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30 08, 2018

Der aktuelle mbuf Newsletter August 2018 ist online….

By | 2018-08-30T09:55:10+02:00 Donnerstag, 30. August 2018|Arbeitsgruppen, Dynamics AX, Dynamics CRM, Dynamics NAV, Events, Jahreskongress, Microsoft|0 Kommentare

Für viele unserer Newsletter-Empfänger passend zum Start nach den Sommerferien in das zweite Halbjahr ist unser mbuf Newsletter August 2018 jetzt online.

Sie lesen in dieser Ausgabe:

  • File Header – das Vorwort des Vorstandssprechers
  • #mbufJK19 – erste Infos zum mbuf Jahreskongress 2019
  • Ihre Meinung ist uns wichtig … – die mbuf Mitgliederumfrage
  • MS Dynamics „on prem“ vs. cloud – es geht um mehr als die Frage, wo die Server stehen…
  • Stuttgarter SharePointForum 2018
  • AUS DEN ARBEITSGRUPPEN
  • Jetzt vormerken – AG-Termine 2. Halbjahr
  • Impressum und Kontakt

Unser großes Bestreben ist es, mbuf ständig weiterzuentwickeln und unsere Community insgesamt zu stärken. Dies geht nur zusammen mit Ihnen – mit unseren Mitgliedern, mit unseren Partnern aus dem mbuf Partnernetzwerk, mit unseren Kontakten bei Microsoft, mit unseren treuen Wegbegleitern.

Daher möchten wir Sie zum einen bitten, mit uns stärker noch als in der Vergangenheit in einen aktiven Dialog einzutreten. Community braucht aktiven Austausch und Teamgeist – und auch ein kritisch konstruktives Feedback.

Zum anderen bitten wir darum, dass Sie aktiv zum Multiplikator für mbuf werden. Sprechen Sie mit anderen IT-Professionals über mbuf, machen Sie Werbung für unsere Community, leiten Sie zum Beispiel diesen Newsletter an Dritte weiter.

Das Microsoft Business User Forum kann – gerade in einer Zeit, in der durch die Digitale Transformation vieles in Bewegung geraten ist – eine wertvolle Plattform für den Informationsaustausch und die Diskussion von Fachthemen sein. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten…
Download:   http://mbuf.de/news/newsletter_aktuell

 

23 08, 2018

Windows 10 / Office 365 Updates: Herausforderung für die IT-Abteilungen in Unternehmen

By | 2018-08-23T12:01:07+02:00 Donnerstag, 23. August 2018|Arbeitsgruppen, Events, Microsoft, Workplace|0 Kommentare

Im privaten Bereich haben wir uns fast schon dran gewöhnt: Im Frühjahr und im Herbst gibt es ein großes Update für Windows 10 – und oft genug leider unmittelbar danach gravierende Probleme mit Laptop und PC.

Da beruhigt es kaum, dass Microsoft jetzt öfter in kleineren Schritten updaten möchte, wie im Juli bei CHIP zu lesen war.

Noch größere Probleme mit diesem Updatethema haben viele Unternehmen, da die PC’s und Laptops eben nicht „stand-alone“ stehen und üblicherweise viele non-Microsoft Apps auf diesen Geräten sicher und störungsfrei funktionieren müssen.

Unsere Arbeitsgruppe Workplace Management greift das Thema auf und stellt es in den Mittelpunkt des nächsten AG-Treffens am 18. September in Mannheim.

Sie sind in ihrem Unternehmen auch mit diesen Themen befasst, finden das Thema interessant und möchten noch „einsteigen“?
Diskutieren Sie doch einfach mit, bringen sie sich ein, werden Sie Teil unserer Community…

Hier können sie die Einladung downloaden. Kostenlos teilnehmen können auch Noch-Nicht-Mitglieder, die mbuf und speziell diese Arbeitsgruppe kennenlernen möchten.

Verbindliche Anmeldung erforderlich!

22 08, 2018

AG Future Technologies: Ein Blick in die Zukunft wagen…

By | 2018-08-22T16:06:40+02:00 Mittwoch, 22. August 2018|Arbeitsgruppen, Events|0 Kommentare

„Man kann mit altem Denken nicht in neuen Welten erfolgreich sein.“

Das war neulich bei einer Veranstaltung zum Thema Digitalisierung auf einer PowerPoint-Folie zu lesen.

Ein Satz, der in unserer Zeit sicher mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Aber es geht nicht nur um das Denken allein, obwohl dies ein oft viel zu wenig beachteter Faktor ist. Es geht auch um die Technologien, die künftig den Weg in die Unternehmen und in unser Leben finden werden.

Die neu ins Leben gerufene mbuf Arbeitsgruppe Future Technologies möchte sich intensiv mit diesen Themen beschäftigen.

  • Was ist nur Buzz-Word und leeres Hype-Thema?
  • Welche Technologie hat welchen Reifegrad?
  • Was kommt in naher Zukunft auf uns wirklich zu?
  • Was können wir wie in unser Daily Business adaptieren und so unsere jeweiligen Unternehmen nach vorne bringen?

Mitte September trifft sich die neue Arbeitsgruppe sehr passend zu ihrem ersten Arbeitstreffen im Microsoft Technology Center (MTC) in München.

Sie finden das Thema interessant und möchten noch „einsteigen“?

Hier können sie die Einladung downloaden. Kostenlos teilnehmen können auch Noch-Nicht-Mitglieder, die mbuf und speziell diese neue Arbeitsgruppe kennenlernen möchten.

Verbindliche Anmeldung erforderlich!

16 08, 2018

Unsere Arbeitsgruppen-Aktivitäten im 2. Halbjahr 2018

By | 2018-08-16T14:49:04+02:00 Donnerstag, 16. August 2018|Arbeitsgruppen, Events, Microsoft|0 Kommentare

In manchen Bundesländern sind die Sommerschulferien schon vorbei, in anderen Bundesländern genießt man noch die freien sonnigen Tage in der Heimat oder liegt noch an sonnigen Stränden.

Mit dem Ende der Sommerferien nehmen unsere mbuf Arbeitsgruppen auch wieder ihre Aktivitäten auf.
Einen Überblick über die bereits fest eingeplanten AG-Treffen finden Sie hier.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass bei nahezu allen AG-Treffen auch für Noch-Nicht-Mitglieder eine „Schnupper-Teilnahme“ möglich ist. Wenn Sie an einer Arbeitsgruppe Interesse haben, dann melden Sie sich bitte bei uns. Gerne lassen wir Ihnen eine Einladung zukommen. Nutzen Sie für die Kontaktaufnahme bitte unser Kontaktformular.

Hier die Vorteile von mbuf noch einmal kurz zusammengefasst – mbuf at a glance sozusagen:

Das Microsoft Business User Forum – kurz mbuf – ist eine als Verein organisierte Community, die drei wesentliche Ziele verfolgt

  • Interessenvertretung des Mittelstandes gegenüber Microsoft
    „Gemeinsam Dinge bewegen…“
  • Aktives Networking der Mitgliedsunternehmen untereinander
    „Das Rad nicht immer neu erfinden – von anderen lernen…“
  • Informationskanal zwischen Microsoft und dem Mittelstand
    „schneller, besser und früher informiert sein…“

Ein Blick auf unsere Leistungspalette:

  • Wir verfügen derzeit über insgesamt 13 Arbeitsgruppen, in die über 180 Mitgliedsfirmen in wechselnder Besetzung an die 1.000 Mitarbeiter entsenden.
  • Etliche dieser Arbeitsgruppen sind nicht an spezielle Produktwelten gebunden (z.B. AG Lizenzen, AG CIO Kreis, AG IT Security). Auch in anderen Arbeitsgruppen (z.B. AG Enterprise Infrastructure oder AG Dynamics AX Fi/Co) schaut man gerne über den Microsoft-Tellerrand hinaus.
  • Wir haben eine „Flat-Rate-Mitgliedschaft“ – Mitglied werden nicht Personen, sondern Firmen/Organisationen. Mitgliedsunternehmen können unbegrenzt verschiedene Mitarbeiter in verschiedene Arbeitsgruppen entsenden.
    Die Firmen-Mitgliedschaft gilt auch für Tochter-/Schwestergesellschaften, wenn diese ausdrücklich im Mitgliedsantrag mit eingeschlossen werden.
  • Der Firmen-Jahresbeitrag für diese „Flat-Rate-Mitgliedschaft“  ist mit 1.500 Euro erfreulich gering.
  • Wir setzen regelmäßig Webcasts zu verschiedenen Themen auf, an denen alle Mitarbeiter aus unseren Mitgliedsunternehmen teilnehmen können.
  • Wir stellen mit dem zugriffsgeschützten mbuf Portal eine gesicherte Plattform zur Verfügung, auf der eine Kommunikation zwischen den Mitgliedern stattfinden kann.
  • Jeder Arbeitsgruppe sind „Microsoft-Paten“ zugeordnet, die die Anliegen unserer Mitglieder an Microsoft herantragen können, die über Neuigkeiten aus dem Hause Microsoft berichten (oft noch ehe der Markt diese Neuigkeiten kennt) und die bei Bedarf den Kontakt zu Produkt-Spezialisten bei Microsoft herstellen können.
  • Wir veranstalten in jedem Jahr einen mbuf Jahreskongress, an dem im Rahmen der Mitgliedschaft die Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen kostenfrei teilnehmen können.
  • Über unsere Kooperationspartner INTEGRATA, AddOn oder itSMF erhalten Sie Preisvorteile bei der Buchung von Weiterbildungsmaßnahmen. Preisvorteile, die in Summe den mbuf Jahresbeitrag weit übersteigen können.

Im Rahmen der Firmen-Mitgliedschaft sind Sieund ggf. andere zu benennende Personen – dann auch automatisch auf dem jeweiligen Verteiler der einzelnen Arbeitsgruppen und können auch auf das interne den Mitgliedern vorbehaltene Portal zugreifen. Auf diesem Wege erfahren Sie auch von den AG-Treffen und weiteren Veranstaltungen von mbuf.

Weitere Infos, auch die Satzung etc., finden Sie in unserem Download-Bereich http://mbuf.de/mbuf/downloads in der linken und der mittleren Spalte.

Wir freuen uns auf Sie!

 

14 08, 2018

Die Digitale Transformation – höchste Zeit, die richtigen Fragen zu stellen…

By | 2018-08-14T17:16:24+02:00 Dienstag, 14. August 2018|Arbeitsgruppen, CIO Kreis, Microsoft, Mitglieder, Partnernetzwerk|0 Kommentare

Manchmal kann es interessant sein, in den Archiven zu stöbern. Zum Beispiel auch in denjenigen, in denen die Eröffnungsansprachen zur CeBIT gespeichert sind. Weil solche Eröffnungsansprachen sehr oft zeigen, wo man steht und wo man hin will.

So hat Bundeskanzlerin Merkel bei Ihrer Eröffnungsansprache zur CeBIT 2015 formuliert:

„d!conomy – das Leitthema der CeBIT 2015 hat es in sich. Denn es beschreibt nicht weniger als die weitreichende Revolution durch digitale Transformation. Sie erfasst nahezu sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche in unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Das Internet der Dinge und die umfassende Vernetzung treiben täglich die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, Verfahren und Produkte voran. Big Data und Cloud Computing, Smart Services, Social Business, Data Security und anderes mehr – diese Stichworte stehen für große Herausforderung, auch für große Chancen, gerade für einen klassischen Industriestandort wie Deutschland.“

So. Das war vor drei Jahren. Revolution. Aufstand. Totale Veränderung. Überall.

Drei Jahre, das ist in einer Zeit, in der Innovationszyklen immer kürzer werden und in der sich technische Entwicklung immer weiter beschleunigt, eine lange Zeit. Und wo stehen wir heute, drei Jahre später? Sind wir wirklich einen großen Schritt weitergekommen?

Die CeBIT heißt jetzt CEBIT, sie sieht völlig anders aus und findet im Sommer statt. Und eine Eröffnungsansprache durch die Bundeskanzlerin gibt es nicht mehr. Im Jahr zuvor hatte sie noch gesagt:

„Meine Damen und Herren, wir müssen das in den Mittelpunkt stellen, was in der Sozialen Marktwirtschaft der Realwirtschaft immer eine Rolle gespielt hat: der Mensch und seine Lebensbedingungen. … Wir haben aber auch Millionen von Menschen, die zum Teil noch nicht genau wissen, was sie erwartet und was alles Digitalisierung bedeutet. Ist das gut für meinen Arbeitsplatz oder ist das eine Gefahr für meinen Arbeitsplatz? … Bin ich ein Datenlieferant, mit dessen Daten alles Mögliche gemacht wird, oder welchen Schutz und welche eigene Beeinflussungsmöglichkeit habe ich? – Solche Fragen stellen sich viele Menschen.“

Und da ist Frau Merkel schon sehr nah „an des Pudels Kern“. Die Kernfrage der Digitalen Transformation ist es nämlich nicht, welche Sensoren und Endgeräte sich wie zusammenschalten lassen, wo die Daten liegen und wie wir die Informationen von A nach B bekommen (und schon gar nicht, wie man alte analoge Prozesse digitalisieren kann).

Die Kernfrage ist vielmehr, wie wir durch neue Technologien für den Menschen einen wirklichen Mehrwert schaffen können. Und wie wir es schaffen können, aus dem nicht immer technik-affinen „analogen“ Menschen einen mündigen Bürger machen können, der die neuen Technologien sinnvoll und verantwortungsvoll nutzt.

Es geht nicht darum, Wahlmanipulationen über Facebook zu erkennen und zu verhindern. Es geht darum zu verstehen, dass Facebook ein Medium ist, auf dem ich meine Wahlentscheidung nicht unbedingt aufbauen sollte. Es geht nicht darum, über das für und wider von Navis in Autos zu diskutieren. Es geht darum zu verstehen, dass wir, wenn uns das Navi geradewegs genau in einen Fluss lotsen will, vorher auf die Bremse treten. Wir, die Menschen, müssen lernen, wie wir uns Computersysteme zu Nutze machen können – und weniger der Technik blind vertrauen.

Unternehmen sollten sich die Frage stellen, wie sie ihre Kunden besser bedienen können. Den Kampf um den Kunden wird nicht der gewinnen, der absolut betrachtet das bessere Produkt hat. Gewinner wird sein, wer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist (auch online) und zum angemessenen Preis eine geforderte Qualität unter Beachtung auch von Qualität im Service am schnellsten liefern kann. Dazu muss ich viel über die Märkte und über die Kunden wissen. Und ich muss situativ auf Kundenwünsche eingehen können. Das geht nur mit entsprechender Technik. Wer die Digitale Transformation hier verschläft, der gerät leicht auf die Verliererstraße.

Wir müssen die richtigen Fragen stellen. Wir müssen uns (selbst-) kritisch fragen, ob wir mit „altem Denken“ die Herausforderungen der Zukunft wirklich meistern können. Wir müssen lernen zu vergessen. Ballast abwerfen, das ist die Devise. Da hilft ein generelles Handyverbot an französischen Schulen genau so wenig wie eine EU-DSGVO, die völlig über das sicher gut gemeinte Ziel hinausschießt und zum digitalen Bremsklotz wird. Wir sollten lieber in den Schulen und Universitäten zum mündigen digitalen Nutzer erziehen. Aber wer kann das leisten, wo doch ungezählt viele Lehrerinnen und Lehrer selbst zu den digitalen Analphabeten zählen und in vielen Schulen noch Schwamm und Kreide statt Tablet und Digital Whiteboard den Tagesablauf bestimmen?

Also: Die Digitale Transformation ist keine Frage der Technik, sondern eine Frage der Menschen und der Methoden.

Sie wollen erfahren, wie andere Unternehmen den Digitalen Wandel gestalten?

Dann werden Sie doch Mitglied im Microsoft Business User Forum (mbuf), der Community, die sich unter anderem genau mit diesen Fragen intensiv beschäftigt.

Web            http://www.mbuf.de

Info             https://www.youtube.com/watch?v=iBy4Oe8iH1k / https://www.youtube.com/watch?v=qDDczQQAUF4

Facebook  https://www.facebook.com/mbufde/

13 07, 2018

Ein wenig digitalisieren und ab in die Cloud – und das war’s dann…?

By | 2018-07-13T09:28:46+02:00 Freitag, 13. Juli 2018|CIO Kreis, Microsoft|0 Kommentare

Über Monate und Jahre hinweg war gebetsmühlenartig der immer wieder gleiche Tenor zu hören:
Deutschland verschläft die Digitalisierung und verliert den Anschluss.

Aktuell hat man den Eindruck, Deutschland ist in Sachen Digitalisierung aufgewacht (und wurde an vielen Stellen schon wieder durch eine völlig überzogene EU-DSGVO eingebremst). Der Digitale Wandel ist an vielen Stellen zu spüren und den Unternehmen gehen langsam im IT-Bereich die Ressourcen aus. So mancher IT-Bereich „geht inzwischen auf dem Zahnfleisch“, wie es ein IT-Verantwortlicher neulich formulierte: der Transformationsprozess stellt eine immense Doppelbelastung dar. Man kann nicht einfach „die alte Welt“ abschalten und von heute auf morgen mit der „neuen Welt“ weitermachen.

Manchmal gewinnt man aber auch den Eindruck, die Digitalisierung und der Weg in die Cloud werden zum Selbstzweck. Man will einfach mit dabei sein, den Anschluss nicht verlieren. Digitalisierung, KI, ChatBots und Cloud werden zu Hype-Themen. Es wird hektisch. Wilder Aktionismus greift um sich. Man schmeißt auf Teufel komm raus alles über Bord und sucht sein Heil in neuen Technologien.

Große IT-Player, ganz vorne dran Microsoft, tun das Übrige dazu: Firmenkunden werden nicht mehr danach beurteilt, welchen Lizenzbestand sie haben. Firmenkunden werden danach beurteilt, wer wieviel Potential in Richtung Digitalisierung / neue Technologien / Cloud hat – und wer dieses Potential auch erkennbar ausschöpfen möchte. Wer da nicht mitzieht, der wird weniger intensiv betreut und fällt hinten runter. Microsoft definiert sich als Innovations-Treiber.

Aus Sicht von Microsoft mag eine solche rigide Ausrichtung Sinn machen. Für Anbieter wie Microsoft ist es zunehmend schwierig und teuer geworden, sowohl die „alte Welt“ on prem mit teils in die Jahre gekommenen Lizenzbestand als auch die „neue Welt“ zu supporten. Wenn alles und jeder in die Cloud zieht und sich dort statt festen Updatezyklen einer permanenten Softwareaktualisierung unterwirft, dann spart das signifikant Entwicklungs- und Supportressourcen: weniger Probleme mit Kompatibilität zu alten Version, weniger Patches für alte Versionen, weniger Supportanfargen zu alten Versionen. So betrachtet ist „cloud first, mobile first“ sicher die richtige Strategie – was auf den ersten Blick allein innovativ und zukunftsweisend aussieht, ist eigentlich eine Art Selbstschutz-Strategie.

Die Anwenderunternehmen haben aber – wer hätte es gedacht – einen ganz anderen Fokus. Die Anwenderunternehmen wollen Waren und Dienstleistungen an Kunden verkaufen. Und zwar an Kunden, die dann hoffentlich zufrieden sind. Denn jeder Euro, den Anwenderunternehmen für Personal, für Produktentwicklung, für Werbung, für Expansion, für Zukunftssicherung ausgeben können, kommt genau von diesen Kunden. Für Anwenderunternehmen, egal ob Maschinenbauer, Bauunternehmen oder Konsumgüterhersteller,  kann daher „consumer focused, consumer driven“ die einzig sinnvolle Strategie sein.

Und genau hier sind wir an des Pudels Kern angekommen. Digitale Transformation – die übrigens nie die blose Digitalisierung alter bestehender analoger Prozesse sein kann, sondern immer ein kompletter Umbruch in Sachen Prozesswelt und Unternehmenskultur ist – macht nur dann Sinn, wenn dadurch der Unternehmenserfolg gesichert oder besser noch gesteigert wird. Der Weg in die Cloud ist nur dann kein Irrweg, wenn dadurch echte nachvollziehbare nachrechenbare Vorteile erzielt werden. Der Digitale Wandel in all seinen Facetten muss sehr intensiv Kosten-/Nutzen-Betrachtungen mit einschließen und auch eine grundsätzliche Strategiediskussion beinhalten. Und bei allem muss die alles entscheidende Frage sein: Was hat unser Kunde davon?

Die Herausforderung bei allen Innovationsprojekten ist also nicht in erster Linie (software-) technischer Natur. Die eigentliche Herausforderung ist, die Unternehmen unter Beachtung der technischen Möglichkeiten an den künftigen Anforderungen des Marktes auszurichten. Leider haben das viele – auch viele Softwareanbieter – noch nicht verstanden.

28 06, 2018

Was WM-Fußball mit Digitaler Transformation zu tun hat

By | 2018-06-28T14:21:56+02:00 Donnerstag, 28. Juni 2018|Arbeitsgruppen, CIO Kreis, Enterprise Infrastructure|0 Kommentare

Gestern mussten wir das Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft miterleben. Nach drei Vorrundenspielen nur der letzte Platz in der Gruppentabelle. Das ist blamabel und bitter – aber es war voraussehbar. Unsere Mannschaft ist verdient ausgeschieden.

Natürlich gibt es jetzt Millionen von „Daheim-auf-dem-Sofa-sitzen-Trainern“, die alles besser gemacht hätten. Aber ein paar Dinge sind es, die alle wirklichen Fachleute unisono feststellen:

  • Es hat die Begeisterung und der unbedingte Wille gefehlt. Auch vielleicht, weil viele Akteure bereits alles erreicht hatten und „satt“ waren. Oder zu sehr mit sich beschäftigt. Oder sowohl als auch.
  • Man hat den erfahrenen Weltmeistern 2014 den Vorrang vor neuen Kräften gegeben. Damit wollte man den Erfolg von vor vier Jahren einfach linear weiterschreiben.
  • Man war für die Gegner berechenbar. Überraschungsmomente haben genau so gefehlt wie ein klarer Matchplan. Überraschungsmomente hielten nur die Gegner für uns bereit – und unser Trainerteam schaute erstaunt und ratlos zu.
  • Das mögliche Ausscheiden hatte sich bereits in der Vorbereitungsphase angedeutet. Fehlende Leistungen und offensichtliche Mängel wurden aber stets schöngeredet.
  • Die Impulse von den Führungsspielern und von der Trainerbank haben gefehlt. So wurde man zum Getriebenen anstatt selber den Lauf der Dinge zu bestimmen.

Was hat das jetzt mit Digitaler Transformation zu tun?

Wir beobachten auch bei der Umsetzung der Digitalen Transformation einige durchaus ähnliche Einstellungen und Verhaltensweisen, die den Erfolg gefährden können:

  • Auch hier machen viele derzeit den Fehler, dass sie die Vergangenheit einfach fortschreiben wollen anstatt Dinge neu zu denken. Digitale Transformation ist eben nicht das digitalisierte Abbild ehemals analoger Prozesse, sondern ein komplett neuer Ansatz. Ein Ansatz, der weg geht von sequentiellen Prozessen hin zu simultanem vernetzten Arbeiten. Was 2014 noch gegolten hat, das hat heute nach vier Jahren seine Bedeutung verloren.
  • Viele stehen der Digitalen Transformation noch immer skeptisch gegenüber. Man hört Dinge wie „das betrifft doch unsere Branche (noch) nicht“ oder „lassen wir doch erst einmal die anderen die Erfahrungen machen“. Von Aufbruch, Begeisterung und unbedingtem Willen auch hier keine Spur.
  • Manchmal müssen auch einfach neue Spieler her. Auch wenn die alten Spieler durchaus verdiente Spieler sind oder mal waren. Die Digitale Transformation wird an manchen Stellen auch eine personelle Transformation sein müssen – ohne Ansehen der Person oder der Funktion.
  • Auch bei der Digitalen Transformation kommt der Führung eine entscheidende Rolle zu. Der „neue Geist“ muss über alle Hierarchieebenen hinweg Einzug halten. Wer an alten Zöpfen festhalten will, der steht im Weg und muss unweigerlich weichen.

Sie haben sicherlich im CIO Magazin den interessanten Artikel „Transformation der IT – Wie die IT-Organisation der Zukunft aussieht“ gesehen. Vielleicht ein guter Moment, mal da rein zu schauen und über den eigenen Stand in Sachen Digitale Transformation nachzudenken.

Unseren Fußballern wünschen wir den Mut zum kompletten Umbruch und Neuanfang. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Eines sollte aber klar sein: Ein schlichtes „weiter so“ kann es in beiden Fällen nicht geben.

28 06, 2018

Der mbuf Newsletter Juni 2018 ist online …

By | 2018-06-28T08:46:56+02:00 Donnerstag, 28. Juni 2018|Arbeitsgruppen, Microsoft, Mitglieder, Partnernetzwerk|0 Kommentare

So. Das war’s jetzt mit der Fußball-WM. Zumindest für die deutsche Mannschaft, die zu keiner Zeit an vergangene glanzvolle Jahre anschließen konnte.

Für die deutsche Wirtschaft hat das positive und negative Seiten: Es fallen weniger produktive Stunden weg durch fernsehschauende Mitarbeiter, aber Getränkeproduzenten und Eventorganisatoren brechen die Einnahmen weg. Es gibt eben immer die berühmten zwei Seiten der Medaille.

Positiv auch: Sie finden jetzt sicher einfacher Zeit, sich den aktuellen mbuf Newsletter Juni 2018 anzuschauen.

Unsere Themen diesmal:

  • File Header – Das Vorwort des Vorstandssprechers
  • DSGVO – ist die Schlacht geschlagen?
  • „Chatbot in a Day“ – Zukunftstechnologien hautnah erleben…
  • Microsoft, mbuf und die Hochschule der Medien starten ein gemeinsames AI-Projekt
  • SharePointForum Stuttgart 2018
  • Customer Experience: in Kopf und Herzen des Kunden schauen
  • Das mbuf Partnernetzwerk – Chancen durch Zusammenarbeit
  • Gute Dinge empfiehlt man gerne weiter…
  • AUS DEN ARBEITSGRUPPEN
  • AG-Termine (soweit vorhanden)
  • Infos zu D365 aus erster Hand – Treffen mit Muhammad Alam in Dublin
  • Auch für große Größen: D365 bei Ulla Popken
  • AG Dynamics CRM wählt neuen AG-Leiter
  • Umfrage der AG Licensing – die Ergebnisse

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Viel Spaß bei der Lektüre und eine schöne Sommerzeit!