus.

Flum unterstrich, dass es bei der Desktop-Virtualisierung nicht damit getan ist, einen Arbeitsplatz zu virtualisieren und zentral bereitzustellen – auf diese Weise sei wenig zu gewinnen. Vielmehr müssten die erforderlichen Anwendungen und deren Einstellungen beachtet werden.

Dem klassischen, seit gut 15 Jahren etablierten Modell des Betriebssystem-Rollouts („Windows 7, Office 2010 und etwas System-Management“) stellte Flum die konsequente Desktop-Virtualisierung als Alternative zur Bereitstellung optimaler Arbeitsumgebungen gegenüber.

Vom Standard-Image zur personalisierten Arbeitsumgebung

Ziel-Senario ist hier ein auf möglichst jedem Endgerät verfügbarer, zentral bereitgestellter Desktop. Der Weg dorthin führt über eine Entkopplung der Hardware vom Betriebssystem. Ausgangsbasis ist dabei ein zentrales Standard-Image („Golden Image“), das zwar grundsätzlich möglichst vielen Anwendern zur Verfügung gestellt werden soll, jedoch bedarfsweise um Anwendungen und Einstellungen ergänzt werden kann.

Die Vorteile dieses Modells, so Flum weiter, sind heute vor allem bei temporären Arbeitsplätzen, Gast-Mitarbeitern im Unternehmen und nicht gemanagten Heimarbeitsplätzen zu realisieren: Hier kann der benötigte Desktop mit geringem Aufwand bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt (und natürlich auch wieder zurückgezogen) werden. Nahe liegende Vorteile dieser Entkopplung von der jeweiligen Zielhardware sind Zuverlässigkeit und entsprechend niedrigere Kosten.

An dieser Stelle übergab Herr Flum an Herrn Mayer von Fujitsu, der die vorgestellten, allgemeinen Überlegungen in die konkrete Umsetzung bei Fujitsu übertrug. Besonderes Gewicht erhielt dieser Teil des Vortrags natürlich dadurch, dass das Großunternehmen Fujitsu Technology Solutions Anwender, aber eben auch Anbieter von Managed Workplace-Lösungen ist.

Die Dynamic Infrastructure als Grundlage der Desktop-Virtualisierung

Robert Mayer, der bei Fujitsu sowohl für den Datacenter-Bereich als auch die Workplace Services verantwortlich ist, konnte den Zuhörern das komplexe Thema somit aus einer umfassenden Perspektive näher bringen.

Mayer verwies auf die inherente Verflechtung beider Bereiche: „Wenn Sie am Kabel so eines virtuellen Desktops ziehen, kommt eine Menge Datacenter zum Vorschein“. Die komplette Netzwerkschicht muss also auch beleuchtet werden, und die Infrastruktur muss dynamisch sein, damit virtuelle Desktops bereitgestellt werden können.

Ausgehend von der Notwendigkeit, Windows 7 und darauf basierende Anwendungen unternehmensweit möglichst effizient bereitzustellen, stellte Mayer das „big picture“ der dynamischen Infrastruktur (und die Pendants auf Clientseite) bei Fujitsu vor. Hier vollzeiht sich – vergleichbar mit Microsoft – eine Entwicklung vom reinen Software- beziehungsweise Hardware-Anbieter zu „Software plus Service“.

Im Sinne der amerikanischen Maxime „Eat your own dog food“ (von Mayer lokalisiert zu „Wir trinken Wein aus eigenen Schläuchen“) müssen alle entsprechenden Lösungen erst bei Fujitsu in der erforderlichen Qualität laufen, bevor das Unternehmen sie auf den Markt bringt.

Unter dieser Prämisse schilderte die Entwicklung von ersten proof of concept-Projekten bei Fujitsu hin zum Managed Virtual Workplace und dem Ziel, den virtuellen Desktop als solchen anbieten zu können.

Hier stellt sich natürlich schnell die Frage, ob es eine „One-size-fits“-Lösung gibt oder geben kann. Diesem Ansatz wurde eine Absage erteilt: Es bleibt zunächst bei hybriden Lösungen für verschiedene Gegebenheiten.

Der well managed PC hat noch Bleiberecht

Anschließend stellte er fünf verschiedene, gemeinsam mit Cellent definierte Use Cases vor, die klassische Benutzertypen, deren Anforderungen und die entsprechenden Lösungswege definieren.

Hier bleiben zwei „Bastionen“ des traditionellen „well managed PC“ zunächst außerhalb der Virtualisierungsbestrebungen: der Mobile Worker (da die Offline-Funktionalität von VDI heute noch nicht das erforderliche Niveau hat) und der Power User mit den hohen Anforderungen an Rechenleistung und Personalisierung.

Traditionellen Office Workern und externen, temporär einzubindenden Anwendern (beispielsweise Geschäftspartnern) hingegen kann VDI schon heute die erforderlichen Voraussetzungen bieten. Und auch die so genannten Task Worker können mit entsprechenden Thin Clients – beispielsweise für die SAP-Arbeit – in der Regel problemlos versorgt werden.

Die Frage ist nun, wie die hier definierten Arbeitsplatztypen und deren Anforderungen durch Cloud-basierte Services unterstützt werden können. Und da zumindest hier und heute Microsoft den „Workplace aus der Cloud“ nicht anbietet, hat Fujitsu eben dieses Angebot selber realisiert.

Technisch machbar, lizenzrechtlich in der Schwebe

Der Pferdefuß des dargestellten Szenarios ist dabei kein technischer, sondern ein lizenzrechtlicher, da Microsoft – so Mayer – diese „Shared“-Variante lizensseitig nicht unterstützt – ein Umstand, der sich jedoch in absehbarer Zeit ändern könnte: „Ich glaube, der Workplace wird auch bei Microsoft früher oder später in die Cloud kommen“.

Im weiteren Verlauf des Vortrags erörterte Mayer die kritischen Erfolgsfaktoren für VDI – von der Management-Strategie über Anwenderakzeptanz und Hardware-Voraussetzungen bis zu den erforderlichen Skills und Ressourcen im Unternehmen. Er stellte die Workplace-Evolution bei Fujitsu von der ersten, Windows 2000-basierten Variante bis zum heutigen Stand unter Windows 7 vor, der sich wiederum für eine Kopplung mit einer VDI-Infrastruktur anbot. Diesen letzten Stand und die avisierte Weiterentwicklung verordnete Mayer dann im Gartner Maturity-Modell.

Den mittlerweile erreichten Stand für den Fujitsu-Client in den Ausprägungen now2virtual/now2win7 konnte auch das Risk and Health Assessment Program for Windows Desktop die erforderliche Robustheit bescheinigen: „[…] are in a very good state and meet the overall Microsoft recommendations.“. Die positive Einschätzung durch die Endanwender, so Mayer, bestätigte diese Bewertung.

Mayer stellte dann die Überlegungen und Kriterien vor, die zur konkreten technischen Infrastruktur und Integration der VDI bei Fujitsu führten und gab einen Ausblick auf die Entwicklung für die kommenden Jahre – vorhersehbar mit einem steigenden Marktanteil für den virtuellen Desktop.

„Dummes“ Terminal, ganz smart

Von der konkreten Bereitstellung via Hypervisor und Connection Broker schlug Mayer dann den Bogen zu einer bei Fujitsu entwickelten, speziellen Client-Variante, dem Zero Client. Dies ist ein Endgerät, das ohne Festplatte, Betriebssystem und Applikationen auskommt, sondern als „dummes Terminal“ – auf Grundlage einer Hardware von Pano Logic – lediglich die erforderlichen Anschlüsse bereitstellt und (dies ist der Clou für einen kostenbewussten Kunden) nicht nur Daten und Anwendungen, sondern auch den zum Betrieb erforderlichen Strom (auch für den Monitor) über Ethernet bezieht.

Bei Gerätekosten, die gerade einmal 50 % eines traditionellen PCs betragen und Betriebskosten von etwa 15W (inklusive Monitor) schloss sich damit auch der Kreis zum Thema Energieeffizienz aus dem letztjährigen Vortrag von Herrn Mayer.

Ein Ausblick auf ein großen Fujitsu-Kunden und die dort geplante Entwicklung in Richtung BPOS/VDI bis zum Jahr 2017 zeigte auf, dass und wie der virtuelle Desktop in Unternehmen ankommt – und dass diese Entwicklung bereits begonnen hat.

Robert Mayer schloss mit einem Appell an Microsoft, Workplace as a service nicht nur technisch, sondern auch lizenzrechtlich möglich zu machen.

In der anschließenden Diskussion wurden unter anderem die verschiedenen Virtualisierungslösungen von Citrix, CMWare und Microsoft, die höheren Serveranforderungen bei einer steigenden Anzahl angepasster („assigned“) Clients sowie die Kosteneinsparungspotenziale im VDI-Bereich erörtert.

Robert Mayer

Nach dem Studium der Diplom-Wirtschaftsmathematik an der Universität Augsburg war Robert Mayer in verschiedenen IT-Management-Funktionen bei der Siemens Nixdorf AG, Siemens AG und Fujitsu Siemens Computers GmbH tätig. Dabei hatte er unter anderem auch beratende Funktionen inne im Bereich License, Security und Service Management, aber auch im Bereich des Business Process Re-Engineering. Derzeit ist er als IT-Director bei der Fujitsu Technology Solutions GmbH in der Abteilung Service Operations, Infrastructure Operations unternehmensweit verantwortlich für Solution Design, Workplace Services und Corporate Data Centres. Darüber hinaus ist Robert Mayer aktives Mitglied im Mathematisch-Physikalischen Verein der Universität Augsburg e.V.

Mit Microsoft verbindet Fujitsu eine langjährige Partnerschaft als Global Account, OEM- und Gold-Partner. In dieser strategischen Partnerschaft versucht Robert Mayer stets, die „Kunst, voraus zu sein“ zu leben – und zwar sowohl im Client- als auch im Server-Bereich.

Michael Flum

Michael Flum verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Informationstechnologie. Nach einer kaufmännischen Ausbildung war er zunächst als Organisationsprogrammierer tätig und wechselte 1994 zu einem Microsoft-Partnerunternehmen. Bevor er im Jahr 2000 in den Vorstand bestellt wurde, war er als Managing Consultant in der Beratung und Einführung von Microsoft-basierten IT-Infrastrukturen bei mittleren und großen Unternehmen tätig. Seit 2004 ist Michael Flum als Mitglied der Geschäftsleitung bei der cellent AG für das operative Geschäft an zwei von neun Standorten sowie die Entwicklung des Geschäftsbereichs Infrastructure Solutions verantwortlich.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Computacenter ^

Die Arbeitsumgebung der Zukunft gestalten

  Vortrag
Vortragende(r) Jochen Rapp / Computacenter AG & Co. oHG (Microsoft Partner)
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 10:35 bis 11:20 Uhr
Raum: Raum Brighton

Die Prämissen sind bekannt: Die Betriebskosten von Client-Landschaften auf der einen Seite und die immer höheren Anforderungen aus den Fachabteilungen auf der anderen Seite setzen IT-Verantwortliche zunehmend unter Druck. Wissen und Information erhalten einen immer größeren Stellenwert; Herausforderungen wie globale Vernetzung, Mobilität und flexible Arbeitsmodelle prägen die Arbeitswelt.

Das ist eine „systemische“ Sicht – aber natürlich gibt es auch die Perspektive der Anwender. Und aus deren Sicht stehen vor allem Zusammenarbeit und Kommunikation im Vordergrund – eine Sichtweise, die vor allem bei jüngeren Mitarbeitern eine immer größere Bedeutung hat. Dementsprechend – so die These des Vortrags von Jochen Rapp – muss eine moderne IT die erforderlichen Voraussetzungen schaffen.

Herr Rapp skizzierte zunächst das Bild einer nahen Zukunft, in der die globale Wissensgesellschaft nicht mehr behauptet, sondern gelebte Realität von vier Milliarden Menschen sein wird. In 5 bis 10 Jahren – so eine der präsentierten Prognosen – werden 80 % des weltweiten Wissens in Echtzeit zur Verfügung stehen. Diese „Echtzeitigkeit“ muss – nicht zuletzt, um keine Nachteile im Wettbewerb zu erleiden – bei den Mitarbeitern moderner Unternehmen „ankommen“ und nutzbar sein.

Neue Herausforderungen, bleibende Verpflichtungen

Herr Rapp verwies auf die Trends, die den Arbeitsplatz – vielmehr eine dem Mitarbeiter folgende Arbeits umgebung – der nahen Zukunft formen werden: Weg vom „einsamen Kämpfer“ am Schreibtisch, hin zu mehr Teamwork – das sich aber ebenfalls nicht mehr auf einen Ort oder einen Zeitrahmen beschränken muss: Gearbeitet wird immer öfter asynchron und verteilt; jedoch unter der Voraussetzung, dass alle Beteiligten „im Bild“ sind.

Die technischen Entwicklungen (Mobilität, steigend Bandbreite) gehen dabei mit den Ansprüchen der Wissensarbeiter Hand in Hand. Unter dieser Prämisse ziehen immer mehr Technologien in Unternehmen ein, die gerne als „Web 2.0“ subsummiert werden: Social Media, Wikis, Foren und verschiedenste Formen von „collective wisdom“. Sie ermöglichen es jedem Einzelnen, aktiv zum Erfolg eines Unternehmens beizutragen.

Aber natürlich bleiben auch in dieser schönen neuen Welt die alte Anforderungen – vor allem in Hinblick Kosten und Sicherheit – bestehen. In Hinblick auf die unvermeidliche Kostendiskussion argumentierte Herr Rapp, dass der Benutzer als größter Teil der Client-Kosten (beinahe 50 %) über alle Studien hinweg und auch über längere Betrachtungszeiträume gleich bleibt – und dass es sich hier eher lohnen würde als bei anderen „Stellschrauben“, nach Ursache und Wirkung zu fragen. Rapps These: Der Anwender ist vergessen worden – er arbeitet grundsätzlich trotz aller Innovationen grundsätzlich so wie vor zwanzig Jahren.

Dabei beweist die Ergonomieforschung, dass zum Beispiel besser gestaltete Benutzeroberflächen die Produktivität und langfristige Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen können. Auch im Verkauf – so ein Beispiel aus einem konkreten Kundenprojekt – kann eine „schönere“ Oberfläche zu höheren Umsätzen führen; ganz einfach, weil der Mitarbeiter mehr Freude an seiner Arbeit hat.

Maßarbeit für die digital natives

Technologische Entwicklungen, die wiederum oft aus Kostenperspektive betrachtet und vorangetrieben werden (Virtualisierung von Desktops und Applikationen) böten eine neue Chance, der Anwenderperspektive gerecht zu werden. Dabei – so unterstrich der Dozent mehrfach – geht es nicht oder nicht alleine um Technik – erforderlich sind vielmehr organisatorische Lösungen, die eine freie Entfaltung des Anwenders bei der Erfüllung seiner Aufgaben ermöglichen.

Diese Freiheit muss zugelassen werden – denn nur so kann das viel beschworene kollektive Wissen auch tatsächlich geschaffen werden. Es muss seinen Stellenwert bekommen und repräsentiert werden, damit nicht auch in Zukunft wertvolle Daten in verschlossenen Büros ihren Wert verlieren. In diesem Zusammenhang wurden auch Aspekte wie Führung anstelle zentraler Steuerung/Kontrolle und das viel beschworene Denken in Netzwerken anstelle etablierter Hierarchien thematisiert.

Jochen Rapp unterstrich, dass die Arbeitsumgebung der Zukunft kein Fließbandprodukt sein kann, sondern als „Maßarbeit“ den Anforderungen im Unternehmen angepasst werden muss. Dabei müssen einzelne Unternehmensbereiche – vom Einkauf bis zum Marketing – nach sorgfältiger Priorisierung gezielt unterstützt werden. Und gerade, um junge und hoch begabte Mitarbeiter in ein Unternehmen zu holen, müssen die entsprechenden Arbeitsumgebungen rechtzeitig gestaltet werden, bevor der Zug mit den „digital natives“ abfährt.

Abschließend umriss Herr Rapp, wie Lösungen von Microsoft eingesetzt werden können, um diesen Arbeitsplatz der Zukunft zu gestalten: Office 2010, Enterprise Search, Unified Communications mit dem Office Communicator usw.

Da neue Technologien aber gelernt werden müssen, darf der Aspekt der Anwenderschulung nicht außer Acht gelassen werden. Hier verwies er auf Add-ins, die in Software integriert werden können („Mein Lernpfad“, Umstiegshilfen für neue Office-Versionen), dort den Lernerfolg unterstützen und das Helpdesk entlasten.

Jochen Rapp

Jochen Rapp ist Practice Leader Workplace Solution bei der Computacenter AG & Co. oHG. Er studierte Maschinenbau an der Universität Stuttgart und am Georgia Institute of Technology in Atlanta. Schwerpunkte seines Studiums waren unter anderem bildgebende Verfahren in der Medizin und numerische Strömungssimulationen im Bereich der chemischen Verfahrenstechnik.

Direkt nach dem Studium startete er bei Computacenter (damals CompuNet) als Trainee zum Systemberater. Von Anfang an beschäftigte er sich mit der Planung und Integration von Client-Server-Infrastrukturen. In diesem sehr stark von Microsoft geprägten Umfeld verlagerte er in den letzten Jahren seine Arbeiten auf die Beratung von langfristig ausgerichteten Client-Server Lösungen; zuletzt als Practice Leader Workplace Solutions mit dem Fokus auf flexible und effiziente Arbeitsplatzumgebungen in Großunternehmen.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Datagroup ^

Die System Center Suite:
Redmond goes ITIL

  Vortrag
Vortragende(r) Alexander Fischer / DATAGROUP IT Services GmbH (Microsoft Partner)
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 11:00 bis 11:45 Uhr
Raum: VIP Lounge

Kaum eine IT-Organisation arbeitet heute ohne Technologien von Microsoft. Mit seiner System Center Suite und insbesondere mit dem neuen System Center Service Manager will der Software-Marktführer die Produktion von IT-Services umfassend unterstützen.

Im Rahmen seines Vortrags verschaffte Alexander Fischer (der in seiner Zeit bei der Koehler Paper Group einer der Mitgründer des Microsoft Business User Forums war) von der Datagroup IT Services Holding AG den Zuhörern nicht nur einen Überblick über die einzelnen Produkte und ihre Positionierung innerhalb der System Center Suite, sondern stellte vor allem deren Zusammenspiel dar. Dabei standen nicht technische, sondern strategische Aspekte im Vordergrund.

Zunächst stellte Herr Fischer die Microsoft System Center-Produktfamilie vor und erläuterte, wie die Produkte im Infrastruktur-Management vom Monitoring bis zum Backup ineinander greifen.Er unterstrich, dass es weniger um das Monitoring von Servern, sondern von Services gehen muss.

Zunächst beschäftigte Herr Fischer sich mit Datensicherungskonzepten auf der Grundlage des Microsoft System Center Data Protection Manager. Im weiteren Verlauf wurde das Thema „Überwachung virtualisierter Umgebungen mit dem System Center Virtual Machine Manager“ behandelt. Da diese Lösung unabhängig von der verwendeten Virtualisierungsarchitektur ist, können hiermit auch VMWare- und XEN-basierte Systeme verwaltet werden. Weiter ging es dann mit der Software- und Konfigurationsverwaltung per System Center Configuration Manager.

Unter dem Titel „Systembereitstellung“ ging es darum, wie der Workflow für die „berührungsfreie“ Bereitstellung von Software weitgehend automatisiert werden kann – eine Disziplin, in der natürlich nicht nur Microsoft aktiv ist. Herr Fischer beschäftigte sich dann mit dem Software Update Management (und Komplikationen, die sich hier in speziellen Umgebungen wie beispielsweise Krankenhäusern ergeben können) und Asset Management – hier ging es unter anderem um den Aspekt „Konsolidierung“ im Sinne einer übersichtlicheren Darstellung, beispielsweise für Reports an die Geschäftsleitung.

Herr Fischer schloss mit einem positiven Ausblick auf das Potenzial einer konsequent durchdachten SCOM-Lösung: „In einer Gesamtbetrachtung können massiv Lizenz- und Administrationskosten eingespart werden.“.

Alexander Fischer

Alexander Fischer (42) ist seit über zwei Jahren bei der DATAGROUP IT Services GmbH für den Bereich Business Development verantwortlich. Er ist Buchautor im Microsoft Press Verlag und hat seinen Schwerpunkt im Bereich der lösungsorientierten Implementierung komplexer Microsoft-Technologien. Seiner technologischen Vorreiterrolle wurde der Industriefachwirt beim Spezialpapierhersteller Koehler Paper Group (Oberkirch) als Leiter der Infrastruktur (12 Jahre) sowie beim Sägeanlagenhersteller KASTO Maschinenbau in Achern-Gamshurst (10 Jahre) gerecht. Bei beiden Unternehmen zeichnete er mitverantwortlich für die Einführung von SAP (R/2 und R/3). Herr Fischer ist Teilnehmer des exklusiven Microsoft-TAP-Programms für die System Center Suite und kennt damit die strategisch relevanten Microsoft-Technologien weit vor Markteinführung. Darüber hinaus ist der Gründungsmitglied des mbuf e.V.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Festo ^

Cloud Computing bei der Festo AG

  Vortrag
Vortragende(r) Dr. Lutz Seidenfaden / Festo AG & Co. KG (mbuf Mitglied)
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 09:45 bis 10:30 Uhr
Raum: Raum Brighton

Kaum ein Thema in der Informationstechnologie erfährt derzeit so viel Aufmerksamkeit wie „Cloud Computing“. Da die IT-Budgets weiter unter Druck stehen und darüber hinaus immer wieder neue Businessanforderungen formuliert werden, stehen IT-Verantwortliche vor der undankbaren Aufgabe, unter den zahlreichen Angeboten für „Cloud“-Lösungen jene zu identifizieren, die eine nachhaltige Optimierung der IT-Services versprechen.

Dabei ist oft unklar, was genau sich hinter dem Begriff „Cloud Computing“ verbirgt, welche Vorteile die beworbenen Angebote schlussendlich bringen und wie diese unter Berücksichtigung von Sicherheits- und Businessanforderungen sinnvoll in die IT-Landschaft integriert werden können.

In seinem gut verständlichen und strukturierten Vortrag stellte Dr. Lutz Seidenfaden zunächst einmal seinen Arbeitgeber Festo vor und lichtete dann das Dickicht um den schillernden Begriff „Cloud Computing“, der ja konzeptionell in der Folge der etablierteren Kategorien Application Service Providing, Grid Computing und Software as a service steht. Anschließend stellte er den etablierten Anbietern und Lösungen auf Infrastruktur-, Plattform-, Anwendungs- und Prozessebene die ausgewählte Cloud-Pendants von Microsoft und anderen Anbietern entgegen.

Nüchterner Blick in die Wolke

Als „reality check“ empfand wahrscheinlich mehr als ein Zuhörer die Einordnung von Cloud Computing im „Hype Cycle“ als einer Technologie, die sich gerade auf dem Gipfel überhöhter Erwartungen befindet und den langen Weg zur uneingeschränkten Praxistauglichkeit noch vor sich hat: „CloudComputing“, so die nüchterne Einschätzung des Dozenten, „ist in 2 –5 Jahren marktreif.

Gleichwohl lohnt es sich, bereits heute außerhalb geschäftskritischer Anwendungen mit den Möglichkeiten der Technologie zu experimentieren und ihre Versprechen – insbesondere die Kostenreduktion durch „Pay by use“ statt dem teuren „Provisioning for Peak“ – unter die Lupe zu nehmen. Bei nüchterner Betrachtung stellt sich heraus, dass Cloud Computing nicht in jedem Szenario günstiger als ein optimal eingestelltes eigenes Rechenzentrum ist, wie Dr. Seidenfaden anhand eines Vergleichs der Amazon EC2-Dienste mit einem internen Rechenzentrum herleitete.

Im Hauptteil seines Vortrags zeigte Dr. Seidenfaden, wofür Cloud Computing genutzt werden kann und welche ökonomischen und sicherheitstechnischen Vor- und Nachteile sich auf Infrastrukur-, Plattform- und Software-Ebene ergeben.

IT-Leiter ohne eigene IT?

„In weniger als zehn Jahren werden viele Unternehmen ohne hausinterne IT und Rechenzentren auskommen.“ – mit dieser provokanten These des Bitkom-Präsidenten August-Wilhelm Scheer konnte sich der Dozent der Aufmerksamkeit der zuhörenden IT-Verantwortlichen sicher sein. Mag dies nun tatsächlich so kommen oder nicht: Die Rolle der IT wandelt sich vom bloßen Anbieten und der „handwerklichen“ Umsetzung hin zur (technischen) Prozessberatung.

Vor diesem Hintergrund stellte Dr. Seidenfaden abschließend den konkreten Entwicklungsstand beim Einsatz von Cloud-Technologien sowie die Evaluierungskriterien („make or buy“) bei Festo vor – und schloss mit dem Ausblick auf Szenarien, in denen ein Unternehmen eines Tages auch die geschäftskritischen Kernanwendungen einem Cloud-Anbieter anvertrauen mag. Die Technologie – so sein Fazit – ist ernst zu nehmen, aber bis zu ihrer vollständigen Marktreife wird es noch ein paar Jahre dauern: Zeit, die sich zweifellos nutzen lässt, um technische, aber auch rechtliche Fragen zu lösen.

Dr. Lutz Seidenfaden

Lutz Seidenfaden studierte und promovierte im Bereich Wirtschaftsinformatik an der Georg August Universität Göttingen. Seit 2007 ist er als Assistent des Vorstands „Information Systems and Processes“ bei der Festo AG & Co. KG mit Thema „Cloud Computing“ und dessen strategischer Bewertung befasst. Seit Anfang 2010 ist er verantwortlich für die in der Produktion eingesetzten non-SAP IT-Systeme der Festo AG & Co. KG.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Hewlett Packard ^

HP Converged Infrastructure – Ein Fundament zur Next-Generation IT-Architektur

  Vortrag
Vortragende(r) Klaus Rumsauer / Hewlett-Packard GmbH (mbuf Mitglied)
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 15:30 bis 16:15 Uhr
Raum: VIP Lounge

Vor kleinem, aber interessierten Publikum stellte als letzter Vortragender Klaus Rumsauer, Direktor der Enterprise Server & Storage Business Unit bei HP Deutschland, die HP Converged Infrastructure vor. Sie repräsentiert die umfangreiche Arbeit, die von HP in den letzten Jahren geleistet wurde, um die IT-Architektur der Zukunft zu definieren und in Lösungen einfließen zu lassen. Aufgabe der Converged Infrastructure ist es, die IT-Ressourcen bestmöglich den Geschäftsprozessen anzupassen.

Vor dem Hintergrund der logistischen Probleme durch den Vulkanausbruch unterstrich er die Notwendigkeit für Unternehmen, in einer hochvernetzten Welt flexibel zu bleiben und schnellstmöglich zu agieren. Dementsprechend geht der Trend gerade bei der IT von „festverdrahteten“ zu virtualisierten, gepoolten Lösungen. Diese Evolution wird jedoch durch eine vorhandene, historisch gewachsene Struktur gebremst – hier binden Betrieb und Wartung von Legacy-Systemen oft 70% der Kapazitäten, während für Businessinnovationen nur 30% bleiben. „Dabei muss es“, so Rumsauer, „genau anders herum sein.“

Der Dozent stellte dar, wie IT-Bestellprozesse durch Automatisierung dramatisch verkürzt und vereinfacht werden können. Der Schlüssel hierzu ist ein Wechsel von Technologie- zu Bedarfsanfragen.

Die zugrunde liegende – und bei HP zunächst aufgrund eigener Anforderungen entwickelte – Architektur für das „Shared Service Management“-Modell berücksichtigt die Größen Storage, Server, Netzwerk, Energie und Kühlung sowie die Management-Software. Im weiteren Verlauf des Vortrags erläuterte Herr Rumsauer die einzelnen Ebenen der Lösung (HP Infrastructure Operating Environment, HP FlexFabric, Virtual Resource Pools, HP Data Center Smart Grid). Voraussetzung hierfür ist natürlich eine entsprechend konsequent virtualisierte Infrastruktur. Ein ausbalanciertes Kühlsystem mit zahlreichen Sensoren sorgt konsequenterweise dafür, dass auch bei der Kühlung nur dort Energie eingesetzt wird, wo sie benötigt wird.

Die Vorteile dieser „konvergenten“ Infrastruktur in einem konkreten Projekt: Verbesserte Produktivität, eine doppelt so gute Auslastung der Infrastrukturkapazitäten sowie eine drei Mal bessere Ausnutzung der Gebäudeenergieversorgung.

Die IT muss sich, so das Fazit, vom Infrastruktur- zum konsequenten Service-Provider wandeln, ihre Angebote vereinfachen und standardisieren – und auch der Kunde muss sich daran gewöhnen, keine Technologie, sondern Dienste zu ordern. Der Weg dorthin führt gegebenenfalls über Insellösungen und eine schrittweise Transformation existierender Umgebungen.

Klaus Rumsauer

Klaus Rumsauer ist bei HP Direktor der Enterprise Server & Storage Business Unit Deutschland.

Klaus Rumsauer begann 1990 als Service Engineer und Projektmanager bei DIGITAL Equipment. Nach vier Jahren Tätigkeit im Vertrieb und Produktmarketing für Client/Server-Lösungen wechselte Klaus Rumsauer zu Compaq Computer Deutschland. Hier leitete er am Anfang das Produktmanagement und übernahm später die Geschäftsverantwortung für die Industrie Standard Server. Im Zuge des HP/Compaq-Merger erweiterte sich seine Geschäftsverantwortung auf das komplette HP Server & Storage Portfolio. Heute vertritt er alle Server- und Storage-Produkte, Infrastruktur-Softwarelösungen sowie den Endkundenvertrieb, Reseller-Vertrieb und PreSales.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag hhpberlin ^

Virtualisierung einmal anders –
Nachhaltiger Unternehmenserfolg mit Windows 7 und Office 2010

  Vortrag
Vortragende(r) Stefan Truthän / hhpberlin Ingenieure für Brandschutz GmbH (mbuf Mitglied)
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 15:30 bis 16:15 Uhr
Raum: Raum Brighton

Virtualisierung steht wie kaum ein anderer Begriff für Rationalisierung und Kostensenkung in der Informationstechnologie. Aber was hat man sich unter einem virtualisierten Arbeitsplatz vorzustellen? In technischer Hinsicht gibt es da mehr als eine Interpretationsmöglichkeit.

Stefan Truthän, Mitglied der Geschäftsführung bei hhpberlin, näherte sich dem komplexen Thema in seinem Vortrag aus ungewohnter Perspektive. Er tat dies mit derselben Eloquenz und unkonventionellen Begeisterung, die schon seinen Vortrag beim Jahreskongress 2009 des Microsoft Business User Forums zu einem Höhepunkt der Veranstaltung gemacht hatte.

Zunächst stellte Stefan Truthän das kleine, aber im wissensintensiven Bereich Brandschutz durchaus prominente Unternehmen hhp vor, bei dem Informationstechnologie nicht auf den Kostenfaktor reduziert, sondern konsequent als Werkzeug betrachtet und eingesetzt wird. Da das Unternehmen von vier Standorten aus eine große Zahl von Bauprojekten (bis zu 1000 im Jahr) betreut, ist es unabdingbar, dass die Mitarbeiter kurzfristig erreichbar sind und kontinuierlich Zugriff auf alle relevanten Informationen haben. In diesem Sinne setzt das Unternehmen auf konsequentes „Empowerment“ (Truthän: „Ich bin ein Kämpfer für das Betriebsmittel IT“).

Kommunikation kein „Extra“, sondern Kern der Arbeit

Dabei geht es nicht nur um den steigenden Bedarf an qualifiziertem Personal, sondern auch den steigenden Anteil von Kommunikation am täglichen Arbeiten und dem Anspruch der Kunden, möglichst schnell möglichst fundierte Antworten zu erhalten. Stefan Truthän plädiert dafür, zur Erfüllung der Ansprüche der Kunden, aber auch einer guten „Work/Life Balance“ den Mitarbeitern hochwertige Werkzeuge und eine skalierende Plattform für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen. Ziel ist, dass Mitarbeiter zu beliebiger Zeit an beliebigen Orten produktiv arbeiten können.

In Hinblick auf die geforderte Mobilität erteilte Truthän dem traditionellen Standortbegriff eine Absage („Keine Regionalfürsten, die über die Farbe des Klopapiers entscheiden“): Alle Mitarbeiter sollen kurzfristig die nötigen Informationen erhalten können, um überall Projekte zu realisieren. IT kann hier eine zentrale Rolle spielen.

Die Hardwareplattform für diese Arbeit ist ein, so darf man wohl sagen, liebevoll zusammengestelltes Hardware-Paket, bei dem die Mitarbeiter hochwertige Tablet PCs in angepassten Taschen, mit allen erforderlichen Adaptern zur Verfügung gestellt bekommen; ebenso wie Flatrates für Telefonie, Datenübertragung per UMTS usw. Eine nahtlose Kommunikation und Verbindungsweitergabe zwischen Smartphones und Festnetz-Standorten erleichtert es Mitarbeitern und Kunden, standortunabhängig in Kontakt zu bleiben. Da aber auch dieser mobile Arbeitsplatz quasi nur noch ein „reisender Cache“ ist, kann er bei Beschädigung oder Verlust leicht ersetzt werden.

Unified Communication in aller Konsequenz

Im weiteren Verlauf des Vortrags erläuterte Stefan Truthän die Evolution der Unified Communication (UC) bei hhp auf der Grundlage der Grundlage des Microsoft Office Communication Server und SIP. Resultat: „Es spielt keine Rolle mehr, wo die Mitarbeiter sind, es geht nur darum, ob sie online oder offline sind.“ Auch haben Instant Messaging und A/V-Konferenzen vor diesem Hintergrund E-Mail als klassisches Kommunikationsmittel bei hhp nahezu abgelöst. Da die Sofortnachrichten historisiert dargestellt und mit anderen Kommunikationskanälen abgeglichen werden können, bilden sie den Verlauf eines Projekts zeitnah ab. Schließlich ist auch die Büroorganisation standortunabhängig virtualisiert – der auf diese Weise gebildete Informationspool gewährleistet, dass Kunden schnell Auskünfte über die Verfügbarkeit und den Status von Mitarbeitern erhalten. Eine noch konsequenteres Herangehen an das Thema UC, deutete Stefan Truthän an, hat eher mit mangelnder Akzeptanz als Technologie zu tun. Gleichwohl gab er einen Ausblick auf die zu erwartenden Features für den Communicator 14 und die sich ergebenden Integrationsmöglichkeiten.

Als nächsten Pfeil im Köcher der Microsoft-Werkzeuge lobte Stefan Truthän OneNote („Das wichtigste Werkzeug! OneNote, Outlook, und dann lange nichts – wer braucht noch Word?“) Er verwies auf die Notwendigkeit, in Teams Meetings und den Projektfortgang zu dokumentieren; eine Aufgabe, die gerade durch OneNote 2010 dramatisch erleichtert wird. Ziel ist es auch hier, Datensilos und Redundanz („Wer überträgt schon zu Hause Notizen aus Meetings?“) zu vermeiden und eine effektive Zusammenarbeit zu unterstützen.

Anschließend stellte Stefan Truthän die Entwicklung von einer klassischen, dateibasierten Struktur hin zu einer SharePoint-basierten Arbeitsumgebung („SharePoint ist der Klebstoff, der alles zusammenhält“) auf der Grundlage eines vollvirtualisierten SQL-Clusters dar – ein Thema, das am nächsten Tag des Jahreskongresses der Technologiepartner Redmond Integrators noch vertiefen sollte. Was das Frontend angeht, plädierte Truthän für den ‚Schritt in die Moderne‘: „Sie müssen die Leute an die Ribbon Bar gewöhnen; sonst brauchen Sie nichts anderes einzuführen!“

Abschließend verwies er darauf, dass Microsoft inzwischen einen beträchtlichen Teil seiner Ressourcen für die Entwicklung cloud-basierter Dienste in direkter Konkurrenz zu Amazon und Google entwickelt – und auch innovative Microsoft-Partner in Zukunft hier „andocken“ müssen.

Stefan Truthän

Dipl.-Inf. BW (VWA) Stefan Truthän ist seit Januar 2002 bei hhpberlin, seit 2008 vertritt er hhpberlin als einer der geschäftsführenden Gesellschafter. Zur Kernaufgabe des studierten Wirtschaftsinformatikers gehört die operative und strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Zusätzlich zu den Tätigkeiten als kaufmännischer Leiter engagiert sich Herr Truthän stark für den effizienteren Einsatz von Informationstechnologie bei hhpberlin.

Herr Truthän engagiert sich in unterschiedlichen Gremien – unter anderem als Arbeitsgruppenleiter der Gruppe „Workplace“ im Microsoft Business User Forum (mbuf) – zu verschiedenen IT-Themen. Zudem ist er aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichshain.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Karl Storz ^

Der frühe Vogel kennt den Wurm –
Windows 7 TAP bei KARL STORZ

  Vortrag
Vortragende(r) Arved Schierding / Karl Storz GmbH & Co. KG (mbuf Mitglied)
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 11:00 bis 11:45 Uhr
Raum: Raum Brighton

Das frühe „Beschnuppern“ einer neuen Technologie im Rahmen des Microsoft Technology Adoption Program (TAP) ist – wie mbuf Vorstandssprecher Thomas Hemmerling-Böhmer ausführte – üblicherweise Großunternehmen vorbehalten. Das Microsoft Business User Forum jedoch ermöglichte es auch seinen mittelständischen Mitgliedern, an diesem Programm teilzunehmen. Wie die KARL STORZ GmbH & Co. KG als mbuf Mitglied nutzte, stellte Arved Schierding in seinem Vortrag dar.

Zunächst stellte Herr Schierding das Unternehmen Karl Storz und seine Leistungen und Produkte im Bereich der Endoskopie und minimalinvasiven Chirurgie vor.

Herr Schierding stellte die Ausgangssituation vor. Auf der Grundlage einer heterogenen Client-Umgebung (von Windows NT und 2000 bis XP, teilweise auch ältere Hardware) war das erklärte Ziel, zunächst 17% der Rechnerbasis am Hauptssitz des Unternehmens auf die zur Verfügung stehende RTM-Version von Windows 7 umzustellen.

Um den Zeitaufwand für das Projekt zu reduzieren, wurde bereits früh entschieden, kein weitreichendes, zeitraubendes Customizing des neue Betriebssystems zu betreiben, sondern soweit wie möglich die von Microsoft vorgegebenen Defaults beizubehalten.

(Besser) Leben mit Defaults

Für die Softwareverteilung setzte Karl Storz auf den Microsoft System Center Configuration Center 2007, als Officepaket wurde Microsoft Office 2003 spezifiziert, und natürlich war auch SAP zu berücksichtigen. Herr Schierding verwies darauf, dass die User Experience sich nicht primär am Betriebssystem selber festmacht („Dem Anwender ist das Betriebssystem herzlich egal“), sondern die Verfügbarkeit vertrauter Anwendungen hier eine größere Rolle spielt. Insofern konnte auch auf umfangreiche Schulungen verzichtet werden.

Auch auf ein weitreichendes Customizing der gut 3800 Group Policy Einstellungen wurde im Sinne eines „pragmatischen“ Rollouts verzichtet („Microsoft hat sich bei den Defaults schon etwas gedacht“) – eine Entscheidung, die sich laut Aussage von Herr Schierding bewährt hat.

Da sich das Projekt zunächst auf 200 „einfache“ Clients beschränkte, bei denen nur das RAM auf die Mindestanforderungen aufgerüstet werden musste, war dieser erste Rollout auf der Basis eines (in zwei Wochen erstellten) Golden Image nach einer Woche abgeschlossen („was wir natürlich bei Beta- und RTM-Versionen nicht erwartet haben“). Arved Schierding verwies darauf, dass Windows 7 out of the box viele „Tools und Helferlein“ mitbringt, die kostenpflichtige und möglicherweise fehleranfällige Drittprodukte unnötig machen. Auch die Hardwareunterstützung war aufgrund eines umfangreichen Treiberpakets „ab Werk“ erfreulich.

Das (vorläufige) Fazit zum Windows 7 Deployment bei Karl Storz und die Benutzerrückmeldungen fiel dementsprechend erfreulich aus. Herr Schierding konnte berichten, dass das neue Betriebssystem auf Rechnern mit 1 GB RAM auch nach Anwenderaussage stabiler und schneller als der Vor-Vorgänger XP arbeitet und nahezu die gesamte unternehmensrelevante Software unter Windows 7 problemlos läuft. Eines der größten Probleme, so konnte er schmunzelnd mitteilen, bestand darin, dass nach dem ersten, erfolgreichen Test-Rollout sehr schnell viele weitere Anwender in den Genuss des neuen Betriebssystems kommen wollten.

„Wo ist nun der Wurm?“

Bei der Frage „Wo ist nun der Wurm?“ nannte Arved Schierding die problematische Situation bei Antivirus-Produkten, das Deployment und die Paketierung von Anwendungen, da klassische Paketierungstools im Rahmen dieses Projekts unter Windows 7 noch nicht zur Verfügung standen. Auch bei Druckertreibern gab es Probleme.

Herr Schierding schloss mit einem Ausblick auf den weiteren Rollout bis September 2010 und das Thema Office 2010; hier wird zur Vorbereitung der Office Migration Planning Manager von Microsoft eingesetzt.

Das Schlussfazit: Das Projekt konnte mit vergleichsweise bescheidenen Ressourcen in kurzer Zeit und praktisch ohne externe Beratung erfolgreich abgeschlossen werden – „Ja, wir würden es wieder machen.“

Ein neues Betriebssystem vor der offiziellen Markteinführung nicht nur zu testen, sondern auch produktiv in einem Industrieunternehmen einzusetzen, erfordert Mut, Flexibilität und Disziplin. Diesen Weg ist die KARL STORZ GmbH & Co. KG gegangen. Als einziges mittelständisches Unternehmen hatte KARL STORZ die Gelegenheit, am Windows 7 TAP Local Evidence Program teilzunehmen. Innerhalb von vier Wochen wurde ein neuer Corporate Client gebaut, getestet und ins produktive Umfeld ausgerollt. Das sicherlich nicht alltägliches Vorgehen, die grundlegende Strategie sowie die Erfahrungen, die zum raschen Erfolg dieses Projekts führten, standen im Mittelpunkt dieses Beitrags von Arved Schierding.

Arved Schierding

Arved Schierding studierte an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Von 1998 bis 2002 arbeitete er als IT-Trainer und Berater. Von 2002 bis 2008 war er Senior Consultant bei der Computacenter AG & Co OHG. Seit 2008 ist er Enterprise IT Architect und Abteilungsleiter zentrale Infrastrukturdienste bzw. Head of Central Infrastructure Services bei der KARL STORZ GmbH & Co. KG.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag KUMAvision ^

Schlanke Projektabwicklung mit Assistance PSO auf Basis von Microsoft Dynamics

  Vortrag
Vortragende(r) Jürgen Cilek / KUMAvision AG (Microsoft Partner)
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 10:35 bis 11:20 Uhr
Raum: VIP Lounge

Mit Assistance PSO for Microsoft Dynamics bietet der Microsoft Gold Partner KUMAvision AG eine flexible Projektlösung an, die Microsoft Dynamics CRM und SharePoint komplett integriert.

Jürgen Cilek stellte in seinem Vortrag zunächst das Unternehmen KUMAvision mit den Leistungsschwerpunkten ERP und CRM vor.

Er erläuterte, wie aus dem Wunsch, Kunden ein sofort einsatzfähiges System für die Projektabwicklung anbieten zu können, die Zusammenarbeit mit der Firma Assistance Software zustande kam und KUMAvision zum Vertriebspartner für deren Produkt Assistance PSO wurde, das die Aufgabenbereiche Akquise, Projektabwicklung und After Sales abbildet.

Zu den Vorzügen der vorgestellten Lösung gehören komplettes Projektmanagement, Zeiterfassung und Ressourcenplanung von und nach MS Outlook, Schnittstellen zu Dynamics NAV und Dynamics AX sowie die einfache und intuitive Bedienung durch einheitliche Oberfläche.

Jürgen Cilek

Jürgen Cilek ist seit 2003 Fachberater für ERP-Lösungen bei der KUMAvision AG in Markdorf. Spezialisiert auf Unternehmen aus den Branchen Engineering, Anlagenbau und Projektdienstleistung unterstützt er diese bei der Prozess-, Organisations- und Anwendungsberatung in der Presales-Phase und führt selbst auch ERP-Projekte ein. Seine Branchen- und Lösungskompetenz beruht auf mehr als 15 Jahren Erfahrung im Bereich Consulting, Projektleitung, Support, Schulung und Entwicklung von Business Software im Microsoft-Umfeld. Dieses Know-how lässt er permanent in die praxisgerechte Weiterentwicklung der ERP-Branchenlösungen von KUMAvision einfließen.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Matrix42 ^

Migrationskosten im Griff mit IT Commerce?

  Vortrag
Vortragende(r) Tom Kröger / Matrix42 AG (Microsoft Partner)
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 09:50 bis 10:35 Uhr
Raum: Raum Brighton

IT-Commerce ist die Integration und Automation von Webshop, Logistik und Service Desk. Im Vortrag von Tom Kröger, Senior Presales Consultant bei der Matrix42 AG, ging es darum, wie IT Commerce zu einer möglichst reibungslosen Migration zu Windows 7 genutzt werden kann.

Zunächst stellte Herr Kröger das Unternehmen Matrix 42 („Unsere Vision ist: Run IT as a business“) vor, das als Microsoft Gold Certified Partner seit 1992 die IT-Projekte von mehr als 1500 Kunden unterstützt hat. Er betonte, dass hierbei stets der Endanwender mit seinen Anforderungen im Vordergrund stehe.

IT-Commerce nach dem Selbstverständnis von Matrix42 soll es Endanwender ermöglichen, jederzeit und überall auf IT Services zuzugreifen. Hierzu bietet das Unternehmen integrierte und automatisierte Lösungen zur kompletten Auslieferung, Abwicklung und Abrechnung aller Serviceleistungen. Konkret wurde dieses Herangehen am Thema Windows 7-Migration und deren Herausforderungen dargestellt.

Tom Kröger analysierte hier zunächst die typischerweise bei einer Migration von Windows XP zu Windows 7 entstehenden Kosten (Prozesskosten, Hardwareupgrades, Softwareupdates/-austausch, technische Migration und Lizenzkosten). Er stellte dann die für eine sorgfältig geplante und durchgeführte Migration zu Windows 7 erforderlichen Zeiträume (bis zu 18 Monate von der Informationssammlung bis zum Rollout) dar.

Dargestellt wurden anschließend die Hardwareanforderungen und die entsprechenden Prüfkriterien (Mindesthardwareanforderungen, Verfügbarkeit von Treibern). Auch das Thema Virtualisierung wurde in diesem Zusammenhang angesprochen.

Im nächsten Schritt wurden die Softwaresituation betrachtet („In vielen Unternehmen gibt es Software-Wildwuchs“); hier bietet eine Migration natürlich auch die Chance, Altlasten über Bord zu werfen. Erörtert wurden auch verschiedene Gründe für Inkompatibilitäten und entsprechende Lösungsansätze.

Migration „on demand“

Bei der technischen Migration wurden verschiedene Softwareverteilungsmechanismen (Provisionierung) erörtert. Herr Kröger verwies auf die Notwendigkeit, Benutzern ihre spezifischen Voreinstellungen, Makros usw. nach der Migration möglichst schnell wieder zur Verfügung zu stellen, damit diese produktiv weiter arbeiten können. Ebenso sei an Notfallpläne und Desaster Recovery-Mechanismen zu denken. Als ein mögliches Migrationsszenario verwies Herr Kröger auf die Möglichkeit, den Zeitpunkt der Migration durch den Anwender selbst bestimmen zu lassen.

In Hinblick auf die Lizenzkosten beschäftigte Herr Kröger sich mit der Frage nach der „richtigen“ Edition von Windows 7 und den sich durch eine Migration ergebenden Folgekosten. Hier wurde auf eine Lizenzbilanz als Möglichkeit zur Kostenreduktion verwiesen, denn natürlich ist es wenig sinnvoll, nicht genutzte Software teuer zu aktualisieren.

Herr Kröger stellte dann die Lösungen von Matrix42 (Empirum Inventory sowie Asset und Contract Management) vor, mit denen das Unternehmen seine Kunden beim der Analyse und Aktualisierung der Hardware vor der Windows 7-Migration unterstützt. Auch nicht genutzte Software oder inkompatible Software kann mit Service Management Tools von Matrix42 gefunden werden. Ebenso steht eine Lösung zum Fixing nicht Windows 7-kompatibler Produkte zur Verfügung. Auch die Werkzeuge für die größtenteils automatisierte Migration wurden kurz vorgestellt. Herr Kröger verwies auch hier nochmals auf die Möglichkeit, den Endanwender selber über den Zeitpunkt der Migration entscheiden zu lassen.

Im anschließenden Q&A beantwortete Herr Kröger Fragen zu den konkreten Vorteilen einer Migration mit Hilfe der Tools von Matrix42.

Tom Kröger

Tom Kröger arbeitet seit neun Jahren für Matrix42 und ist seit zwei Jahren als Senior Presales Consultant für die technische Unterstützung des Vertriebes verantwortlich. Zuvor konnte er als Project Manager erfolgreich die Einführung der Matrix42-Produkte aus dem Bereich Service Management bei den Kunden von Matrix42 begleiten.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Microsoft Deutschland 2 ^

Zwei Welten wachsen zusammen:
Integration der Dynamics Produkte in die Microsoft Office 2010

  Vortrag
Vortragende(r) Michael Berroth / Microsoft Deutschland GmbH
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 14:20 bis 15:05 Uhr
Raum: VIP Lounge

In der Arbeitsweise von Mitarbeitern in jedem Unternehmen sind zwei Welten zu sehen: Auf der einen Seite stehen Mitarbeiter in ihren jeweiligen verschiedenen Rollen, auf der anderen Seite stehen strukturierte Prozesse.

Die meisten Menschen arbeiten viel mit unstrukturierten Daten: E-Mails, interne Memos, Notizen. Dazu werden oft Microsoft-Programme wie Word, Outlook, Internet Explorer oder Excel benutzt. Wie verbindet man diese unstrukturierte Welt mit klaren Prozessen wie z.B. Finanzbuchhaltung oder dem Supply Chain Management?

Seit einigen Jahren sind bei Microsoft die Abteilungen Business Solutions und Office organisatorisch vereint. Daraus folgt, dass sowohl bei der Entwicklung von neuen ERP-Versionen als auch bei Office die Integration in den jeweiligen Counterpart im Vordergrund steht – und Microsoft auf diese Weise beide Welten adäquat bedienen kann.

Im Vortrag von Michael Berroth, Technologieberater ERP bei der Microsoft Deutschland GmbH, erfuhren die Teilnehmer, wie diese beiden Welten zusammenwachsen. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Integration von Microsoft Office 2010 und SharePoint (2010) als Business-Plattform auf der einen und den neuesten Versionen der Dynamics ERP Produkte auf der anderen Seite. Die Teilnehmer erfuhren, wie Mitarbeiter und Unternehmen als Ganzes produktiver werden können und sich bessere Entscheidungen auf Basis sicherer Daten treffen lassen.

Michael Berroth

Michael Berroth ist Technologie- und Lösungsberater Dynamics NAV & AX bei der Microsoft Deutschland GmbH. Mit über 15 Jahren Erfahrung mit Microsoft Dynamics ERP Lösungen bei Microsoft und auf Partnerseite ist Michael Berroth als Technologie- und Lösungsberater für Microsoft Dynamics NAV im deutschsprachigem Raum tätig. In dieser Rolle referiert er bei Fachveranstaltungen, Seminaren, Roadshows, Webcasts und im Rahmen der allgemeinen Marketingaktivitäten für Microsoft Dynamics NAV in Deutschland und international.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Microsoft 3 ^

IT Compliance im Zusammenhang mit dem System Center Service Manager

  Vortrag
Vortragende(r) Michael Kranawetter / Microsoft Deutschland GmbH
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 11:50 bis 12:35 Uhr
Raum: VIP Lounge

Der Handlungsbedarf bei der Umsetzung von Compliance-Anforderungen wächst unaufhaltsam. Eine von Microsoft bei der Experton Group in Auftrag gegebene Umfrage in deutschen Unternehmen ergab, dass fast 40 Prozent der Befragten genau mit diesem Bereich nur mäßig zufrieden sind.

Das Ergebnis zeigt auch, dass die Unzufriedenheit bei den IT-Entscheidern tendenziell größer ist als bei Geschäftsentscheidern. Offensichtlich sieht die IT deutlicher einen Bedarf für Compliance-Maßnahmen als die Geschäftsführung.

Das führt zu der Frage, welchen Nutzen und Gewinn Compliance-Lösungen auch für Geschäftsentscheider bergen. Die Antwort steckt in der Lösung der Frage: Wenn Regularien ohnehin umgesetzt werden müssen, wie kann auch Nutzen zur Geschäftsoptimierung aus dieser Umsetzung gezogen werden?

Um beim komplexen Thema Governance, Risk and Compliance zu tragfähigen Lösungen zu gelangen, müssen alle Beteiligten zu einer gemeinsamen Sprache und einem gemeinsamen Verständnis finden. Erst, wenn jede Partei weiß, welche Aspekte es zu berücksichtigen gilt und wie Pflicht und Kür einander bedingen, kann sich das „Muss“ in ein „Plus“ verwandeln.

Michael Kranawetter von der Microsoft Deutschland GmbH zeigte in diesem Vortrag auf, wie man sich diesem komplexen Thema strategisch annähert und den Interessen aller Stakeholder (IT Professionals, Business Decision Maker, Developer, End User) gerecht werden kann. Zudem legte er dar, mit welchen Produkten und Lösungen Microsoft IT-Verantwortliche dabei unterstützt, regulatorischen Anforderungen und unternehmerischen Zielen in synergetischer Weise gerecht zu werden.

Michael Kranawetter

Michael Kranawetter ist Chief Security Advisor bei der Microsoft Deutschland GmbH. In seiner Rolle als Vermittler der Microsoft-Sicherheitsstrategie spricht Michael Kranawetter über alle Themen, die mit Informationssicherheit in Verbindung stehen. Dazu gehören nicht nur die Sicherheitsprodukte von Microsoft und angewandte Sicherheit beim Einsatz von Microsoft-Lösungen, sondern auch Risikomanagement und Compliance-Fragen sowie Datenschutz und Sicherheitsbewusstsein. Sicherheit spielt in allen Bereichen eine sehr wichtige Rolle, und Michael Kranawetter arbeitet durch unterschiedliche Aktivitäten – wie Vorträge oder individuelle Beratungsgespräche – daran, dass diesem Thema die erforderliche Aufmerksamkeit zuteil wird.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Qurius ^

Eine Kartoffel allein macht noch kein Menü –
wie Sie mit Dynamics den Hunger Ihrer Kunden stillen

  Vortrag
Vortragende(r) Andreas Kollmorgen / Qurius Deutschland AG (Microsoft Partner)
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 11:45 bis 12:30 Uhr
Raum: VIP Lounge

Für Unternehmen, die Produkte in einem Online-Shop oder in einem Katalog anbieten, ist die optimale Präsentation Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Vertriebsstrategie. Gerade bei Produkten, die nicht – wie im stationären Handel – berührt und aus der Nähe betrachten werden können, ist eine wirklichkeitsgetreue und detaillierte Darstellung notwendig. Ausführliche und aktuelle Produktdaten sind in diesem Kontext unverzichtbar.

Auf der Grundlage der Metapher Artikeldaten = Kartoffeln erläuterte Andreas Kollmorgen, dass und wie derlei „Rohdaten“ veredelt werden müssen, um eine für Kunden nutz- und genießbare Form der Präsentation zu erhalten. Er zeigte zunächst Beispiele für verunglückte Zusammenführungen verschiedener Produktdaten.

Er verwies darauf, dass kaufmännische und marketingorientierte Artikeldaten oft nicht nur in Microsoft Dynamics AX und NAV vorliegen, sondern aus verschiedensten Quellen stammen können und außerdem Herausforderungen wie Mehrsprachigkeit und Customizing berücksichtigt werden müssen. Gerade bei großen, komplexen Katalogen entsteht so ein erhebliches Potenzial zur Kosteneinsparung.

Der Weg dorthin führt über eine medienneutrale Produktdatenbank, aus der die Daten dann bedarfsweise zum Beispiel via SharePoint angefordert beziehungsweise die gewünschten Zielformate (Print, XML-Berichte) generiert werden können. Herr Kollmorgen stellte dar, wie auf der Grundlage von ERP-Lösungen wie Microsoft Dynamics (AX/ NAV) und Perfion eine derartige Lösung realisiert werden kann. So können Online-Shops oder zum Beispiel auch Layoutprogramme bei einer Agentur beschickt werden.

Andreas Kollmorgen

Andreas Kollmorgen ist seit 1998 als Softwareberater mit den Schwerpunkt ERP, Webapplikationen und Softwareintegration tätig. Er lebt in Hamburg.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Raber+Märcker GmbH ^

Effizienzsteigerung durch integrativen Einsatz von Microsoft Dynamics NAV, SharePoint und Webtechnologie

  Vortrag
Vortragende(r) Alexander Sturm / Raber+Märcker GmbH (Microsoft Partner)
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 09:45 bis 10:30 Uhr
Raum: VIP Lounge

Microsoft Dynamics NAV als Standardsoftware für das Enterprise Ressource Planning, SharePoint als Portalsoftware und die polymorphe Welt neuartiger Webtechnologien: Dies ist ein Trio, das nur selten in einem Atemzug genannt wird. In seinem Vortrag beschäftigte sich Alexander Sturm von der Raber+Märcker GmbH mit den Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung, die sich durch die Integration dieser drei Produkt- und Technologiewelten eröffnen.

Herr Sturm stellte zunächst das Unternehmen Raber+Märcker und dessen Leistungsspektrum mit dem Schwerpunkt Dynamics NAV vor, den Kern des Vortrags bildete jedoch eine Live-Demonstration.

Im konkreten Demo-Szenario ging es darum, Zugriff auf Daten aus verschiedenen Quellen über verschiedene Frontends hinweg zu schaffen, wobei zwingend die Business-Logik einzuhalten ist. Im Mittelpunkt stand dabei die konkrete Aufgabe „Verarbeiten von Bewerbungen“. Die Pflege, Aktualisierung und Archivierung der Stellenausschreibungen sowie der zugehörigen Unterlagen wurde dabei in Dynamics NAV realisiert. Die Website als Frontend für den eigentlichen Bewerbungsvorgang wurde auf der Grundlage von ASP.NET-Seiten und SharePoint erstellt.

Alexander Sturm

Alexander Sturm war von 1996 bis 2001 im Consulting Microsoft Dynamics NAV mit Schwerpunkt Handel tätig. Seit 2001 nimmt er Team- und Projektleitungsaufgaben im Bereich Microsoft Dynamics NAV mit Schwerpunkt Handel und eBusiness war. Seit 2005 ist er darüber hinaus für das Produktmanagement von Microsoft Dynamics NAV bei Raber+Märcker zuständig.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Realtech 1 ^

Integration in SAP gelagerter Informationen in den Microsoft SharePoint Server als Teil des Wissensmanagements im Unternehmen

  Vortrag
Vortragende(r) Darijo Pavlic / Realtech AG (Microsoft Partner)
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 11:50 bis 12:35 Uhr
Raum: Raum Brighton

Darijo Pavlic vom Microsoft Partner Realtech stellte in seinem Vortrag dar, dass und wie es möglich ist, mit dem Microsoft SharePoint Server auf Informationen aus SAP-Systemen zuzugreifen – und damit die Installationen zusätzlicher Client-Software zu vermeiden. Das vorgestellte Projekt, bei dem Daten aus der Produktentwicklung im Fokus standen, wurde zusammen mit der KARL STORZ GmbH & Co. KG realisiert. Hier konnte Realtech im Sinne des Kunden SAP- und Microsoft-Beratungskompetenz einbringen. Das Ziel: Informationen aus verschiedenen Systemen unter ein Dach zu bringen, um die Schöpfung von Wissen zu unterstützen.

Pavlic beschrieb zunächst den Produktentwicklungsprozess, der bei einem Medizintechnik-Hersteller wie Karl Storz vor allen durch operierende Ärzte mit spezifischen Anforderungen ausgelöst wird. Bei der folgenden Produktentwicklung werden Daten vornehmlich in SAP-, aber auch in SharePoint-Systemen abgelegt.

An dieser Stelle des Vortrags ergänzte Thomas Hemmerling-Böhmer, welche Probleme es hier aus Kundensicht zu lösen galt. Dazu gehören das Abrufen produktrelevanter Informationen mit SAP-Clients (SAP GUI, easyDM); der Anspruch, Mitarbeitern durchgängig relevante Informationen in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung zur Verfügung zu stellen, gleichzeitig aber auch der internationale Charakter des Unternehmens und die dadurch immer öfter aufeinander treffenden, unterschiedlichen Arbeitsweisen, die neue Anforderungen an die eingesetzten Benutzeroberflächen stellen. Besonders sensibel sind hier im Medizinbereich natürlich auch die Compliance-Anforderungen, bei denen ein intensiv forschendes Unternehmen zur Dokumentation seiner Arbeit nur die Informationen bereitstellen wird, die vom Gesetzgeber – beispielsweise in den Vereinigten Staaten repräsentiert durch die FDA – gefordert werden. Vor diesem Hintergrund wurde deutlich, dass der erforderliche transparente Informationsaustausch zwischen SAP PLM und Microsoft SharePoint mit den vorhandenen Mitteln nicht in der gewünschten Weise zu realisieren war.

Hieraus ergaben sich dann die konkreten Ziele des Projekts: die Bereitstellung wichtiger Funktionen des SAP easyDM Clients über Microsoft SharePoint, die Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben auch im Ausland, die Bereitstellung von Lastenheften und Projektstrukturen unter einer einheitliche Oberfläche, das Anzeigen von Inhalten aus SAP PLM und dem elektronischen Leitz Ordner (ELO) – und natürlich die „Zukunftskompatibilität“ der Benutzerplattform im Sinne des Investitionsschutzes.

Darijo Pavlic stellte anschließend die Architektur der avisierten Lösung und den Informationsaustausch zwischen den involvierten Systemen (SAP GUI, Easy DM, SharePoint 2007, ELO usw.) dar. Das Ziel: Produktwissen und kontextrelevante Informationen über geeignete Technologien (TDMC, CMIS, BDC, Webparts, Web Application) miteinander zu verbinden.

Vom Lastenheft zur Lösung

Im weiteren Verlauf des Vortrags stellte Herr Pavlic die konkrete Lösungsumsetzung – vom Lastenheft über die Priorisierung der Anforderungen bis zum Prototyping – vor. Grundsätzlich ging es bei dieser ersten Projektphase darum, die Grundfunktionen der SAP-Clients (wie Ein- und Ausschecken, Dokumente anlegen und anzeigen) in SharePoint zur Verfügung zu stellen. Die konkrete Realisierung erfolgte dann auf der Grundlage des SharePoint BDC (Business Data Catalog) in Verbindung mit dem Technical Document Management Connector (TDMC) auf SAP-Seite.

Herr Pavlic erläuterte die Vorteile dieses Lösungsansatzes vor allem in Hinblick auf die Patch-Sicherheit und die Möglichkeit, durch Nutzung von CMIS (Content Management Interoperability Service) zunächst ohne Eingriffe in die existierende Infrastruktur agieren zu können. Gezeigt wurden zunächst die Mockups, anschließend konnte Herr Pavlic in einer Livedemo die Funktionalität (Zugriff, Checkin und Checkout sowie Veränderung von Dokumenten aus dem SAP EasyDM via SharePoint 2007) vorstellen. Den Abschluss des Vortrags bildete ein Ausblick auf die die geplante Weiterentwicklung der Lösung.

Thomas Hemmerling-Böhmer als Vertreter des beauftragenden Kunden attestierte dem Projekt ein beträchtliches Potenzial: „Wir sehen hier einen Schatz, den wir gemeinsam heben können.“ Er unterstrich, dass beispielsweise das komplexe Ressourcenmanagement im Gesundheitswesen hier neue Herausforderungen (Thema „Remote Administration von Geräten in Krankenhäusern“), aber auch Potenziale für wesentlich flexiblere Lösungen jenseits des klassischen „IT-Burggrabens um das Unternehmen“ schafft.

Darijo Pavlic

Darijo Pavlic ist seit 1999 bei REALTECH tätig. In seiner aktuellen Position als Senior Managing Consultant verantwortet er mit seinem Team unter anderem den Themenbereich Wissensmanagement und User Productivity. Begonnen hat Pavlic seinen beruflichen Werdegang als Microsoft ASP Developer, bevor er Ende der 90er Jahre als Consultant zur REALTECH wechselte.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Realtech 2 ^

Überwachung von SAP-Systemlandschaften
mit dem System Center Operations Manager 2007

  Vortrag
Vortragende(r) Holger Hügel / Realtech AG (Microsoft Partner)
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 09:50 bis 10:35 Uhr
Raum: VIP Lounge

In seinem Vortrag beschäftigte Holger Hügel von der Realtech AG sich mit den Herausforderungen und Lösungenin der Überwachung von SAP-Systemlandschaften mit dem Microsoft System Center Operations Manager 2007 (SCOM).

Herr Hügel stellte zunächst kurz das Leistungsspektrum von RealTech im Bereich Business Service Management vor.

Bei den Lösungen für das System Monitoring setzte er zunächst bei den Angeboten von SAP (Solution Manager / CCMS) selber an. In Hinblick auf den beträchtlichen Zeitaufwand für die tägliche manuelle Administration hat RealTech eine Erweiterung für SAP CCMS für die zu 100% automatisierte SAP-Überwachung entwickelt, die Herr Hügel im weiteren Verlauf en detail vorstellte.

Diese Lösung erlaubt die Filterung und Priorisierung von Meldungen. Schlussendlich unterstützt diese Lösung die Überwachung aller SAP NetWeaver-Technologien und -Komponenten sowie die Weiterleitung von Echtzeit-Informationen zum SCOM 2007.

Im weiteren Verlauf zeigte Herr Hügel, wie die entsprechenden Informationen (Health, Performance) im SCOM 2007 dargestellt und ausgewertet werden können. Diese intelligente Meldungsfilterung und -aufbereitung ermöglicht es dem Systemverantwortlichen, in kritischen Situationen schnell und gezielt Maßnahmen für eine Problemlösung zu ergreifen.

Holger Hügel

Holger Hügel ist seit 2007 als Product Manager für die System Management-Produkte der Realtech AG verantwortlich. Sein Spezialgebiet ist die effiziente Überwachung von SAP-Landschaften. Zuvor war Hügel bei Realtech und in anderen Firmen als System Management-Berater tätig.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Redmond Integrators ^

SharePoint 2010: Praxiserfahrungen aus dem RDP-Projekt hhpberlin

  Vortrag
Vortragende(r) Christian Büchmann / Redmond Integrators GmbH (Microsoft Partner)
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 14:20 bis 15:05 Uhr
Raum: Raum Brighton

Nachdem bereits am ersten Tag des Jahreskongresses 2010 Stefan Truthän in seinem Vortrag die konsequente Nutzung von Microsoft-Produkten bei hhpberlin erläutert hatte, konnte Christian Büchmann von der Firma Redmond Integrators Praxiserfahrungen aus diesem Projekt mit Schwerpunkt auf dem Thema SharePoint schildern.

Durch das Microsoft Technology Adaption Programm hatte das Unternehmen Redmond Integrators bereits im Juli 2009 Zugriff auf SharePoint Server 2010 und konnte auf dieser Grundlage eine komplexe Lösung für hhpberlin entwickeln, die auch Microsoft Office 2010 und den Microsoft Office Communication Server beinhaltet.

Christian Büchmann stellte zunächst Redmond Integrators als SharePoint-fokussierten Microsoft Partner vor („Wir sind seit Anfang an dabei; wir sind durch das Tal der Tränen gegangen“). Er skizzierte die weitreichenden technischen Möglichkeiten von SharePoint und deren Einsatz bei den von Redmond Integrators realisierten Projekten. Dabei schlug er den Bogen von der (SharePoint .NET-) Entwicklung über die Technologieberatung bis zur Prozess- und Lösungsberatung, bei der dann natürlich auch die Fachabteilungen einzubeziehen sind. Vorgestellt wurde außerdem eine Auswahl von SharePoint-Projekten, von denen das größte in der vollen Ausbaustufe 150.000 Anwendern zur Verfügung stehen wird.

Jugend forscht für Early Adaptors

Herr Büchmann umriss die besonderen Anforderungen des Kunden hhpberlin, der im Projektgeschäft mit einer Vielzahl von unstrukturierten Dokumenten hantieren muss. Konsequente Standardisierung – die bei einem kleinen, agilen Unternehmen einfacher ist – spielt dabei eine wichtige Rolle. Geschildert wurde der Weg vom Einstieg in das Technology Adaption Program für SharePoint 2010 („Es gab natürlich keine Erfahrungswerte; das war ‚Jugend forscht‘!“) bis zur funktionalen Lösung.

Natürlich konnte diese Lösung nicht alleine mit SharePoint realisiert werden, sondern musste auch andere Komponenten (ERP, Communicator, Office 14) einbinden. Hierfür wurde ein Projektplan aufgestellt, der auch bei Microsoft in den USA Beachtung fand. Herr Büchmann verwies darauf, dass gerade bei kleinen Teams und einem derart komplexen Produkt strukturiertes Vorgehen unverzichtbar ist („SharePoint ist ein Biest“); zugrunde gelegt wurde das Microsoft Solutions Framework, bei dem die Teamarbeit im Vordergrund steht. Ebenso großen Wert legte er auf den Aspekt konsequenter Dokumentation, die gerade bei Änderungen des Projektumfangs relevant ist.

Ohne akribische Planung geht es nicht

Herr Büchmann schilderte dann, wie Probleme innerhalb der komplett virtualisierten Umgebung auf VMWare-Basis auftraten und mit der Unterstützung von Microsoft im Rahmen des RDP schnell identifiziert und gelöst werden konnten. Anschließend stellte er die Schwierigkeiten dar, die sich bei der Manipulation von Daten in SharePoint in Ermangelung geeigneter APIs ergeben können.

Unter „Lessond learned“ erklärte Herr Büchmann, dass die Komplexität von SharePoint-Projekten (durchaus vergleichbar mit der Einführung von SAP) oft unterschätzt wird – und dieses Problem in Hinblick auf die strategische Bedeutung von SharePoint eher noch zunimmt. Insofern sei ein verbindliches Vorgehensmodell und ein Konzept für die Einführung erforderlich, um Chaos und hohe Kosten zu vermeiden.

Ein anderes Problem, auf das Herr Büchmann verwies, besteht darin, dass Kunden nach der Einführung oft nicht konsequent in der Nutzung der verfügbaren Features sind („Es sind viele Dinge out of the box verfügbar, aber die meisten suchen gar nicht danach, weil sie die Zeit nicht haben – SharePoint lässt sich nicht wie Word oder PowerPoint behandeln!“)

SharePoint in schwierigen Zeiten – was sind die „low hanging fruits“?

Er verwies außerdem auf das Problem knapper werdender Ressourcen für Innovationsprojekte und die Notwendigkeit, den Nutzen von SharePoint-Lösungen zu kommunizieren, um diese einem Unternehmensvorstand überzeugend vorzutragen. Als Lösung für Unternehmen, die SharePoint 2010 „beschnuppern“ wollen, verwies er in diesem Zusammenhang auf eine von Redmond Integrators bereitgestellte Testumgebung sowie die Business Productivity Suite (BPOS) von Microsoft.

Weiterhin wurde die SAP-Integration von SharePoint (hier realisiert mit Sitrion SAP), erörtert.

Ebenso angesprochen wurde der Aspekt „Suche“ – hier erwarten Endanwender oft eine „Google-Suche“ – eine Funktionalität, die SharePoint per default aber nicht unterstützt. Hier verwies Herr Büchmann auf die Möglichkeit, einen Web Part als Third Party-Tool zu ergänzen, anstatt das Rad neu zu erfinden.

Aus dem Publikum wurden anschließend unter anderem Fragen zur Nutzenargumentation gegenüber der Unternehmensleitung sowie zur Koexistenz und Usability von SAP- und SharePoint-Oberflächen gestellt.

Christian Büchmann

Christian Büchmann begann 1984 nach dem Studium der Nachrichtentechnik in Bochum seine Laufbahn im Vertrieb bei Gould Biomation. Weitere verantwortliche Positionen im Vertrieb und Marketing führten ihn zu Unternehmen wie Intergraph, milestone, Versata, Sybase, S.U.S.E. Linux AG und der eggheads CMS GmbH. Seit 2009 ist er bei der Redmond Integrators GmbH und verantwortet hier Vertrieb und Marketing

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag SEW-Eurodrive ^

Das Information Security Management System (ISMS)
der SEW-Eurodrive nach ISO27001

  Vortrag
Vortragende(r) Bernhard Haungs / SEW-Eurodrive GmbH & Co. KG (mbuf Mitglied)
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 13:30 bis 14:15 Uhr
Raum: VIP Lounge

In seinem Vortrag stellte Bernhard Haungs von SEW-EURODRIVE (einem der führenden Anbieter von Antriebstechnik) das dort verwendete Information Security Management System (ISMS) nach ISO27001 vor.

Zunächst stellte Herr Haungs SEW (ein in 57 Ländern mit über 80 Standorten vertretenes Familienunternehmen) vor und definierte den Begriff Information Security und dessen Relevanz für ein forschendes Unternehmen – ein Bereich, für den er bei SEW unter anderem verantwortlich ist.

Mit der Implementierung eines standardisierten Information Security Management Systems (ISMS) nach ISO 27001 strebt SEW einen hohen, internationalen Sicherheitsstandard an, der vor allem als solcher mess- und nachweisbar ist. Definiert wird Informationssicherheit hier als Gewährleistung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen. Einen konkreten monetären Nutzen erbringt ein solches ISMS, so Haungs, bereits bei Wirtschaftsprüfungen.

Vom Beginn der Planung bis zur Erstzertifizierung nahm das Projekt etwa neun Monate in Anspruch. Haungs stellte den komplexen Funktionsbaum vor, der der Implementierung und der regelmäßige Pflege des ISMS zugrunde liegt und erläuterte exemplarisch einzelne Aspekte.

Das ISMS als kontinuierlicher Prozess

Vom Anwendungsbereich des ISMS über Sicherheitsziele (Kontinuität, Schutz von Innovationen usw.), Identifikation von Assets und Risiko-Szenarien bis hin zur Umfeldüberwachung und der Durchführung von Audits: Konkret und praxisnah leitete Herr Haungs her, wie normative Anforderungen und unternehmerische Abläufe in einem ISMS abgebildet werden können. Dabei wurde auch der Aspekt „Sensibilisierung der Mitarbeiter“ als wichtiger Baustein benannt: Die Mitarbeiter müssen erkennen, dass Schäden zum Beispiel durch Industriespionage ihren eigenen Arbeitsplatz vernichten können.

Das Fazit des Vortragenden: ISMS nach ISO 27001 ist eine flexible und beherrschbare Vorgehensweise mit vertretbarem Aufwand, um die spezifischen Sicherheitsziele transparent und vergleichbar zu erreichen.

Bernhard Haungs

Bernhard Haungs (53) ist CISO und IT-Abteilungsleiter bei der SEW-Eurodrive GmbH & Co. KG. Von 1983 bis 1996 war er IT-Verantwortlicher bei der Bundesbehörde „Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder“ in Karlsruhe. Von 1996 bis 1997 war er Leiter der IT-Produktion des badischen Sparkassen-Verbandsrechenzentrums DVG in Karlsruhe und dort unter anderem mit dem Ausbau eines ganzheitlichen BCM- und Notfallkonzepts befasst. Seit 1998 ist er IT-Abteilungsleiter bei der SEW Eurodrive in Bruchsal, seit 2004 Information Security-Verantwortlicher. Im Jahr 2005 hatte er die Projektleitung bei der ISMS-Zertifizierung nach ISO 27001.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag STIHL 1 ^

End-to-End-Verschlüsselung bei STIHL

  Vortrag
Vortragende(r) Norbert Breidohr / ANDREAS STIHL AG & Co. KG (mbuf Mitglied)
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 15:30 bis 16:15 Uhr
Raum: VIP Lounge

Bei der ANDREAS STIHL AG & Co. KG wurden im Rahmen einer Marktstudie sieben Produkte zur Mailverschlüsselung in Hinblick auf die im Hause STIHL bestehenden Anforderungen evaluiert. Schließlich wurde eine technisch wie kostenmäßig attraktive Alternative ausgewählt.

In seinem Vortrag stellte Norbert Breidohr zunächst die Ausgangslage und die konkreten Anforderungen an eine Verschlüsselungslösung dar. Dabei waren unternehmensinterne Kriterien zu berücksichtigen, aber natürlich auch der Wunsch, die Flexibilität des Mediums E-Mail zu erhalten und die Kommunikation mit externen Partnern nicht ohne Not einzuschränken.

Herr Breidohr definierte zunächst die generellen Probleme, die schon aus der Aufgabenstellung „End-to-End-Verschlüsselung“ resultieren, und beschrieb dann, wie auf der Grundlage eines entsprechenden Anforderungskatalogs in Frage kommende Produkte ausgewählt und evaluiert wurden.

Herr Breidohr erläuterte dann die Einbindung des schließlich ausgewählten Produkts Totemo TrustMail in die bestehende Microsoft Exchange-Infrastruktur – und Aspekte, die bei der Interaktion mit vorhandenen Lösungen zur Spam- und Malware-Abwehr zu beachten sind. Abschließend wurden die Hintergründe für die Produktentscheidung und die Einschränkungen erörtert, die diese Lösung mit sich bringt.

Norbert Breidohr

Norbert Breidohr studierte Elektrotechnik mit Schwerpunkt technische Informatik an der RWTH Aachen. Ab 1994 arbeitete er als Consultant im Umfeld von Microsoft-Produkten. Seit 2008 ist er bei STIHL für die Themenbereiche Infrastruktur und Informationsschutz zuständig. Er gestaltete maßgeblich die heutige Active Directory- und Exchange-Umgebung bei STIHL mit. Aktuell verantwortet er die Einführung einer Lösung zur Mailverschlüsselung in der STIHL-Gruppe.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag STIHL_2 ^

Lösen 64 Bit-Architekturen die Performancebremse?
Navision unter Windows 2008 R2

  Vortrag
Vortragende(r) Volker Schrödel / ANDREAS STIHL AG & Co. KG (mbuf Mitglied)
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 13:30 bis 14:15 Uhr
Raum: VIP Lounge

In seinem Vortrag stellte Volker Schrödel die heterogenen Infrastruktur-Rahmenbedingungen (Betriebssysteme, Datenbanken, Serverklassen) bei den 15 Gesellschaften des STIHL-Konzerns dar, bei denen Microsoft Dynamics NAV (3.70) zum Einsatz kommt. Er stellte die komplexe Vertriebsstruktur und die Herausforderungen dar, die sich ergeben, wenn vorhandene ERP-Systeme mit Dynamics NAV zu verbinden sind.

Navision „à la STIHL“

Herr Schrödel umriss auch die Anpassungen, die STIHL an Navision vorgenommen hat – hier hat eine beträchtliche „Emanzipation“ vom Microsoft-Produkt stattgefunden. Dabei wird unternehmensweit eine homogene Codebasis verwendet. Vorgestellt wurde die konkrete Installation und Konfiguration.

Im weiteren Verlauf des Vortrags ging Herr Schrödel auf Probleme wie Performance, Überwachung und hardwareseitige Beschränkungen sowie Stolperfallen bei schrittweisen Upgrades ein. Er erläuterte, wie die konkreten Probleme beim Betrieb SQL 2008 32 Bit und NAV 5.0 SP1 sowie beim Mischbetrieb von Windows Server 2003 R2 64 Bit und SQL Server 2000 32 Bit lokalisiert werden konnten und schließlich eine Anhebung der Navision-Landschaft auf 64 Bit mit Windows Server 2008 R2 Standard und SQL Server 2008 SP1 Standard sowie Navision 5.0 SP1 auf Client-Seite erfolgte.

Aus den gesammelten Erfahrungen wurden konkrete Hardwareempfehlungen sowie Empfehlungen für die Optimierung des Codes destilliert, die Herr Schrödel ebenfalls vorstellte.

Auf der Grundlage des heute erreichten Standes gab Herr Schrödel einen Ausblick auf zukünftige Optimierungen und Performancetests, die laufende und zukünftige Produktivserver unter praxisnahen Bedingungen miteinander verglichen. Ergänzend stellte er Erfahrungen aus vergleichbaren Migrationsprojekten bei den Unternehmen Metabo und Wiesenhof vor.

Volker Schrödel

Volker Schrödel ist seit 2000 bei der ANDREAS STIHL AG & Co. KG. Nach vier Jahren im SAP-Bereich und einem Auslandsaufenthalt bei STIHL Inc. verantwortet er seit 2005 als Abteilungsleiter Internationale IT-Organisation unter anderem weltweit 15 Navision-Installationen. Herr Schrödel ist einer der beiden Leiter der mbuf Arbeitsgruppe Dynamics.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag T-Systems ^

Mit Windows 7 Potenziale heben

  Vortrag
Vortragende(r) Peer Baumann / T-Systems International GmbH (Microsoft Partner)
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 11:45 bis 12:30 Uhr
Raum: Raum Brighton

In seinem Vortrag stellte Peer Baumann von T-Systems die Chancen und Risiken der Einführung von Windows 7 dar.

Ausgangspunkt war natürlich die unübersehbare Akzeptanz von Windows 7, die dem glücklosen Vorgänger Vista verwehrt blieb: Nach 90 Millionen verkauften Lizenzen (davon 30 Millionen alleine im Januar und Februar 2010) ist die Frage nach der Relevanz und Praxistauglichkeit von Windows 7 für die Business-IT mehr als berechtigt.

Prädikat „praxistauglich“

Da T-Systems in mehreren großen Migrationsprojekten Erfahrungen mit der Umstellung auf Windows 7 gemacht hat, konnte Peer Baumann in seinem Vortrag die werblichen Aussagen von Microsoft den tatsächlich in Unternehmen „ankommenden“ Vorteile gegenüberstellen. Er berücksichtigte dabei sowohl die für IT-Profis zunächst relevanten, harten Fakten (Stabilität, Verzicht auf bisher notwendige Third-Party-Tools, schnellere Zugriffe auf Fileserver, einfache Installation durch „Windows 7 Images“), aber auch die „soft factors“ der Akzeptanz bei Anwendern, die in der Regel das „reaktive“ und „einfach schönere“ Betriebssystem lobten und sich an Details wie dem Vorschaufenster erfreuen.

Auf der Haben-Seite war ebenfalls die geringe Zahl von Treiberproblemen zu vermerken, wenn es natürlich auch Probleme mit Legacy-Peripherie wie älteren Druckern gibt. Anderen Technologien wie Branche Cache („überbewertet“/„keine Einsatzszenario“) und Direct Access („lief nicht stabil“) wurde hingegen eine Absage erteilt.

Im weiteren Verlauf des Vortrags definierte Peer Baumann drei Rollen für IT-Arbeitsplätze (Service Workplace / Traveler Workplace / Office Workplace) und die ihnen zu Grunde liegenden Workplace Core Services. Er forderte die Teilnehmer auf, sich die Kompetenz von T-Systems bei der Einführung von Windows 7 (von der Bestandserfassung über branchenspezifische Vorgaben bis zum Rollout) zu nutzen.

Eine spontane Umfrage nach dem Vortrag ergab, dass jeder Anwesende IT-Profi derzeit in irgendeiner Weise (Evaluierung, Rollout) an Windows 7 „dran“ ist. Erörtert wurden anschließend Fragen zur InPlace-Migration und dem Betrieb älterer 32-Bit-Anwendungen.

Peer Baumann

Peer Baumann studierte Betriebswirtschaftslehre an der BA Stuttgart. Er war Consultant und Projektmanager bei Lyreco SA, Projektleiter und später Leiter Professional Services bei debis Systemhaus PCM, Senior Servicemanager bei T-Systems International GmbH und Senior Consultant DSS Competence Center bei T-Systems International GmbH. Heute ist Peer Baumann Strategic Solution Manager im Bereich Marketing bei der T-Systems International GmbH.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Trumpf ^

Einführung eines Microsoft Project Server zur Unterstützung des Projektmanagements der Entwicklungsabteilungen

  Vortrag
Vortragende(r) Tobias Williger / Trumpf GmbH & Co. KG (mbuf Mitglied)
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 15:30 bis 16:15 Uhr
Raum: Raum Brighton

In seinem Vortrag erläuterte Tobias Williger, wie bei Trumpf der Microsoft Project Server zur Unterstützung des Projektmanagements in den Entwicklungsabteilungen eingeführt wurde.

Zunächst stellte Herr Williger Trumpf als weltweit größten Anbieter von Werkzeugmaschinen und Technologieführer bei industriellen Lasern vor – ein Unternehmen, bei dem schon aufgrund der Vielzahl der Forschungsfelder (1000 von 8000 Mitarbeitern sind in Forschung und Entwicklung tätig, 9,3% des Umsatzes gingen im letzten Jahr in F&E), Produkte und Märkte effizientes Projektmanagement unverzichtbar ist.

Herr Williger schilderte die Evolution der Microsoft Project-Produktfamilie bis zum Microsoft Office Project Server 2010. Als nächstes erläuterte er die Architektur des Enterprise Project Management (EPM), wie Microsoft es anbietet – hier ist der Microsoft Project Server nur eine Komponente, hinzu kommen natürlich der Project Professional Client (Project Professional; vornehmlich für Projektleiter) sowie Office Project Web Access. Relevant beim EPM sind Kriterien, die auch für andere Projektmanagement-Lösungen Anwendung finden; darunter die zentrale Datenhaltung, die unternehmensweite Planung, Steuerung und Überwachung von Projekten, Abbildung von Rollen usw.

Anschließend erläuterte Herr Williger die Skalierbarkeit von Project-Lösungen durch Ausbau des Backends und Integration von Load Balancing und stellte die GUIs von Project Professional, Project Web Access sowie des Admin-Interfaces für den Server vor.

Von Insellösungen zum gemeinsamen Standard

Herr Williger erläuterte dann, wie die existierenden Projektmanagement-Insellösungen innerhalb des Unternehmens identifiziert und die Strategie für eine gemeinsame, unternehmensweit nutzbare Lösung mit den Schwerpunkten Projektplanung und -Controlling entwickelt wurde.

Weiterhin umfassten die Planungsvorgaben Kriterien wie Multi-Projektmanagement, Ressourcenmanagement, eine Optimierung der Zusammenarbeit in Projektteams sowie ein detailliertes Berechtigungskonzept. Herr Williger schilderte, wie aus den zunächst evaluierten 39 Lösungen schließlich der Microsoft Office Project Server 2007 als optimale Lösung für die gegebenen Anforderungen „herausdestilliert“ wurde.

Von der Planung zur Einführung

Die anschließende Einführung des Projekts war nicht unproblematisch, da zahlreiche Fehler (beispielsweise bei der Cache-Implementation, Datenverlust) im EPM 2007 gefunden wurden. Dementsprechend sank die Akzeptanz im Rahmen des Pilotprojekts, so dass schließlich ein Downgrade auf das stabilere EPM 2003 erfolgte. Nach Erscheinen des Service Packs konnte dann wieder auf EMP 2007 umgestellt werden.

Ohne Schulung geht es nicht

Herr Williger fasste die Erfahrungen aus der Einführung zusammen. Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass Schulungen unabdingbar seien, um die Vorteile der unternehmensweit homogenisierten Lösung auch nutzen zu können – dies umfasst natürlich nicht nur die Software, sondern auch methodische Kenntnisse („Die Installation von Word macht noch keinen Schriftsteller!“). Anschließend stellte er die konkrete Installation und Konfiguration (Berechtigungen, Sicherheitskategorien, OLAP Cube Konfiguration für Reporting) von EMP 2007 bei Trumpf vor und schilderte, wie der Project Professional Client für die konkreten Anforderungen im Unternehmen angepasst wurde (z.B. Templates, Anpassungen der Menüleiste, Group Policies). Weitere Anpassungen an die Trumpf-spezifischen Anforderungen wurden für Project Web Access vorgenommen.

Da das Reporting von EPM 2007 für die Anforderungen bei Trumpf nicht ausreichend war, wurde ergänzend als Eigenentwicklung auf Basis von Excel ein „Cockpit“ für Entwicklungsprojekte realisiert, das den Projektmitgliedern und dem Projektmanagement als Informationsquelle dient.

Schließlich gab Herr Williger einen Überblick zu Erweiterungen und Add-ons wie den Portfolio Server, die es von Microsoft und anderen Herstellern für komplexe EMP-Installationen gibt.

Der Vortrag schloss mit einem Ausblick auf die Features des Microsoft Office Project Server 2010.

Tobias Williger

Tobias Williger begann 2004 nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik (BA) in Stuttgart als IT-Leiter bei TRUMPF Sarl in Paris. Seit November 2006 ist er bei der TRUMPF GmbH & Co. KG in der IT-Infrastruktur in Ditzingen im Bereich Client Services tätig.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag TTS ^

Erfolgreiche Kundenkommunikation durch eine integrative E-Business-Strategie

  Vortrag
Vortragende(r) Albert Zabukovec / TTS Tooltechnic Systems (mbuf Mitglied)
Datum: 20.4.2010
Uhrzeit: 13:30 bis 14:15 Uhr
Raum: Raum Brighton

SharePoint bildet als Portal oft die Grundlage für die interne Kommunikation und das Teamwork innerhalb eines Unternehmens. Mit seinem Vortrag „Erfolgreiche Kundenkommunikation durch eine integrative E-Business-Strategie“ stellte Albert Zabukovec die populäre Plattform in einen anderen Kontext. Hier ging es darum, ob und wie auf der Grundlage von SharePoint hochwertige Produkte für das Handwerk online präsentiert und verkauft werden können.

Großer Markenauftritt für hochwertige Produkte

Herr Zabukovec präsentierte zunächst die TTS-Gruppe – ein weltweit mit über 2800 Mitarbeitern tätiges Unternehmen – und die Funktion von TTS Tooltechnic Systems als konzerneigener Serviceprovider für IT, HR usw.

Das Unternehmen erzielt 75 % seines Unternehmens außerhalb von Deutschland und ist zur Unterstützung der verschiedenen Marken darauf angewiesen, deren Produkte im Internet optimal zu präsentieren. Die bekannteste Marke ist hier Festool (Elektro- und Druckluftwerkzeuge), deren (Online-)Präsentation auch im Mittelpunkt des Vortrages stand.

Herr Zabukovec benannte zunächst die relevanten Erfolgsfaktoren der Marke Festool (vom Zielgruppenfokus über die hohe Qualität bis zur Kommunikation des Produktnutzens) und die Hauptzielgruppen der Marke. In Hinblick auf die Premiumqualität der Produkte muss die E-Business-Strategie den Fachhandel und den professionellen Anwender erreichen.

Konsolidierung einer komplexen Portal-Landschaft

Da die diversen Onlinepräsenzen der Marke organisch gewachsen waren, stellte sich die Situation im Jahr 2006 unübersichtlich dar: Es galt, 32 E-Shops, 48 Webportale und eine Datenbank mit 1 Mio. Endkundendaten zu konsolidieren. Die steigende Komplexität des Gesamtangebots bedeutete außerdem eine steigende Zahl wartungsintensiver Schnittstellen, zunehmende Störungen und Kosten sowie das Risiko eines Totalausfalls.

Vor diesem Hintergrund wurden die Herausforderungen für eine zeitgemäße Markenpräsenz definiert – von der Lead Generation- bis zur After Sales-Phase. Dabei wurden für jede Phase die essentiellen Inhalte und Funktionen (beispielsweise Suchmaschinenoptimierung, Händlersuche, Produktdarstellung) spezifiziert. Zu den übergreifenden Anforderungen gehörten Anwenderfreundlichkeit (Usability) und die internationale Einsetzbarkeit. Die ambitionierte Zielsetzung: dem Anwender eine Kaufentscheidung zu ermöglichen, bevor er zum Fachhändler geht. Überdies sollte die Standardisierung natürlich zu einer Reduzierung der Komplexität und der Systemkosten führen.

Anschließend stellte Herr Zabukovec die auf der Grundlage dieser Anforderungen und einem Modell des Fraunhofer-Instituts realisierte Lösung vor. Hier galt es, mit geeigneter Middleware die heterogenen Datenquellen im Backend (SAP, Mediando usw.) mit den Komponenten Portal, Katalog/Shop CMS sowie diversen Serviceangeboten zu verbinden. Die Wahl fiel hier letztendlich auf ein Ensemble aus Microsoft BizTalk Server, Commerce Server und Office SharePoint Server. Herr Zabukovec schilderte die Evolution des Projekts von der Technologieauswahl bis zum Rollout und dem heutigen Stand, den er anhand von Screenshots erläuterte.

Das Produkt im Mittelpunkt

Dabei stach hervor, dass der Auftritt für unterschiedliche Marken einzusetzen ist. In jedem Fall steht das Produkt mit seinen Leistungsmerkmalen („The product is the hero“) im Mittelpunkt. Ergänzend dazu erhält der Anwender aber auch zielgruppen- und branchenspezifische Informationen. Schließlich erhält der Interessent Informationen zu Zubehör und ergänzenden Produkten.

Als zweite Achse ermöglicht die template-basierte Lösung eine Verzahnung der Produktinformationen mit redaktionellem Content, so dass die Produkte bedarfsweise im Kontext von Kampagnen präsentiert werden können.

Herr Zabukovec erläuterte, wie hochwertige Produktdaten aus einem zentralen Datenbestand (mediando PIM) mit zusätzlichen Informationen (zum Beispiel Produktvideos) angereichert und präsentiert werden können.

Anschließend wurde erläutert, wie SharePoint in diesem Kontext als Web Content Management eingesetzt wird. Grundlage ist hier ein Template-System, bei dem die Standard-Seitenstruktur von variablen Elementen wie dem Teaser-Bereich getrennt ist. Als Editor für die oft nicht technik-affinen Redakteure kommt hier der Telerik RadEditor zum Einsatz. Ergänzend hierzu wurde eine Lösung für Snippets (kleine Content-Komponenten im redaktionellen Bereich) sowie Teaser integriert. Hierbei muss der Redakteur nur einen Teaser-Typ auswählen und dann Text und Bild(er) erstellen beziehungsweise anpassen.

Fazit: Integration gelungen

Zusammenfassend erklärte Herr Zabukovec, dass der entscheidende Erfolgsfaktor die gelungene Integration der Produktdaten mit dem Web Content Management war. Die „Master-Lösung“ konnte in neun Monaten für die deutschsprachige Präsenz ausgerollt werden, für weitere Märkte/Länder können mit relativ geringem Aufwand in durchschnittlich drei bis vier Wochen die Legacy-Lösungen abgelöst werden. Das Fazit für diese standardisierte Lösung bei TTS fällt dementsprechend bislang positiv aus.

Aus dem Publikum wurden anschließend unter anderem Fragen zum Mapping der Produktdaten auf die verschiedenen Frontends und Ausgabeformate sowie zur Lokalisierung/Internationalisierung und die Einbindung externer Dienstleister (Übersetzungsdienstleister) gestellt.

Albert Zabukovec

Albert Zabukovec studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim mit Abschluß Dipl.-oec. Seit 1991 ist Albert Zabukovec bei der TTS Tooltechnic Systems (ehemalig Festo-Tooltechnic GmbH) beschäftigt.

In der Zwischenzeit ist er Leiter für den Bereich Wissens- und Informationsmanagement, dem die Aufgaben Betreuung der EDV-Systeme, Bürokommunikation, Netzwerke und Telekommunikation zugeordnet sind. Außerdem koordiniert er alle EDV-Aktivitäten bei den Tochtergesellschaften und Beteiligungen des Konzerns TTS Tooltechnic Systems AG & Co. KG. Dazu gehören unter anderem die Definition und der Ausbau der EDV-Strukturen und -Systeme, damit die Informationsversorgung für die betrieblichen Prozesse des Konzerns sichergestellt ist. Albert Zabukovec leitete dort mehrere Projekte im Bereich SAP, E-Procurement und E-Business. Eines der aktuellen Projekte ist die Integration von SAP R / 3 und Medienmanagement als Basis für erfolgreiches E-Business.

mbuf Jahreskongress 2010 – Vortrag Voith ^

MS Office Communicator –
Strategie und Status bei Voith

  Vortrag
Vortragende(r) Helmut Hägele / Voith IT Solutions GmbH (mbuf Mitglied)
Datum: 19.4.2010
Uhrzeit: 14:20 bis 15:05 Uhr
Raum: Raum Brighton

Effiziente und einfach zu bedienende Kommunikationstechnologien spielen in global agierenden Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Welche Möglichkeiten ergeben sich aus den aktuell und zukünftig verfügbaren Technologien? Helmut Hägele schilderte den aktuellen Implementierungsstatus und die geplante Entwicklung in Sachen Microsoft Office Communicator und Office Communication Server bei Voith.

Helmut Hägele stellte zunächst das Unternehmen Voith und die Aufgaben von Voith IT Solutions innerhalb des weltweit an über 280 Standorten präsenten Familienunternehmens vor.

Der Schwerpunkt des Vortrages bildete der Microsoft Office Communication Server und dessen Nutzung als Kommunikationsplattform bei Voith. Dabei schlug Herr Hägele den Bogen vom aktuellen Implementierungsstatus zu geplanten Entwicklungen.

Herr Hägele stellte zunächst die Evolution der Kommunikationstechnologie – von Legacy-Lösungen bis zur Unified Communication-Zukunft – und die strategische Rolle des Office Communication Server bei dieser Entwicklung dar. Er stellte das Spektrum der vom Office Communicator bereitgestellten Funktionen (Anwesenheitsstatus, Instant Messaging, Desktop Sharing, Live Meeting usw.) vor und verwies auch auf die Möglichkeit, den OC in Microsoft Outlook zu integrieren.

Anschließend stellte er den derzeitigen Implementierungsstatus bei Voith (mit über 4000 Teilnehmern an verschiedenen Standorten) und den aktiv genutzten Funktionsumfang dar – hierzu gehört auch ein steigender Anteil von Videokonferenzen mit klassischen Webcams, aber auch Roundtable-Kameras. Anschließend wurde die Integration mit anderen Kommunikationstools und Federation-Konzepte zur unternehmensübergreifenden Kopplung von OC-Instanzen erörtert.

Das sich ergebende, komplexe Gesamtbild (in dem natürlich externe Anwender und Partner ebenso berücksichtigt werden wie SIP-Telefonie, Active Directory und andere unternehmensintern etablierte Systeme) gab den interessierten Zuhörern Gelegenheit zu vielen Fragen, die sowohl „handwerkliche“ als auch rechtliche Aspekte streiften.

Dem im wahrsten Sinne über dem Kongress schwebenden Ansatz, gleich komplett Cloud-basiert zu arbeiten, erteilte Hägele eine Absage – nicht zuletzt, da ein Unternehmen wie Voith eben auch Schlüsseltechnologien entwickelt und entsprechend sensible Dokumente und Kommunikationskanäle „on premise“ bleiben sollten. Gleichwohl ist eine „virtualisierte“ Kommunikations-Zukunft absehbar, in der es im Unternehmen keine klassischen Hardwaretelefone mehr geben wird.

Helmut Hägele

Dipl. Inf. Helmut Hägele ist seit 1996 im Unternehmen Voith tätig. Beginnend mit den Themen Mobile Computing, Installationstechnologie und Software Deployment ist er heute bei Voith IT Solutions verantwortlich für die Standardisierung und den globalen Rollout des Voith Standard Client, die Konzeption, Einführung und den Betrieb eines globalen Proxy-Konzepts sowie für die standortübergreifenden Kommunikationssysteme der Voith-Unternehmensgruppe.

mbuf Jahreskongress 2010 – Zusammenfassung

Zusammenfassung und Abschluss durch den Vorstandssprecher des Microsoft Business User Forums

Im Anschluss an eine Verlosung fasste mbuf Vorstandssprecher Thomas Hemmerling-Böhmer von der Karl Storz GmbH & Co. KG die Ergebnisse des Jahreskongresses 2010 zusammen und verabschiedete die Teilnehmer.