News

18 09, 2018

„Brückenbauer“ – die neue Kernaufgabe für Communities und Interessenverbände?

By | 2018-09-18T11:28:39+02:00 Dienstag, 18. September 2018|Arbeitsgruppen|0 Kommentare

Auch eine Community wie das Microsoft Business User Forum (mbuf) unterliegt einem Wandel.
Oder doch nicht?

Früher war alles besser! Sie kennen diesen Satz. Und ich glaube, wir sind uns ganz schnell einig, dass dieser Satz zu den sinnleersten Äußerungen gehört, die man von sich geben kann.

Was aber stimmt: Früher war alles anders. Und hat man in der Vergangenheit dieses „früher“ in Jahrzehnten bemessen, so sind wir inzwischen bei Jahren und Monaten angekommen. Die Veränderung beschleunigt sich exponentiell.

Ganz besonders gilt das für den Digitalen Wandel, die Digitale Transformation. In Sachen Digitalisierung tut sich gerade wahnsinnig viel – und noch immer haben viele Menschen leider nicht verstanden, dass diese Digitalisierung, von der wir gerade reden, eben nicht die IT-technische Unterstützung alter Prozesse ist, sondern so etwas wie der Übergang von der Agrarwirtschaft zur Industriegesellschaft.

Wir werden neue Prozesse erleben, alte Prozesse werden verschwinden. Denken Sie nur mal an das, was im Einzelhandel derzeit passiert. Versandhandel boomt, Ladengeschäfte verschwinden. Karstadt und Kaufhof gehen zusammen, damit sie überhaupt noch eine kleine Chance auf’s Überleben haben. Roboter werden immer intelligenter, helfen an Flughäfen aus, übernehmen Aufgaben in Seniorenheimen, sind jetzt schon als vollbewegliche Vierbeiner unterwegs.

Und was passiert in den Unternehmen derzeit? Alle Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, sich komplett zu wandeln. Dieser Wandlungsprozess kann aber nur funktionieren, wenn man Neues aufbaut ohne Altes vorher abzureißen und dann gleitend in die neue Welt migriert. Und da reden wir nicht nur von der Technik. Wir reden von Prozessen, wir reden vom Aufbau einer veränderten Organisation und völlig neuen Strukturen – und wir reden von einer neuen Form des Arbeitens.

Die Digitale Transformation wird an allen Stellen des Unternehmens spürbar.

Die Digitalisierung und damit einhergehend die Automatisation werden tausende von Arbeitsplätzen kosten. Gleichzeitig werden durch genau diesen Wandel aber auch tausende von Arbeitsplätzen geschaffen – aber eben ganz andere Arbeitsplätze. Nach einer gerade veröffentlichten WEF-Studie sind nur 46% der Arbeitnehmer auf diesen Wandel vorbereitet. Damit wird das HR Management mehr noch als in der Vergangenheit zum Erfolgsfaktor der Unternehmen.

Noch einmal zurück zur (IT-) Technik:
Eine starke Wandlung hin zu cloudbasierten Softwarelösungen, wachsender Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), aktive Nutzung von Massendaten („Big Data“), die Verschmelzung einzelner Softwareprodukte zu kompletten und komplexen Lösungsumgebungen, die Entkopplung zwischen Softwarelösung und Endgerät (Software überall und von jedem Endgerät aus nutzbar) – all das bringt in einem rasanten Tempo neue Möglichkeiten, aber eben auch Herausforderungen und Risiken.

Und damit verändert sich auch die Rolle einer Community wie mbuf.

Das Microsoft Business User Forum (mbuf) kann nicht mehr allein Interessenvertretung des gehobenen Mittelstandes gegenüber Microsoft sein. Aufgabe von mbuf wird es auch werden, Brückenbauer zu sein. Brückenbauer zwischen dem Softwareanbieter Microsoft, der gefühlt nahe der Schallgeschwindigkeit Innovation nach vorne treibt, und den Anwenderunternehmen, die gerade erst in Sachen Digitaler Wandel vorsichtig Fahrt aufnehmen. Gegenseitig das Verständnis füreinander fördern, dem Softwareriesen die reale Welt erklären und den Mittelstandsunternehmen beim Weg in die digitale Zukunft Unterstützung bieten – das ist die eigentliche Herausforderung der kommenden Jahre. Denn Digitaler Wandel ist Mannschaftsport: Wenn einer volle Kraft vorausrennt und die Gruppe nicht nachkommt, kann man nicht gewinnen.

Hier noch schnell ein paar Youtube-Links zum Thema Digitaler Wandel – Links zu Beiträgen, die zeigen, dass der Digitale Wandel weit mehr ist als bislang gedacht … Sehenswertes „Gehirn-Futter“, durchaus verwertbare Denkanstöße…

Keynote von Prof. Dr. Klemens Skibicki auf dem Bildungskongress 2017
https://www.youtube.com/watch?v=0rGwjZn7Q7w

Film Trailer zu DIE STILLE REVOLUTION (Der Upstalsboom Weg) – auch der ganze Film ist sehenswert!
https://www.youtube.com/watch?v=3xLlAGN_v_8

Musterbrecher – Der Film  Kurzfassung
https://www.youtube.com/watch?v=RRL24bVPnfE

Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky: So leben und arbeiten wir im Jahr 2025
https://www.youtube.com/watch?v=Uj-ImzMAYak&list=PL7qJyAn9cSJRU5y2kEeiE48O5ySI2aROo

Prof. Dr. Hans-Joachim Gergs: Prinzipien des Change Managements
https://www.youtube.com/watch?v=NRu9Lla0fTQ

 

 

11 09, 2018

Die mbuf Webcast Serie erfreut sich zunehmender Beliebtheit…

By | 2018-09-11T11:44:35+02:00 Dienstag, 11. September 2018|Arbeitsgruppen, Events, Microsoft, Schulungsangebote|0 Kommentare

Bereits seit 2017 heißt es für mbuf Mitglieder: Freitag ist „Webcast-Tag“. Immer freitagnachmittags stellen kompetente Partner aus dem mbuf Partnernetzwerk in einer einstündigen Session aktuelle Lösungen oder Projekte betreffend das gesamte Microsoft Portfolio vor.

KnowHow tanken – Kosten sparen …

Diese Veranstaltungsreihe ist bei den mbuf Mitgliedsunternehmen – meist als Ergänzung zu den Aktivitäten in den mbuf Arbeitsgruppen – sehr beliebt. Spart man doch die Reisekosten ein und kann trotzdem an einer interessanten Veranstaltung teilnehmen – und es ist fast immer die Gelegenheit zu Rückfragen gegeben. Der Freitagnachmittag bietet sich an, weil man zu diesem Zeitpunkt am ehesten in der Lage ist, mal eine Stunde der wertvollen Arbeitszeit zu opfern.

Auch für die Partner im mbuf Partnernetzwerk ist dies eine wertvolle Möglichkeit, mit den mbuf Mitgliedsunternehmen in Kontakt zu kommen.
Nils Gräf, BU Manager Collaboration bei der Axians IT Solutions GmbH, formulierte es kürzlich nach einem erfolgreichen Webcast zum Thema Telefonie über Teams wie folgt: „Eine tolle Veranstaltung! Fast 70 hoch interessierte Teilnehmer in einem Webcast zu haben ist auch für eine Axians als Dienstleistungs- und Lösungsanbieter ein Erfolg. Wir freuen uns sehr über diese Möglichkeit, die Microsoft Lösungen, aber indirekt auch uns, die Axians, vorstellen zu können. Und die vielen tiefergehenden fachlichen Fragen am Ende der Session haben uns gezeigt, dass wir mit diesem Thema genau richtig lagen. Das wird bestimmt nicht unser letzter Webcast gewesen sein!“

Informationen über unsere Webcasts erhalten Sie über die mbuf Geschäftsstelle. Nutzen Sie für die Kontaktaufnahme bitte das Kontaktformular auf unserer Webseite. Wir kommen dann gerne auf Sie zu.

Wenn Sie als Dienstleistungs- und Lösungsanbieter Partner im mbuf Partnernetzwerk werden wollen oder bereits Partner sind und Webcasts anbieten möchten, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf mit unserem Geschäftsführer Charly Zimmermann (zimmermann@mbuf.de).

 

11 09, 2018

Künstliche Intelligenz? Betrifft mich das wirklich …?

By | 2018-09-11T09:11:52+02:00 Dienstag, 11. September 2018|Arbeitsgruppen, Microsoft|0 Kommentare

Künstliche Intelligenz (KI) oder Artificial Intelligence (AI) – dieser Begriff ist in den letzten Monaten immer häufiger zu hören und zu lesen. Künstliche Intelligenz, das klingt so ein wenig nach Science Fiction und manche von uns sehen da vor ihrem geistigen Auge Armeen von humanoiden Robotern aufmarschieren. Star Wars lässt grüßen…

Doch was ist KI wirklich und – vielleicht noch viel wichtiger – wie können wir KI sinnvoll nutzen?

Bei WIKIPEDIA ist zu lesen: Künstliche Intelligenz (KI, auch Artifizielle Intelligenz (AI bzw. A. I.), englisch artificial intelligence, AI) ist ein Teilgebiet der Informatik, welches sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem Maschinellen Lernen befasst.

Im Wesentlichen geht es darum, dass Computersysteme große Datenmengen auswerten, Zusammenhänge in diesen Daten erkennen und eigenständig nach gelernten Regeln daraus „Erkenntnisse“ ableiten und zur Verfügung stellen. Menschliche Denk- und Lernprozesse sollen dabei nachempfunden werden.

Eine Anwendung, mit der viele von uns schon in Berührung gekommen sind, sind die sogenannten „ChatBots“. ChatBots sind sprachbasierte Mensch-Maschine-Schnittstellen, mit deren Hilfe wir uns mit einem Computer unterhalten können.

KI kann aber auch genutzt werden, um zum Beispiel auf Basis von Kameraaufzeichnungen live während des Spiels die taktische Spielanlage von Fußballmannschaften zu enträtseln, Stärken und Schwächen zu analysieren und dem Trainer Handlungsempfehlungen zu geben.

Auch in der Medizin hält die KI zunehmend Einzug. Computersysteme können Millionen von Patientendaten, aufgetretene Krankheitsbilder und später festgestellte Krankheiten in Bezug setzen und so „lernen“, welche Parameter auf welche möglichen Erkrankungen schließen lassen. Das kann die Diagnostik revolutionieren – schafft aber auch Risiken.

Beispiele und Chancen für KI im Handel zeigt ein Webcast von Microsoft am 26. September auf. Melden sie sich doch einfach mal an.
https://info.microsoft.com/DE-DIGTRNS-WBNR-FY19-09Sep-26-MicrosoftAIWebinarKunstlicheIntelligenzimHandel-MCW0008600_01Registration-ForminBody.html?wt.mc_id=AID723128_QSG_PD_SCL_271866

Unsere Community, das Microsoft Business User Forum (mbuf), greift die Thematik KI wie auch andere Zukunftsthemen in der Arbeitsgruppe Future Technologies auf. Wenn Sie sich über diese Arbeitsgruppe informieren und eventuell an dieser Arbeitsgruppe aktiv beteiligen möchten, dann nutzen Sie bitte unser Kontaktformular auf mbuf.de – es wird interessant!

 

30 08, 2018

Der aktuelle mbuf Newsletter August 2018 ist online….

By | 2018-08-30T09:55:10+02:00 Donnerstag, 30. August 2018|Arbeitsgruppen, Dynamics AX, Dynamics CRM, Dynamics NAV, Events, Jahreskongress, Microsoft|0 Kommentare

Für viele unserer Newsletter-Empfänger passend zum Start nach den Sommerferien in das zweite Halbjahr ist unser mbuf Newsletter August 2018 jetzt online.

Sie lesen in dieser Ausgabe:

  • File Header – das Vorwort des Vorstandssprechers
  • #mbufJK19 – erste Infos zum mbuf Jahreskongress 2019
  • Ihre Meinung ist uns wichtig … – die mbuf Mitgliederumfrage
  • MS Dynamics „on prem“ vs. cloud – es geht um mehr als die Frage, wo die Server stehen…
  • Stuttgarter SharePointForum 2018
  • AUS DEN ARBEITSGRUPPEN
  • Jetzt vormerken – AG-Termine 2. Halbjahr
  • Impressum und Kontakt

Unser großes Bestreben ist es, mbuf ständig weiterzuentwickeln und unsere Community insgesamt zu stärken. Dies geht nur zusammen mit Ihnen – mit unseren Mitgliedern, mit unseren Partnern aus dem mbuf Partnernetzwerk, mit unseren Kontakten bei Microsoft, mit unseren treuen Wegbegleitern.

Daher möchten wir Sie zum einen bitten, mit uns stärker noch als in der Vergangenheit in einen aktiven Dialog einzutreten. Community braucht aktiven Austausch und Teamgeist – und auch ein kritisch konstruktives Feedback.

Zum anderen bitten wir darum, dass Sie aktiv zum Multiplikator für mbuf werden. Sprechen Sie mit anderen IT-Professionals über mbuf, machen Sie Werbung für unsere Community, leiten Sie zum Beispiel diesen Newsletter an Dritte weiter.

Das Microsoft Business User Forum kann – gerade in einer Zeit, in der durch die Digitale Transformation vieles in Bewegung geraten ist – eine wertvolle Plattform für den Informationsaustausch und die Diskussion von Fachthemen sein. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten…
Download:   http://mbuf.de/news/newsletter_aktuell

 

23 08, 2018

Windows 10 / Office 365 Updates: Herausforderung für die IT-Abteilungen in Unternehmen

By | 2018-08-23T12:01:07+02:00 Donnerstag, 23. August 2018|Arbeitsgruppen, Events, Microsoft, Workplace|0 Kommentare

Im privaten Bereich haben wir uns fast schon dran gewöhnt: Im Frühjahr und im Herbst gibt es ein großes Update für Windows 10 – und oft genug leider unmittelbar danach gravierende Probleme mit Laptop und PC.

Da beruhigt es kaum, dass Microsoft jetzt öfter in kleineren Schritten updaten möchte, wie im Juli bei CHIP zu lesen war.

Noch größere Probleme mit diesem Updatethema haben viele Unternehmen, da die PC’s und Laptops eben nicht „stand-alone“ stehen und üblicherweise viele non-Microsoft Apps auf diesen Geräten sicher und störungsfrei funktionieren müssen.

Unsere Arbeitsgruppe Workplace Management greift das Thema auf und stellt es in den Mittelpunkt des nächsten AG-Treffens am 18. September in Mannheim.

Sie sind in ihrem Unternehmen auch mit diesen Themen befasst, finden das Thema interessant und möchten noch „einsteigen“?
Diskutieren Sie doch einfach mit, bringen sie sich ein, werden Sie Teil unserer Community…

Hier können sie die Einladung downloaden. Kostenlos teilnehmen können auch Noch-Nicht-Mitglieder, die mbuf und speziell diese Arbeitsgruppe kennenlernen möchten.

Verbindliche Anmeldung erforderlich!

22 08, 2018

AG Future Technologies: Ein Blick in die Zukunft wagen…

By | 2018-08-22T16:06:40+02:00 Mittwoch, 22. August 2018|Arbeitsgruppen, Events|0 Kommentare

„Man kann mit altem Denken nicht in neuen Welten erfolgreich sein.“

Das war neulich bei einer Veranstaltung zum Thema Digitalisierung auf einer PowerPoint-Folie zu lesen.

Ein Satz, der in unserer Zeit sicher mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Aber es geht nicht nur um das Denken allein, obwohl dies ein oft viel zu wenig beachteter Faktor ist. Es geht auch um die Technologien, die künftig den Weg in die Unternehmen und in unser Leben finden werden.

Die neu ins Leben gerufene mbuf Arbeitsgruppe Future Technologies möchte sich intensiv mit diesen Themen beschäftigen.

  • Was ist nur Buzz-Word und leeres Hype-Thema?
  • Welche Technologie hat welchen Reifegrad?
  • Was kommt in naher Zukunft auf uns wirklich zu?
  • Was können wir wie in unser Daily Business adaptieren und so unsere jeweiligen Unternehmen nach vorne bringen?

Mitte September trifft sich die neue Arbeitsgruppe sehr passend zu ihrem ersten Arbeitstreffen im Microsoft Technology Center (MTC) in München.

Sie finden das Thema interessant und möchten noch „einsteigen“?

Hier können sie die Einladung downloaden. Kostenlos teilnehmen können auch Noch-Nicht-Mitglieder, die mbuf und speziell diese neue Arbeitsgruppe kennenlernen möchten.

Verbindliche Anmeldung erforderlich!

16 08, 2018

Unsere Arbeitsgruppen-Aktivitäten im 2. Halbjahr 2018

By | 2018-08-16T14:49:04+02:00 Donnerstag, 16. August 2018|Arbeitsgruppen, Events, Microsoft|0 Kommentare

In manchen Bundesländern sind die Sommerschulferien schon vorbei, in anderen Bundesländern genießt man noch die freien sonnigen Tage in der Heimat oder liegt noch an sonnigen Stränden.

Mit dem Ende der Sommerferien nehmen unsere mbuf Arbeitsgruppen auch wieder ihre Aktivitäten auf.
Einen Überblick über die bereits fest eingeplanten AG-Treffen finden Sie hier.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass bei nahezu allen AG-Treffen auch für Noch-Nicht-Mitglieder eine „Schnupper-Teilnahme“ möglich ist. Wenn Sie an einer Arbeitsgruppe Interesse haben, dann melden Sie sich bitte bei uns. Gerne lassen wir Ihnen eine Einladung zukommen. Nutzen Sie für die Kontaktaufnahme bitte unser Kontaktformular.

Hier die Vorteile von mbuf noch einmal kurz zusammengefasst – mbuf at a glance sozusagen:

Das Microsoft Business User Forum – kurz mbuf – ist eine als Verein organisierte Community, die drei wesentliche Ziele verfolgt

  • Interessenvertretung des Mittelstandes gegenüber Microsoft
    „Gemeinsam Dinge bewegen…“
  • Aktives Networking der Mitgliedsunternehmen untereinander
    „Das Rad nicht immer neu erfinden – von anderen lernen…“
  • Informationskanal zwischen Microsoft und dem Mittelstand
    „schneller, besser und früher informiert sein…“

Ein Blick auf unsere Leistungspalette:

  • Wir verfügen derzeit über insgesamt 13 Arbeitsgruppen, in die über 180 Mitgliedsfirmen in wechselnder Besetzung an die 1.000 Mitarbeiter entsenden.
  • Etliche dieser Arbeitsgruppen sind nicht an spezielle Produktwelten gebunden (z.B. AG Lizenzen, AG CIO Kreis, AG IT Security). Auch in anderen Arbeitsgruppen (z.B. AG Enterprise Infrastructure oder AG Dynamics AX Fi/Co) schaut man gerne über den Microsoft-Tellerrand hinaus.
  • Wir haben eine „Flat-Rate-Mitgliedschaft“ – Mitglied werden nicht Personen, sondern Firmen/Organisationen. Mitgliedsunternehmen können unbegrenzt verschiedene Mitarbeiter in verschiedene Arbeitsgruppen entsenden.
    Die Firmen-Mitgliedschaft gilt auch für Tochter-/Schwestergesellschaften, wenn diese ausdrücklich im Mitgliedsantrag mit eingeschlossen werden.
  • Der Firmen-Jahresbeitrag für diese „Flat-Rate-Mitgliedschaft“  ist mit 1.500 Euro erfreulich gering.
  • Wir setzen regelmäßig Webcasts zu verschiedenen Themen auf, an denen alle Mitarbeiter aus unseren Mitgliedsunternehmen teilnehmen können.
  • Wir stellen mit dem zugriffsgeschützten mbuf Portal eine gesicherte Plattform zur Verfügung, auf der eine Kommunikation zwischen den Mitgliedern stattfinden kann.
  • Jeder Arbeitsgruppe sind „Microsoft-Paten“ zugeordnet, die die Anliegen unserer Mitglieder an Microsoft herantragen können, die über Neuigkeiten aus dem Hause Microsoft berichten (oft noch ehe der Markt diese Neuigkeiten kennt) und die bei Bedarf den Kontakt zu Produkt-Spezialisten bei Microsoft herstellen können.
  • Wir veranstalten in jedem Jahr einen mbuf Jahreskongress, an dem im Rahmen der Mitgliedschaft die Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen kostenfrei teilnehmen können.
  • Über unsere Kooperationspartner INTEGRATA, AddOn oder itSMF erhalten Sie Preisvorteile bei der Buchung von Weiterbildungsmaßnahmen. Preisvorteile, die in Summe den mbuf Jahresbeitrag weit übersteigen können.

Im Rahmen der Firmen-Mitgliedschaft sind Sieund ggf. andere zu benennende Personen – dann auch automatisch auf dem jeweiligen Verteiler der einzelnen Arbeitsgruppen und können auch auf das interne den Mitgliedern vorbehaltene Portal zugreifen. Auf diesem Wege erfahren Sie auch von den AG-Treffen und weiteren Veranstaltungen von mbuf.

Weitere Infos, auch die Satzung etc., finden Sie in unserem Download-Bereich http://mbuf.de/mbuf/downloads in der linken und der mittleren Spalte.

Wir freuen uns auf Sie!

 

14 08, 2018

Die Digitale Transformation – höchste Zeit, die richtigen Fragen zu stellen…

By | 2018-08-14T17:16:24+02:00 Dienstag, 14. August 2018|Arbeitsgruppen, CIO Kreis, Microsoft, Mitglieder, Partnernetzwerk|0 Kommentare

Manchmal kann es interessant sein, in den Archiven zu stöbern. Zum Beispiel auch in denjenigen, in denen die Eröffnungsansprachen zur CeBIT gespeichert sind. Weil solche Eröffnungsansprachen sehr oft zeigen, wo man steht und wo man hin will.

So hat Bundeskanzlerin Merkel bei Ihrer Eröffnungsansprache zur CeBIT 2015 formuliert:

„d!conomy – das Leitthema der CeBIT 2015 hat es in sich. Denn es beschreibt nicht weniger als die weitreichende Revolution durch digitale Transformation. Sie erfasst nahezu sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche in unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Das Internet der Dinge und die umfassende Vernetzung treiben täglich die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, Verfahren und Produkte voran. Big Data und Cloud Computing, Smart Services, Social Business, Data Security und anderes mehr – diese Stichworte stehen für große Herausforderung, auch für große Chancen, gerade für einen klassischen Industriestandort wie Deutschland.“

So. Das war vor drei Jahren. Revolution. Aufstand. Totale Veränderung. Überall.

Drei Jahre, das ist in einer Zeit, in der Innovationszyklen immer kürzer werden und in der sich technische Entwicklung immer weiter beschleunigt, eine lange Zeit. Und wo stehen wir heute, drei Jahre später? Sind wir wirklich einen großen Schritt weitergekommen?

Die CeBIT heißt jetzt CEBIT, sie sieht völlig anders aus und findet im Sommer statt. Und eine Eröffnungsansprache durch die Bundeskanzlerin gibt es nicht mehr. Im Jahr zuvor hatte sie noch gesagt:

„Meine Damen und Herren, wir müssen das in den Mittelpunkt stellen, was in der Sozialen Marktwirtschaft der Realwirtschaft immer eine Rolle gespielt hat: der Mensch und seine Lebensbedingungen. … Wir haben aber auch Millionen von Menschen, die zum Teil noch nicht genau wissen, was sie erwartet und was alles Digitalisierung bedeutet. Ist das gut für meinen Arbeitsplatz oder ist das eine Gefahr für meinen Arbeitsplatz? … Bin ich ein Datenlieferant, mit dessen Daten alles Mögliche gemacht wird, oder welchen Schutz und welche eigene Beeinflussungsmöglichkeit habe ich? – Solche Fragen stellen sich viele Menschen.“

Und da ist Frau Merkel schon sehr nah „an des Pudels Kern“. Die Kernfrage der Digitalen Transformation ist es nämlich nicht, welche Sensoren und Endgeräte sich wie zusammenschalten lassen, wo die Daten liegen und wie wir die Informationen von A nach B bekommen (und schon gar nicht, wie man alte analoge Prozesse digitalisieren kann).

Die Kernfrage ist vielmehr, wie wir durch neue Technologien für den Menschen einen wirklichen Mehrwert schaffen können. Und wie wir es schaffen können, aus dem nicht immer technik-affinen „analogen“ Menschen einen mündigen Bürger machen können, der die neuen Technologien sinnvoll und verantwortungsvoll nutzt.

Es geht nicht darum, Wahlmanipulationen über Facebook zu erkennen und zu verhindern. Es geht darum zu verstehen, dass Facebook ein Medium ist, auf dem ich meine Wahlentscheidung nicht unbedingt aufbauen sollte. Es geht nicht darum, über das für und wider von Navis in Autos zu diskutieren. Es geht darum zu verstehen, dass wir, wenn uns das Navi geradewegs genau in einen Fluss lotsen will, vorher auf die Bremse treten. Wir, die Menschen, müssen lernen, wie wir uns Computersysteme zu Nutze machen können – und weniger der Technik blind vertrauen.

Unternehmen sollten sich die Frage stellen, wie sie ihre Kunden besser bedienen können. Den Kampf um den Kunden wird nicht der gewinnen, der absolut betrachtet das bessere Produkt hat. Gewinner wird sein, wer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist (auch online) und zum angemessenen Preis eine geforderte Qualität unter Beachtung auch von Qualität im Service am schnellsten liefern kann. Dazu muss ich viel über die Märkte und über die Kunden wissen. Und ich muss situativ auf Kundenwünsche eingehen können. Das geht nur mit entsprechender Technik. Wer die Digitale Transformation hier verschläft, der gerät leicht auf die Verliererstraße.

Wir müssen die richtigen Fragen stellen. Wir müssen uns (selbst-) kritisch fragen, ob wir mit „altem Denken“ die Herausforderungen der Zukunft wirklich meistern können. Wir müssen lernen zu vergessen. Ballast abwerfen, das ist die Devise. Da hilft ein generelles Handyverbot an französischen Schulen genau so wenig wie eine EU-DSGVO, die völlig über das sicher gut gemeinte Ziel hinausschießt und zum digitalen Bremsklotz wird. Wir sollten lieber in den Schulen und Universitäten zum mündigen digitalen Nutzer erziehen. Aber wer kann das leisten, wo doch ungezählt viele Lehrerinnen und Lehrer selbst zu den digitalen Analphabeten zählen und in vielen Schulen noch Schwamm und Kreide statt Tablet und Digital Whiteboard den Tagesablauf bestimmen?

Also: Die Digitale Transformation ist keine Frage der Technik, sondern eine Frage der Menschen und der Methoden.

Sie wollen erfahren, wie andere Unternehmen den Digitalen Wandel gestalten?

Dann werden Sie doch Mitglied im Microsoft Business User Forum (mbuf), der Community, die sich unter anderem genau mit diesen Fragen intensiv beschäftigt.

Web            http://www.mbuf.de

Info             https://www.youtube.com/watch?v=iBy4Oe8iH1k / https://www.youtube.com/watch?v=qDDczQQAUF4

Facebook  https://www.facebook.com/mbufde/