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13 07, 2018

Ein wenig digitalisieren und ab in die Cloud – und das war’s dann…?

By | 2018-07-13T09:28:46+02:00 Freitag, 13. Juli 2018|CIO Kreis, Microsoft|0 Kommentare

Über Monate und Jahre hinweg war gebetsmühlenartig der immer wieder gleiche Tenor zu hören:
Deutschland verschläft die Digitalisierung und verliert den Anschluss.

Aktuell hat man den Eindruck, Deutschland ist in Sachen Digitalisierung aufgewacht (und wurde an vielen Stellen schon wieder durch eine völlig überzogene EU-DSGVO eingebremst). Der Digitale Wandel ist an vielen Stellen zu spüren und den Unternehmen gehen langsam im IT-Bereich die Ressourcen aus. So mancher IT-Bereich „geht inzwischen auf dem Zahnfleisch“, wie es ein IT-Verantwortlicher neulich formulierte: der Transformationsprozess stellt eine immense Doppelbelastung dar. Man kann nicht einfach „die alte Welt“ abschalten und von heute auf morgen mit der „neuen Welt“ weitermachen.

Manchmal gewinnt man aber auch den Eindruck, die Digitalisierung und der Weg in die Cloud werden zum Selbstzweck. Man will einfach mit dabei sein, den Anschluss nicht verlieren. Digitalisierung, KI, ChatBots und Cloud werden zu Hype-Themen. Es wird hektisch. Wilder Aktionismus greift um sich. Man schmeißt auf Teufel komm raus alles über Bord und sucht sein Heil in neuen Technologien.

Große IT-Player, ganz vorne dran Microsoft, tun das Übrige dazu: Firmenkunden werden nicht mehr danach beurteilt, welchen Lizenzbestand sie haben. Firmenkunden werden danach beurteilt, wer wieviel Potential in Richtung Digitalisierung / neue Technologien / Cloud hat – und wer dieses Potential auch erkennbar ausschöpfen möchte. Wer da nicht mitzieht, der wird weniger intensiv betreut und fällt hinten runter. Microsoft definiert sich als Innovations-Treiber.

Aus Sicht von Microsoft mag eine solche rigide Ausrichtung Sinn machen. Für Anbieter wie Microsoft ist es zunehmend schwierig und teuer geworden, sowohl die „alte Welt“ on prem mit teils in die Jahre gekommenen Lizenzbestand als auch die „neue Welt“ zu supporten. Wenn alles und jeder in die Cloud zieht und sich dort statt festen Updatezyklen einer permanenten Softwareaktualisierung unterwirft, dann spart das signifikant Entwicklungs- und Supportressourcen: weniger Probleme mit Kompatibilität zu alten Version, weniger Patches für alte Versionen, weniger Supportanfargen zu alten Versionen. So betrachtet ist „cloud first, mobile first“ sicher die richtige Strategie – was auf den ersten Blick allein innovativ und zukunftsweisend aussieht, ist eigentlich eine Art Selbstschutz-Strategie.

Die Anwenderunternehmen haben aber – wer hätte es gedacht – einen ganz anderen Fokus. Die Anwenderunternehmen wollen Waren und Dienstleistungen an Kunden verkaufen. Und zwar an Kunden, die dann hoffentlich zufrieden sind. Denn jeder Euro, den Anwenderunternehmen für Personal, für Produktentwicklung, für Werbung, für Expansion, für Zukunftssicherung ausgeben können, kommt genau von diesen Kunden. Für Anwenderunternehmen, egal ob Maschinenbauer, Bauunternehmen oder Konsumgüterhersteller,  kann daher „consumer focused, consumer driven“ die einzig sinnvolle Strategie sein.

Und genau hier sind wir an des Pudels Kern angekommen. Digitale Transformation – die übrigens nie die blose Digitalisierung alter bestehender analoger Prozesse sein kann, sondern immer ein kompletter Umbruch in Sachen Prozesswelt und Unternehmenskultur ist – macht nur dann Sinn, wenn dadurch der Unternehmenserfolg gesichert oder besser noch gesteigert wird. Der Weg in die Cloud ist nur dann kein Irrweg, wenn dadurch echte nachvollziehbare nachrechenbare Vorteile erzielt werden. Der Digitale Wandel in all seinen Facetten muss sehr intensiv Kosten-/Nutzen-Betrachtungen mit einschließen und auch eine grundsätzliche Strategiediskussion beinhalten. Und bei allem muss die alles entscheidende Frage sein: Was hat unser Kunde davon?

Die Herausforderung bei allen Innovationsprojekten ist also nicht in erster Linie (software-) technischer Natur. Die eigentliche Herausforderung ist, die Unternehmen unter Beachtung der technischen Möglichkeiten an den künftigen Anforderungen des Marktes auszurichten. Leider haben das viele – auch viele Softwareanbieter – noch nicht verstanden.

28 06, 2018

Was WM-Fußball mit Digitaler Transformation zu tun hat

By | 2018-06-28T14:21:56+02:00 Donnerstag, 28. Juni 2018|Arbeitsgruppen, CIO Kreis, Enterprise Infrastructure|0 Kommentare

Gestern mussten wir das Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft miterleben. Nach drei Vorrundenspielen nur der letzte Platz in der Gruppentabelle. Das ist blamabel und bitter – aber es war voraussehbar. Unsere Mannschaft ist verdient ausgeschieden.

Natürlich gibt es jetzt Millionen von „Daheim-auf-dem-Sofa-sitzen-Trainern“, die alles besser gemacht hätten. Aber ein paar Dinge sind es, die alle wirklichen Fachleute unisono feststellen:

  • Es hat die Begeisterung und der unbedingte Wille gefehlt. Auch vielleicht, weil viele Akteure bereits alles erreicht hatten und „satt“ waren. Oder zu sehr mit sich beschäftigt. Oder sowohl als auch.
  • Man hat den erfahrenen Weltmeistern 2014 den Vorrang vor neuen Kräften gegeben. Damit wollte man den Erfolg von vor vier Jahren einfach linear weiterschreiben.
  • Man war für die Gegner berechenbar. Überraschungsmomente haben genau so gefehlt wie ein klarer Matchplan. Überraschungsmomente hielten nur die Gegner für uns bereit – und unser Trainerteam schaute erstaunt und ratlos zu.
  • Das mögliche Ausscheiden hatte sich bereits in der Vorbereitungsphase angedeutet. Fehlende Leistungen und offensichtliche Mängel wurden aber stets schöngeredet.
  • Die Impulse von den Führungsspielern und von der Trainerbank haben gefehlt. So wurde man zum Getriebenen anstatt selber den Lauf der Dinge zu bestimmen.

Was hat das jetzt mit Digitaler Transformation zu tun?

Wir beobachten auch bei der Umsetzung der Digitalen Transformation einige durchaus ähnliche Einstellungen und Verhaltensweisen, die den Erfolg gefährden können:

  • Auch hier machen viele derzeit den Fehler, dass sie die Vergangenheit einfach fortschreiben wollen anstatt Dinge neu zu denken. Digitale Transformation ist eben nicht das digitalisierte Abbild ehemals analoger Prozesse, sondern ein komplett neuer Ansatz. Ein Ansatz, der weg geht von sequentiellen Prozessen hin zu simultanem vernetzten Arbeiten. Was 2014 noch gegolten hat, das hat heute nach vier Jahren seine Bedeutung verloren.
  • Viele stehen der Digitalen Transformation noch immer skeptisch gegenüber. Man hört Dinge wie „das betrifft doch unsere Branche (noch) nicht“ oder „lassen wir doch erst einmal die anderen die Erfahrungen machen“. Von Aufbruch, Begeisterung und unbedingtem Willen auch hier keine Spur.
  • Manchmal müssen auch einfach neue Spieler her. Auch wenn die alten Spieler durchaus verdiente Spieler sind oder mal waren. Die Digitale Transformation wird an manchen Stellen auch eine personelle Transformation sein müssen – ohne Ansehen der Person oder der Funktion.
  • Auch bei der Digitalen Transformation kommt der Führung eine entscheidende Rolle zu. Der „neue Geist“ muss über alle Hierarchieebenen hinweg Einzug halten. Wer an alten Zöpfen festhalten will, der steht im Weg und muss unweigerlich weichen.

Sie haben sicherlich im CIO Magazin den interessanten Artikel „Transformation der IT – Wie die IT-Organisation der Zukunft aussieht“ gesehen. Vielleicht ein guter Moment, mal da rein zu schauen und über den eigenen Stand in Sachen Digitale Transformation nachzudenken.

Unseren Fußballern wünschen wir den Mut zum kompletten Umbruch und Neuanfang. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Eines sollte aber klar sein: Ein schlichtes „weiter so“ kann es in beiden Fällen nicht geben.

28 06, 2018

Der mbuf Newsletter Juni 2018 ist online …

By | 2018-06-28T08:46:56+02:00 Donnerstag, 28. Juni 2018|Arbeitsgruppen, Microsoft, Mitglieder, Partnernetzwerk|0 Kommentare

So. Das war’s jetzt mit der Fußball-WM. Zumindest für die deutsche Mannschaft, die zu keiner Zeit an vergangene glanzvolle Jahre anschließen konnte.

Für die deutsche Wirtschaft hat das positive und negative Seiten: Es fallen weniger produktive Stunden weg durch fernsehschauende Mitarbeiter, aber Getränkeproduzenten und Eventorganisatoren brechen die Einnahmen weg. Es gibt eben immer die berühmten zwei Seiten der Medaille.

Positiv auch: Sie finden jetzt sicher einfacher Zeit, sich den aktuellen mbuf Newsletter Juni 2018 anzuschauen.

Unsere Themen diesmal:

  • File Header – Das Vorwort des Vorstandssprechers
  • DSGVO – ist die Schlacht geschlagen?
  • „Chatbot in a Day“ – Zukunftstechnologien hautnah erleben…
  • Microsoft, mbuf und die Hochschule der Medien starten ein gemeinsames AI-Projekt
  • SharePointForum Stuttgart 2018
  • Customer Experience: in Kopf und Herzen des Kunden schauen
  • Das mbuf Partnernetzwerk – Chancen durch Zusammenarbeit
  • Gute Dinge empfiehlt man gerne weiter…
  • AUS DEN ARBEITSGRUPPEN
  • AG-Termine (soweit vorhanden)
  • Infos zu D365 aus erster Hand – Treffen mit Muhammad Alam in Dublin
  • Auch für große Größen: D365 bei Ulla Popken
  • AG Dynamics CRM wählt neuen AG-Leiter
  • Umfrage der AG Licensing – die Ergebnisse

Den Newsletter können Sie hier downloaden. Übrigens: nicht nur den aktuellen Newsletter, sondern auch ältere Ausgaben.
Viel Spaß bei der Lektüre und eine schöne Sommerzeit!

20 06, 2018

Halbzeitpfiff: Der längste Tag im Jahr markiert die Wende…

By | 2018-06-20T12:11:28+02:00 Mittwoch, 20. Juni 2018|Arbeitsgruppen, Microsoft, Mitglieder|0 Kommentare

Mitten in der Fußball-WM nehmen wir einen ganz besonderen Halbzeitpfiff wahr: Der Winter beginnt. Morgen, am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres – natürlich nicht bei uns, sondern auf der Südhalbkugel der Erde, wo dann dort auch der kürzeste Tag des Jahres ist. Aber es kommt eben immer auf die Perspektive an. Wir freuen uns auf den Sommer und die Ferienzeit – in Argentinien, Australien oder Neu-Seeland bereitet man sich auf den Höhepunkt der kalten Jahreszeit vor.

Apropos Ferienzeit:
Im Jahr 2017 haben die über 54 Millionen deutschen Urlaubsreisenden rund 69,6 Urlaubsreisen unternommen. Im Schnitt waren sie dabei 13 Tage unterwegs. Insgesamt gaben die Deutschen im Jahr 2017 rund 73,4 Milliarden Euro für ihre Urlaubsreisen aus (Quelle:statista). Auch die Ferien sind wichtig für den Perspektivwechsel. Mal aus dem täglichen Trott ausbrechen, etwas anderes sehen und erleben, neues kennenlernen.

Perspektivwechsel können unser Leben bereichern und im beruflichen Umfeld wesentlich zum Erfolg beitragen. Wer in seinem Job immer nur „im eigenen Saft schmort“, der verstellt sich die Sicht auf andere Lösungen. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es immens wichtig, Dinge immer auch aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Wenn es beim Perspektivwechsel um das Thema Einsatz von Microsoft Technologien geht, dann kann eine Community wie das Microsoft Business User Forum e.V. (mbuf) eine gute Plattform zum Austausch sein.

Das Microsoft Business User Forum – kurz mbuf – ist eine als Verein organisierte Community, die drei wesentliche Ziele verfolgt

  • Interessenvertretung des Mittelstandes gegenüber Microsoft
    „Gemeinsam Dinge bewegen…“
  • Aktives Networking der Mitgliedsunternehmen untereinander
    „Das Rad nicht immer neu erfinden – von anderen lernen…“
  • Informationskanal zwischen Microsoft und dem Mittelstand
    „schneller, besser und früher informiert sein…“

Denken Sie mal drüber nach – eine Mitgliedschaft lohnt sich!

Noch einmal zurück zum Halbzeitpfiff:
Berücksichtigt man die Sommermonate als die Hauptferienzeit, dann liegt die Hälfte aller Arbeitstage in diesem Jahr jetzt schon hinter uns! Neulich sagte jemand mit einem Augenzwinkern: „Wir gehen schon wieder stark auf Weihnachten zu“.

Übersicht Arbeitstage 2018

(Quelle: kalenderpedia.de)
 

Aber ein Funken Wahrheit ist an dieser Aussage schon dran: Das Jahresende kommt meist deutlich schneller als wir denken.

Also: Allen eine tolle Ferienzeit, erholen Sie sich gut, wechseln Sie für ein paar Wochen die Perspektive… Und danach bleiben dann noch genügend Arbeitstage, um sich für eine Mitgliedschaft im mbuf zu entscheiden.

14 06, 2018

Man muss das Rad nicht immer neu erfinden, wenn man die Dinge ins Rollen bringen will…

By | 2018-06-14T14:28:42+02:00 Donnerstag, 14. Juni 2018|Arbeitsgruppen, Mitglieder|0 Kommentare

Typisch für typische „Macher“: Sie möchten alles selber machen.

„Das kann doch nicht so schwer sein…“ oder „Wir packen das schon, wir lassen uns da von keinem rein reden…“, das sind so die typischen Sätze, die einem im Gespräch mit Machern immer wieder begegnen. Durchaus positiv und bewundernswert ist das Selbstbewusstsein und die Entschlossenheit, die in einem solchen Satz mitschwingt.

Durchaus bedenklich ist in manchen Situationen aber der verschwenderische Umgang mit Ressourcen. Alles ohne fremde Unterstützung selber machen bedeutet, bei null anfangen und sich alles Schritt für Schritt selbst erarbeiten. Es ist durchaus kein Zeichen von Schwäche, mal einen anderen zu fragen, wie er denn das gleiche oder ein ähnliches Problem gelöst hat. Nein, es ist eher ein Zeichen von Cleverness, wenn man sich das Wissen und die Erfahrung anderer zu Nutze macht.

 

Effizienz durch Cut & Paste

Menschen, die programmieren, kennen das schon lange: Manches lässt sich sehr gut an anderer Stelle wiederverwenden. Rauskopieren, woanders einfügen, ein wenig anpassen, fertig. Eine solche Vorgehensweise ist effizient – mit möglichst geringem Aufwand wird ein Ziel erreicht.

Beim Rad haben wir es seit Jahrtausenden auch so gemacht. Das Rad wurde, glaubt man den Historikern, ca. im 4. Jahrtausend vor Christus erfunden – und hat bis heute Form und prinzipielle Funktion beibehalten. Die geniale Idee wurde ungezählte Male kopiert.

Warum diese Vorgehensweise nicht auf andere Lebenssituationen übertragen? Gerade im Wirtschaftsleben und insbesondere im IT-Bereich stehen die Verantwortlichen doch sehr oft vor immer wieder ähnlichen Herausforderungen.

 

Nehmen wir doch als Beispiel mal das Lizenzmanagement in größeren mittelständischen Unternehmen:

  • Wie kann ich vorhandene Lizenzen optimal einsetzen?
  • Welche Lizenzen brauche ich wofür?
  • Welche Lizenzformen passen optimal auf meinen Anwendungsfall?
  • Wie kann ich meine Lizenzen optimal verwalten und auf Audit gut vorbereitet sein?

Oder denken wir mal an den Einsatz von Collaboration-Tools:

  • Welche Tools kann ich sinnvoll einsetzen?
  • Wie bekomme ich eine Migration / ein Roll-Out hin?
  • Wie sieht es mit Schnittstellen aus?
  • Was ist in Sachen Datenschutz zu beachten?

Warum in solchen Situationen nicht von anderen lernen, die Erfahrungen aus anderen Unternehmen nutzen?

Das Microsoft Business User Forum e.V. (mbuf) ist eine als Verein organisierte Community, die als Plattform für einen solchen fachlichen Austausch dienen kann. In derzeit 13 Arbeitsgruppen diskutieren IT-Professionals aktuelle Themen und lernen voneinander. Über 180 größere mittelständische meist international ausgerichtete Unternehmen sind im mbuf organisiert.

Unsere derzeitigen Arbeitsgruppen:

Sie müssen das Rad nicht neu erfinden, wenn Sie die Dinge ins Rollen bringen wollen!

Interesse geweckt? Dann nehmen Sie noch heute über unser Kontaktformular unverbindlich Kontakt mit uns auf…

13 06, 2018

Die „neue“ CEBIT – sinnvolle Weiterentwicklung oder Effekthascherei?

By | 2018-06-13T12:09:28+02:00 Mittwoch, 13. Juni 2018|Arbeitsgruppen|0 Kommentare

Ist Ihnen die Veränderung im Logo aufgefallen? Aus CeBIT wurde CEBIT. Aus dem jahrelang üblichen Logo mit weißer Schrift auf rotem Grund wurde ein poppiger Auftritt mit viel Gelb. Aus der internationalen Leitmesse für Informationstechnologie im Frühjahr wurde „Europas Business-Festival für Innovation und Digitalisierung“ im Sommer.

Für mich war immer klar: Vor dem CeBIT-Termin nicht auf Sommerreifen wechseln. Die CeBIT-Tage waren bekannt für eventuelle Wetterkapriolen – und die Kasseler Berge wurden da oft zur verkehrstechnischen Herausforderung. Dieser wichtige Milestone im Jahresablauf fehlt mir jetzt. Aber wir haben ja gelernt, mit Veränderungen zu leben.

Wer sich das Programm der CEBIT 2018 anschaut, der findet dort viele Vorträge, Diskussionsrunden und Foren, viel Programm mit Event-Charakter – bis hin zu Grill-Abenden oder zum Auftritt von Showgrößen wie Jan Delay. Nicht mehr die Produktpräsentation steht im Vordergrund, sondern das sich miteinander austauschen.

Ja, die CeBIT musste sich neu erfinden. Messen „der alten Art“ sind wohl nicht mehr zeitgemäß, Entscheider haben andere Informationsquellen, Innovation findet nicht mehr zyklisch statt, für die Aussteller standen finanzieller Aufwand und messbarer Erfolg nicht mehr in einem gesunden Verhältnis zueinander.

Aber ist das wirklich die Zukunft?

Ich denke, dieser Relaunch einer etablierten Messe ist ein interessantes Experiment mit ungewissem Ausgang. Aber egal, ob das neue Konzept mehr Besucher oder „bessere“ Besucher bringt, es wird richtungsweisend für eine ganze Reihe von Veranstaltungen werden.

Das Veranstalter-Fachmagazin tagungswirtschaft sprach kürzlich gar von einer „Festivalisierung von Tagungen und Kongressen“. Können nur noch stark emotionalisierende Veranstaltungen mit Event-Charakter Besucher anlocken?

Diese Woche ist CEBIT-Time. Wir machen aus diesem Anlass eine kleine Umfrage. Uns interessiert:

  • Gehen Sie hin?
  • Oder warum gehen Sie nicht hin?
  • Wenn Sie dort waren: Wie war Ihr Eindruck? Was war Ihr „Highlight“?

Mailen Sie uns ihr kurzes Feedback doch einfach mal schnell und völlig formlos zu (info@mbuf.de). Natürlich werden wir Ihr Feedback 100% DSGVO-konform behandeln.

Übrigens:

Wenn das „sich miteinander austauschen“ für Sie einen hohen Stellenwert hat, dann sollten Sie (bzw. Ihr Arbeitgeber) Mitglied im Microsoft Business User Forum e.V. (mbuf) werden.

Das Microsoft Business User Forum – kurz mbuf – ist eine als Verein organisierte Community, die drei wesentliche Ziele verfolgt

  • Interessenvertretung des Mittelstandes gegenüber Microsoft
    „Gemeinsam Dinge bewegen…“
  • Aktives Networking der Mitgliedsunternehmen untereinander
    „Das Rad nicht immer neu erfinden – von anderen lernen…“
  • Informationskanal zwischen Microsoft und dem Mittelstand
    „schneller, besser und früher informiert sein…“

Ein Blick auf unsere Leistungspalette:

  • Wir verfügen derzeit über insgesamt 13 Arbeitsgruppen, in die über 180 Mitgliedsfirmen in wechselnder Besetzung an die 1.000 Mitarbeiter entsenden.
  • Etliche dieser Arbeitsgruppen sind nicht an spezielle Produktwelten gebunden (z.B. AG Lizenzen, AG CIO Kreis, AG IT Security). Auch in anderen Arbeitsgruppen (z.B. AG Enterprise Infrastructure oder AG Dynamics AX Fi/Co) schaut man gerne über den Microsoft-Tellerrand hinaus.
  • Wir haben eine „Flat-Rate-Mitgliedschaft“ – Mitglied werden nicht Personen, sondern Firmen/Organisationen. Mitgliedsunternehmen können unbegrenzt verschiedene Mitarbeiter in verschiedene Arbeitsgruppen entsenden.
    Die Firmen-Mitgliedschaft gilt auch für Tochter-/Schwestergesellschaften, wenn diese ausdrücklich im Mitgliedsantrag mit eingeschlossen werden.
  • Der Firmen-Jahresbeitrag für diese „Flat-Rate-Mitgliedschaft“  ist mit 1.500 Euro erfreulich gering.
  • Wir setzen regelmäßig Webcasts zu verschiedenen Themen auf, an denen alle Mitarbeiter aus unseren Mitgliedsunternehmen teilnehmen können.
  • Wir stellen mit dem zugriffsgeschützten mbuf Portal eine gesicherte Plattform zur Verfügung, auf der eine Kommunikation zwischen den Mitgliedern stattfinden kann.
  • Jeder Arbeitsgruppe sind „Microsoft-Paten“ zugeordnet, die die Anliegen unserer Mitglieder an Microsoft herantragen können, die über Neuigkeiten aus dem Hause Microsoft berichten (oft noch ehe der Markt diese Neuigkeiten kennt) und die bei Bedarf den Kontakt zu Produkt-Spezialisten bei Microsoft herstellen können.
  • Wir veranstalten in jedem Jahr einen mbuf Jahreskongress, an dem im Rahmen der Mitgliedschaft die Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen kostenfrei teilnehmen können.
  • Über unsere Kooperationspartner INTEGRATA, AddOn oder itSMF erhalten Sie Preisvorteile bei der Buchung von Weiterbildungsmaßnahmen. Preisvorteile, die in Summe den mbuf Jahresbeitrag weit übersteigen können.

Kommen sie mit uns Gespräch. Oder besuchen Sie testweise mal unsere Arbeitsgruppen-Treffen. Es lohnt sich für Sie – versprochen!

17 05, 2018

Was würden SIE empfehlen?

By | 2018-05-17T12:27:11+02:00 Donnerstag, 17. Mai 2018|Arbeitsgruppen, Jahreskongress, Mitglieder|0 Kommentare

Empfehlungsmarketing – eines der mächtigsten Werkzeuge im Prozess der Kundengewinnung. Ein Kunde spricht im Kreise seiner Berufskollegen oder auch im privaten Umfeld positiv über Ihre Produkte oder Ihre Dienstleistungen. Oft eher beiläufig und ganz zwanglos. Und damit wird der Kunde zu Ihrem erfolgreichsten Verkäufer.

Warum funktioniert das so hervorragend?

Wenn ein Mensch, den ich kenne und dem ich vertraue, positiv über etwas spricht, dann ist diese Aussage für mich glaubwürdig. Es werden keine finanziellen Interessen unterstellt, der Tippgeber handelt uneigennützig. Was hätte er schon davon, wenn er etwas empfiehlt? Außerdem steht er sozusagen als Garant für das Gesagte ein. Nein, er würde mir niemals vorsätzlich etwas Schlechtes empfehlen.

Kann Empfehlungsmarketing auch in Sachen mbuf funktionieren?

Ein klares JA! Wenn Sie Mitglied im Microsoft Business User Forum sind, wenn Sie sich in den Arbeitsgruppen engagieren, wenn Sie mitbekommen, welche Themen dort besprochen werden und wie intensiv und gewinnbringend der Austausch untereinander dort ist, wenn Sie mal auf unserem mbuf Jahreskongress waren und dort die hochinteressanten Vorträge gehört haben, dann können Sie eigentlich nur positiv und begeistert über mbuf berichten. Zumal eine Firmen-Flat-Rate-Mitgliedschaft mit der Möglichkeit der Mitarbeit in allen Arbeitsgruppen und dem freien Besuch unseres Jahreskongresses im Jahr nur 1.500 € kostet. Eine mbuf-Mitgliedschaft kann jeder guten Gewissens empfehlen.

Werden Sie zum Botschafter in Sachen mbuf…!

Die Grafik mit dem Kopf oben links im Text soll eines symbolisieren:

  • SIE kennen jede Menge Menschen, die unsere mbuf-Community noch nicht kennen.
  • SIE haben den Kontakt zu diesen Menschen.
  • SIE telefonieren mit diesen Menschen, tauschen sich über Email oder oder SocialMedia aus.
  • SIE treffen diese Menschen auf Kongressen, bei Messen, in Workshops, in Arbeitskreisen.
  • SIE haben unzählige Gelegenheiten, positiv und begeistert über mbuf zu sprechen.

Denken Sie daran, wenn sie das nächste Mal IT-Professionals treffen… Werden Sie zum Botschafter in Sachen mbuf! Danke!

Web            http://www.mbuf.de

Info             https://www.youtube.com/watch?v=iBy4Oe8iH1k / https://www.youtube.com/watch?v=qDDczQQAUF4

 

16 05, 2018

Neu: AG Future Technologies

By | 2018-05-16T09:44:26+02:00 Mittwoch, 16. Mai 2018|Arbeitsgruppen|0 Kommentare

Mit rasantem Tempo drängen neue Technologien in unsere Gesellschaft und in unsere Unternehmen:
Das bislang persönliche Gespräch mit einem Hotline-Mitarbeiter oder einer Bestellannahme wird zum Dialog mit einem intelligenten Computersystem (Einsatz von ChatBots), humanoide Roboter betreuen Senioren in den Heimen oder helfen Fluggästen, in den Flughäfen das richtige Gate zu finden. Autos sind in ständigem Kontakt mit ihren Herstellerfirmen und weisen auf mögliche Fehlerzustände hin bevor diese eintreten, Wartungsintervalle an Maschinen und technischen Einrichtungen wie zum Beispiel Fahrstühlen werden nicht mehr starr über die Betriebsstunden gesteuert, sondern orientieren sich an der realen Belastung und dem dadurch auftretenden Verschleiß. Intelligente Preisschilder an den Regalen der Supermärkte weisen individuelle Preise für bestimmte Käufergruppen aus, berührungsloses Zahlen wird an den Kassen der Zukunft zum Normalfall.

Man mag darüber diskutieren, ob all diese Veränderungen sein müssen und ob sie uns wirklich weiterbringen. Aber eines steht fest: Sie werden kommen.

Unsere Unternehmen müssen sich auf diesen Wandel einstellen. „Digitalisierung“ bedeutet nicht, dass alte Prozesse und Technologien jetzt mit digitaler Unterstützung ablaufen. Der „Digitale Wandel“ verändert ganz grundsätzlich Wertschöpfungsprozesse, lässt voraussichtlich ganze Branchen sterben, wenn sie sich nicht quasi neu erfinden.

Da lag es nahe, im Microsoft Business User Forum eine neue Arbeitsgruppe Future Technologies ins Leben zu rufen.

In dieser Arbeitsgruppe will man sich mit neuen Technologien und deren Auswirkung auf Gesellschaft und Unternehmen befassen.

  • Wie funktionieren diese neuen Technologien, was sind die Chancen und Risiken?
  • Was ist derzeit noch Zukunftsspinnerei (Reifegradbetrachtung)?
  • Was kann man wie sinnvoll in Unternehmen einsetzen?
  • Wie verändern diese neuen Technologien bestehende Prozesse?
  • Was verändert sich dadurch an den Kundenbeziehungen und den angebotenen Produkten und Dienstleistungen?

Das ist auch interessant für Sie?
Dann melden Sie sich über info@mbuf.de für die Teilnahme an dieser neuen Arbeitsgruppe an.
Wir freuen uns auf Sie…