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16 08, 2018

Unsere Arbeitsgruppen-Aktivitäten im 2. Halbjahr 2018

By | 2018-08-16T14:49:04+02:00 Donnerstag, 16. August 2018|Arbeitsgruppen, Events, Microsoft|0 Kommentare

In manchen Bundesländern sind die Sommerschulferien schon vorbei, in anderen Bundesländern genießt man noch die freien sonnigen Tage in der Heimat oder liegt noch an sonnigen Stränden.

Mit dem Ende der Sommerferien nehmen unsere mbuf Arbeitsgruppen auch wieder ihre Aktivitäten auf.
Einen Überblick über die bereits fest eingeplanten AG-Treffen finden Sie hier.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass bei nahezu allen AG-Treffen auch für Noch-Nicht-Mitglieder eine „Schnupper-Teilnahme“ möglich ist. Wenn Sie an einer Arbeitsgruppe Interesse haben, dann melden Sie sich bitte bei uns. Gerne lassen wir Ihnen eine Einladung zukommen. Nutzen Sie für die Kontaktaufnahme bitte unser Kontaktformular.

Hier die Vorteile von mbuf noch einmal kurz zusammengefasst – mbuf at a glance sozusagen:

Das Microsoft Business User Forum – kurz mbuf – ist eine als Verein organisierte Community, die drei wesentliche Ziele verfolgt

  • Interessenvertretung des Mittelstandes gegenüber Microsoft
    „Gemeinsam Dinge bewegen…“
  • Aktives Networking der Mitgliedsunternehmen untereinander
    „Das Rad nicht immer neu erfinden – von anderen lernen…“
  • Informationskanal zwischen Microsoft und dem Mittelstand
    „schneller, besser und früher informiert sein…“

Ein Blick auf unsere Leistungspalette:

  • Wir verfügen derzeit über insgesamt 13 Arbeitsgruppen, in die über 180 Mitgliedsfirmen in wechselnder Besetzung an die 1.000 Mitarbeiter entsenden.
  • Etliche dieser Arbeitsgruppen sind nicht an spezielle Produktwelten gebunden (z.B. AG Lizenzen, AG CIO Kreis, AG IT Security). Auch in anderen Arbeitsgruppen (z.B. AG Enterprise Infrastructure oder AG Dynamics AX Fi/Co) schaut man gerne über den Microsoft-Tellerrand hinaus.
  • Wir haben eine „Flat-Rate-Mitgliedschaft“ – Mitglied werden nicht Personen, sondern Firmen/Organisationen. Mitgliedsunternehmen können unbegrenzt verschiedene Mitarbeiter in verschiedene Arbeitsgruppen entsenden.
    Die Firmen-Mitgliedschaft gilt auch für Tochter-/Schwestergesellschaften, wenn diese ausdrücklich im Mitgliedsantrag mit eingeschlossen werden.
  • Der Firmen-Jahresbeitrag für diese „Flat-Rate-Mitgliedschaft“  ist mit 1.500 Euro erfreulich gering.
  • Wir setzen regelmäßig Webcasts zu verschiedenen Themen auf, an denen alle Mitarbeiter aus unseren Mitgliedsunternehmen teilnehmen können.
  • Wir stellen mit dem zugriffsgeschützten mbuf Portal eine gesicherte Plattform zur Verfügung, auf der eine Kommunikation zwischen den Mitgliedern stattfinden kann.
  • Jeder Arbeitsgruppe sind „Microsoft-Paten“ zugeordnet, die die Anliegen unserer Mitglieder an Microsoft herantragen können, die über Neuigkeiten aus dem Hause Microsoft berichten (oft noch ehe der Markt diese Neuigkeiten kennt) und die bei Bedarf den Kontakt zu Produkt-Spezialisten bei Microsoft herstellen können.
  • Wir veranstalten in jedem Jahr einen mbuf Jahreskongress, an dem im Rahmen der Mitgliedschaft die Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen kostenfrei teilnehmen können.
  • Über unsere Kooperationspartner INTEGRATA, AddOn oder itSMF erhalten Sie Preisvorteile bei der Buchung von Weiterbildungsmaßnahmen. Preisvorteile, die in Summe den mbuf Jahresbeitrag weit übersteigen können.

Im Rahmen der Firmen-Mitgliedschaft sind Sieund ggf. andere zu benennende Personen – dann auch automatisch auf dem jeweiligen Verteiler der einzelnen Arbeitsgruppen und können auch auf das interne den Mitgliedern vorbehaltene Portal zugreifen. Auf diesem Wege erfahren Sie auch von den AG-Treffen und weiteren Veranstaltungen von mbuf.

Weitere Infos, auch die Satzung etc., finden Sie in unserem Download-Bereich http://mbuf.de/mbuf/downloads in der linken und der mittleren Spalte.

Wir freuen uns auf Sie!

 

14 08, 2018

Die Digitale Transformation – höchste Zeit, die richtigen Fragen zu stellen…

By | 2018-08-14T17:16:24+02:00 Dienstag, 14. August 2018|Arbeitsgruppen, CIO Kreis, Microsoft, Mitglieder, Partnernetzwerk|0 Kommentare

Manchmal kann es interessant sein, in den Archiven zu stöbern. Zum Beispiel auch in denjenigen, in denen die Eröffnungsansprachen zur CeBIT gespeichert sind. Weil solche Eröffnungsansprachen sehr oft zeigen, wo man steht und wo man hin will.

So hat Bundeskanzlerin Merkel bei Ihrer Eröffnungsansprache zur CeBIT 2015 formuliert:

„d!conomy – das Leitthema der CeBIT 2015 hat es in sich. Denn es beschreibt nicht weniger als die weitreichende Revolution durch digitale Transformation. Sie erfasst nahezu sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche in unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Das Internet der Dinge und die umfassende Vernetzung treiben täglich die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, Verfahren und Produkte voran. Big Data und Cloud Computing, Smart Services, Social Business, Data Security und anderes mehr – diese Stichworte stehen für große Herausforderung, auch für große Chancen, gerade für einen klassischen Industriestandort wie Deutschland.“

So. Das war vor drei Jahren. Revolution. Aufstand. Totale Veränderung. Überall.

Drei Jahre, das ist in einer Zeit, in der Innovationszyklen immer kürzer werden und in der sich technische Entwicklung immer weiter beschleunigt, eine lange Zeit. Und wo stehen wir heute, drei Jahre später? Sind wir wirklich einen großen Schritt weitergekommen?

Die CeBIT heißt jetzt CEBIT, sie sieht völlig anders aus und findet im Sommer statt. Und eine Eröffnungsansprache durch die Bundeskanzlerin gibt es nicht mehr. Im Jahr zuvor hatte sie noch gesagt:

„Meine Damen und Herren, wir müssen das in den Mittelpunkt stellen, was in der Sozialen Marktwirtschaft der Realwirtschaft immer eine Rolle gespielt hat: der Mensch und seine Lebensbedingungen. … Wir haben aber auch Millionen von Menschen, die zum Teil noch nicht genau wissen, was sie erwartet und was alles Digitalisierung bedeutet. Ist das gut für meinen Arbeitsplatz oder ist das eine Gefahr für meinen Arbeitsplatz? … Bin ich ein Datenlieferant, mit dessen Daten alles Mögliche gemacht wird, oder welchen Schutz und welche eigene Beeinflussungsmöglichkeit habe ich? – Solche Fragen stellen sich viele Menschen.“

Und da ist Frau Merkel schon sehr nah „an des Pudels Kern“. Die Kernfrage der Digitalen Transformation ist es nämlich nicht, welche Sensoren und Endgeräte sich wie zusammenschalten lassen, wo die Daten liegen und wie wir die Informationen von A nach B bekommen (und schon gar nicht, wie man alte analoge Prozesse digitalisieren kann).

Die Kernfrage ist vielmehr, wie wir durch neue Technologien für den Menschen einen wirklichen Mehrwert schaffen können. Und wie wir es schaffen können, aus dem nicht immer technik-affinen „analogen“ Menschen einen mündigen Bürger machen können, der die neuen Technologien sinnvoll und verantwortungsvoll nutzt.

Es geht nicht darum, Wahlmanipulationen über Facebook zu erkennen und zu verhindern. Es geht darum zu verstehen, dass Facebook ein Medium ist, auf dem ich meine Wahlentscheidung nicht unbedingt aufbauen sollte. Es geht nicht darum, über das für und wider von Navis in Autos zu diskutieren. Es geht darum zu verstehen, dass wir, wenn uns das Navi geradewegs genau in einen Fluss lotsen will, vorher auf die Bremse treten. Wir, die Menschen, müssen lernen, wie wir uns Computersysteme zu Nutze machen können – und weniger der Technik blind vertrauen.

Unternehmen sollten sich die Frage stellen, wie sie ihre Kunden besser bedienen können. Den Kampf um den Kunden wird nicht der gewinnen, der absolut betrachtet das bessere Produkt hat. Gewinner wird sein, wer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist (auch online) und zum angemessenen Preis eine geforderte Qualität unter Beachtung auch von Qualität im Service am schnellsten liefern kann. Dazu muss ich viel über die Märkte und über die Kunden wissen. Und ich muss situativ auf Kundenwünsche eingehen können. Das geht nur mit entsprechender Technik. Wer die Digitale Transformation hier verschläft, der gerät leicht auf die Verliererstraße.

Wir müssen die richtigen Fragen stellen. Wir müssen uns (selbst-) kritisch fragen, ob wir mit „altem Denken“ die Herausforderungen der Zukunft wirklich meistern können. Wir müssen lernen zu vergessen. Ballast abwerfen, das ist die Devise. Da hilft ein generelles Handyverbot an französischen Schulen genau so wenig wie eine EU-DSGVO, die völlig über das sicher gut gemeinte Ziel hinausschießt und zum digitalen Bremsklotz wird. Wir sollten lieber in den Schulen und Universitäten zum mündigen digitalen Nutzer erziehen. Aber wer kann das leisten, wo doch ungezählt viele Lehrerinnen und Lehrer selbst zu den digitalen Analphabeten zählen und in vielen Schulen noch Schwamm und Kreide statt Tablet und Digital Whiteboard den Tagesablauf bestimmen?

Also: Die Digitale Transformation ist keine Frage der Technik, sondern eine Frage der Menschen und der Methoden.

Sie wollen erfahren, wie andere Unternehmen den Digitalen Wandel gestalten?

Dann werden Sie doch Mitglied im Microsoft Business User Forum (mbuf), der Community, die sich unter anderem genau mit diesen Fragen intensiv beschäftigt.

Web            http://www.mbuf.de

Info             https://www.youtube.com/watch?v=iBy4Oe8iH1k / https://www.youtube.com/watch?v=qDDczQQAUF4

Facebook  https://www.facebook.com/mbufde/

13 07, 2018

Ein wenig digitalisieren und ab in die Cloud – und das war’s dann…?

By | 2018-07-13T09:28:46+02:00 Freitag, 13. Juli 2018|CIO Kreis, Microsoft|0 Kommentare

Über Monate und Jahre hinweg war gebetsmühlenartig der immer wieder gleiche Tenor zu hören:
Deutschland verschläft die Digitalisierung und verliert den Anschluss.

Aktuell hat man den Eindruck, Deutschland ist in Sachen Digitalisierung aufgewacht (und wurde an vielen Stellen schon wieder durch eine völlig überzogene EU-DSGVO eingebremst). Der Digitale Wandel ist an vielen Stellen zu spüren und den Unternehmen gehen langsam im IT-Bereich die Ressourcen aus. So mancher IT-Bereich „geht inzwischen auf dem Zahnfleisch“, wie es ein IT-Verantwortlicher neulich formulierte: der Transformationsprozess stellt eine immense Doppelbelastung dar. Man kann nicht einfach „die alte Welt“ abschalten und von heute auf morgen mit der „neuen Welt“ weitermachen.

Manchmal gewinnt man aber auch den Eindruck, die Digitalisierung und der Weg in die Cloud werden zum Selbstzweck. Man will einfach mit dabei sein, den Anschluss nicht verlieren. Digitalisierung, KI, ChatBots und Cloud werden zu Hype-Themen. Es wird hektisch. Wilder Aktionismus greift um sich. Man schmeißt auf Teufel komm raus alles über Bord und sucht sein Heil in neuen Technologien.

Große IT-Player, ganz vorne dran Microsoft, tun das Übrige dazu: Firmenkunden werden nicht mehr danach beurteilt, welchen Lizenzbestand sie haben. Firmenkunden werden danach beurteilt, wer wieviel Potential in Richtung Digitalisierung / neue Technologien / Cloud hat – und wer dieses Potential auch erkennbar ausschöpfen möchte. Wer da nicht mitzieht, der wird weniger intensiv betreut und fällt hinten runter. Microsoft definiert sich als Innovations-Treiber.

Aus Sicht von Microsoft mag eine solche rigide Ausrichtung Sinn machen. Für Anbieter wie Microsoft ist es zunehmend schwierig und teuer geworden, sowohl die „alte Welt“ on prem mit teils in die Jahre gekommenen Lizenzbestand als auch die „neue Welt“ zu supporten. Wenn alles und jeder in die Cloud zieht und sich dort statt festen Updatezyklen einer permanenten Softwareaktualisierung unterwirft, dann spart das signifikant Entwicklungs- und Supportressourcen: weniger Probleme mit Kompatibilität zu alten Version, weniger Patches für alte Versionen, weniger Supportanfargen zu alten Versionen. So betrachtet ist „cloud first, mobile first“ sicher die richtige Strategie – was auf den ersten Blick allein innovativ und zukunftsweisend aussieht, ist eigentlich eine Art Selbstschutz-Strategie.

Die Anwenderunternehmen haben aber – wer hätte es gedacht – einen ganz anderen Fokus. Die Anwenderunternehmen wollen Waren und Dienstleistungen an Kunden verkaufen. Und zwar an Kunden, die dann hoffentlich zufrieden sind. Denn jeder Euro, den Anwenderunternehmen für Personal, für Produktentwicklung, für Werbung, für Expansion, für Zukunftssicherung ausgeben können, kommt genau von diesen Kunden. Für Anwenderunternehmen, egal ob Maschinenbauer, Bauunternehmen oder Konsumgüterhersteller,  kann daher „consumer focused, consumer driven“ die einzig sinnvolle Strategie sein.

Und genau hier sind wir an des Pudels Kern angekommen. Digitale Transformation – die übrigens nie die blose Digitalisierung alter bestehender analoger Prozesse sein kann, sondern immer ein kompletter Umbruch in Sachen Prozesswelt und Unternehmenskultur ist – macht nur dann Sinn, wenn dadurch der Unternehmenserfolg gesichert oder besser noch gesteigert wird. Der Weg in die Cloud ist nur dann kein Irrweg, wenn dadurch echte nachvollziehbare nachrechenbare Vorteile erzielt werden. Der Digitale Wandel in all seinen Facetten muss sehr intensiv Kosten-/Nutzen-Betrachtungen mit einschließen und auch eine grundsätzliche Strategiediskussion beinhalten. Und bei allem muss die alles entscheidende Frage sein: Was hat unser Kunde davon?

Die Herausforderung bei allen Innovationsprojekten ist also nicht in erster Linie (software-) technischer Natur. Die eigentliche Herausforderung ist, die Unternehmen unter Beachtung der technischen Möglichkeiten an den künftigen Anforderungen des Marktes auszurichten. Leider haben das viele – auch viele Softwareanbieter – noch nicht verstanden.

28 06, 2018

Was WM-Fußball mit Digitaler Transformation zu tun hat

By | 2018-06-28T14:21:56+02:00 Donnerstag, 28. Juni 2018|Arbeitsgruppen, CIO Kreis, Enterprise Infrastructure|0 Kommentare

Gestern mussten wir das Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft miterleben. Nach drei Vorrundenspielen nur der letzte Platz in der Gruppentabelle. Das ist blamabel und bitter – aber es war voraussehbar. Unsere Mannschaft ist verdient ausgeschieden.

Natürlich gibt es jetzt Millionen von „Daheim-auf-dem-Sofa-sitzen-Trainern“, die alles besser gemacht hätten. Aber ein paar Dinge sind es, die alle wirklichen Fachleute unisono feststellen:

  • Es hat die Begeisterung und der unbedingte Wille gefehlt. Auch vielleicht, weil viele Akteure bereits alles erreicht hatten und „satt“ waren. Oder zu sehr mit sich beschäftigt. Oder sowohl als auch.
  • Man hat den erfahrenen Weltmeistern 2014 den Vorrang vor neuen Kräften gegeben. Damit wollte man den Erfolg von vor vier Jahren einfach linear weiterschreiben.
  • Man war für die Gegner berechenbar. Überraschungsmomente haben genau so gefehlt wie ein klarer Matchplan. Überraschungsmomente hielten nur die Gegner für uns bereit – und unser Trainerteam schaute erstaunt und ratlos zu.
  • Das mögliche Ausscheiden hatte sich bereits in der Vorbereitungsphase angedeutet. Fehlende Leistungen und offensichtliche Mängel wurden aber stets schöngeredet.
  • Die Impulse von den Führungsspielern und von der Trainerbank haben gefehlt. So wurde man zum Getriebenen anstatt selber den Lauf der Dinge zu bestimmen.

Was hat das jetzt mit Digitaler Transformation zu tun?

Wir beobachten auch bei der Umsetzung der Digitalen Transformation einige durchaus ähnliche Einstellungen und Verhaltensweisen, die den Erfolg gefährden können:

  • Auch hier machen viele derzeit den Fehler, dass sie die Vergangenheit einfach fortschreiben wollen anstatt Dinge neu zu denken. Digitale Transformation ist eben nicht das digitalisierte Abbild ehemals analoger Prozesse, sondern ein komplett neuer Ansatz. Ein Ansatz, der weg geht von sequentiellen Prozessen hin zu simultanem vernetzten Arbeiten. Was 2014 noch gegolten hat, das hat heute nach vier Jahren seine Bedeutung verloren.
  • Viele stehen der Digitalen Transformation noch immer skeptisch gegenüber. Man hört Dinge wie „das betrifft doch unsere Branche (noch) nicht“ oder „lassen wir doch erst einmal die anderen die Erfahrungen machen“. Von Aufbruch, Begeisterung und unbedingtem Willen auch hier keine Spur.
  • Manchmal müssen auch einfach neue Spieler her. Auch wenn die alten Spieler durchaus verdiente Spieler sind oder mal waren. Die Digitale Transformation wird an manchen Stellen auch eine personelle Transformation sein müssen – ohne Ansehen der Person oder der Funktion.
  • Auch bei der Digitalen Transformation kommt der Führung eine entscheidende Rolle zu. Der „neue Geist“ muss über alle Hierarchieebenen hinweg Einzug halten. Wer an alten Zöpfen festhalten will, der steht im Weg und muss unweigerlich weichen.

Sie haben sicherlich im CIO Magazin den interessanten Artikel „Transformation der IT – Wie die IT-Organisation der Zukunft aussieht“ gesehen. Vielleicht ein guter Moment, mal da rein zu schauen und über den eigenen Stand in Sachen Digitale Transformation nachzudenken.

Unseren Fußballern wünschen wir den Mut zum kompletten Umbruch und Neuanfang. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Eines sollte aber klar sein: Ein schlichtes „weiter so“ kann es in beiden Fällen nicht geben.

28 06, 2018

Der mbuf Newsletter Juni 2018 ist online …

By | 2018-06-28T08:46:56+02:00 Donnerstag, 28. Juni 2018|Arbeitsgruppen, Microsoft, Mitglieder, Partnernetzwerk|0 Kommentare

So. Das war’s jetzt mit der Fußball-WM. Zumindest für die deutsche Mannschaft, die zu keiner Zeit an vergangene glanzvolle Jahre anschließen konnte.

Für die deutsche Wirtschaft hat das positive und negative Seiten: Es fallen weniger produktive Stunden weg durch fernsehschauende Mitarbeiter, aber Getränkeproduzenten und Eventorganisatoren brechen die Einnahmen weg. Es gibt eben immer die berühmten zwei Seiten der Medaille.

Positiv auch: Sie finden jetzt sicher einfacher Zeit, sich den aktuellen mbuf Newsletter Juni 2018 anzuschauen.

Unsere Themen diesmal:

  • File Header – Das Vorwort des Vorstandssprechers
  • DSGVO – ist die Schlacht geschlagen?
  • „Chatbot in a Day“ – Zukunftstechnologien hautnah erleben…
  • Microsoft, mbuf und die Hochschule der Medien starten ein gemeinsames AI-Projekt
  • SharePointForum Stuttgart 2018
  • Customer Experience: in Kopf und Herzen des Kunden schauen
  • Das mbuf Partnernetzwerk – Chancen durch Zusammenarbeit
  • Gute Dinge empfiehlt man gerne weiter…
  • AUS DEN ARBEITSGRUPPEN
  • AG-Termine (soweit vorhanden)
  • Infos zu D365 aus erster Hand – Treffen mit Muhammad Alam in Dublin
  • Auch für große Größen: D365 bei Ulla Popken
  • AG Dynamics CRM wählt neuen AG-Leiter
  • Umfrage der AG Licensing – die Ergebnisse

Den Newsletter können Sie hier downloaden. Übrigens: nicht nur den aktuellen Newsletter, sondern auch ältere Ausgaben.
Viel Spaß bei der Lektüre und eine schöne Sommerzeit!

20 06, 2018

Halbzeitpfiff: Der längste Tag im Jahr markiert die Wende…

By | 2018-06-20T12:11:28+02:00 Mittwoch, 20. Juni 2018|Arbeitsgruppen, Microsoft, Mitglieder|0 Kommentare

Mitten in der Fußball-WM nehmen wir einen ganz besonderen Halbzeitpfiff wahr: Der Winter beginnt. Morgen, am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres – natürlich nicht bei uns, sondern auf der Südhalbkugel der Erde, wo dann dort auch der kürzeste Tag des Jahres ist. Aber es kommt eben immer auf die Perspektive an. Wir freuen uns auf den Sommer und die Ferienzeit – in Argentinien, Australien oder Neu-Seeland bereitet man sich auf den Höhepunkt der kalten Jahreszeit vor.

Apropos Ferienzeit:
Im Jahr 2017 haben die über 54 Millionen deutschen Urlaubsreisenden rund 69,6 Urlaubsreisen unternommen. Im Schnitt waren sie dabei 13 Tage unterwegs. Insgesamt gaben die Deutschen im Jahr 2017 rund 73,4 Milliarden Euro für ihre Urlaubsreisen aus (Quelle:statista). Auch die Ferien sind wichtig für den Perspektivwechsel. Mal aus dem täglichen Trott ausbrechen, etwas anderes sehen und erleben, neues kennenlernen.

Perspektivwechsel können unser Leben bereichern und im beruflichen Umfeld wesentlich zum Erfolg beitragen. Wer in seinem Job immer nur „im eigenen Saft schmort“, der verstellt sich die Sicht auf andere Lösungen. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es immens wichtig, Dinge immer auch aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Wenn es beim Perspektivwechsel um das Thema Einsatz von Microsoft Technologien geht, dann kann eine Community wie das Microsoft Business User Forum e.V. (mbuf) eine gute Plattform zum Austausch sein.

Das Microsoft Business User Forum – kurz mbuf – ist eine als Verein organisierte Community, die drei wesentliche Ziele verfolgt

  • Interessenvertretung des Mittelstandes gegenüber Microsoft
    „Gemeinsam Dinge bewegen…“
  • Aktives Networking der Mitgliedsunternehmen untereinander
    „Das Rad nicht immer neu erfinden – von anderen lernen…“
  • Informationskanal zwischen Microsoft und dem Mittelstand
    „schneller, besser und früher informiert sein…“

Denken Sie mal drüber nach – eine Mitgliedschaft lohnt sich!

Noch einmal zurück zum Halbzeitpfiff:
Berücksichtigt man die Sommermonate als die Hauptferienzeit, dann liegt die Hälfte aller Arbeitstage in diesem Jahr jetzt schon hinter uns! Neulich sagte jemand mit einem Augenzwinkern: „Wir gehen schon wieder stark auf Weihnachten zu“.

Übersicht Arbeitstage 2018

(Quelle: kalenderpedia.de)
 

Aber ein Funken Wahrheit ist an dieser Aussage schon dran: Das Jahresende kommt meist deutlich schneller als wir denken.

Also: Allen eine tolle Ferienzeit, erholen Sie sich gut, wechseln Sie für ein paar Wochen die Perspektive… Und danach bleiben dann noch genügend Arbeitstage, um sich für eine Mitgliedschaft im mbuf zu entscheiden.

14 06, 2018

Man muss das Rad nicht immer neu erfinden, wenn man die Dinge ins Rollen bringen will…

By | 2018-06-14T14:28:42+02:00 Donnerstag, 14. Juni 2018|Arbeitsgruppen, Mitglieder|0 Kommentare

Typisch für typische „Macher“: Sie möchten alles selber machen.

„Das kann doch nicht so schwer sein…“ oder „Wir packen das schon, wir lassen uns da von keinem rein reden…“, das sind so die typischen Sätze, die einem im Gespräch mit Machern immer wieder begegnen. Durchaus positiv und bewundernswert ist das Selbstbewusstsein und die Entschlossenheit, die in einem solchen Satz mitschwingt.

Durchaus bedenklich ist in manchen Situationen aber der verschwenderische Umgang mit Ressourcen. Alles ohne fremde Unterstützung selber machen bedeutet, bei null anfangen und sich alles Schritt für Schritt selbst erarbeiten. Es ist durchaus kein Zeichen von Schwäche, mal einen anderen zu fragen, wie er denn das gleiche oder ein ähnliches Problem gelöst hat. Nein, es ist eher ein Zeichen von Cleverness, wenn man sich das Wissen und die Erfahrung anderer zu Nutze macht.

 

Effizienz durch Cut & Paste

Menschen, die programmieren, kennen das schon lange: Manches lässt sich sehr gut an anderer Stelle wiederverwenden. Rauskopieren, woanders einfügen, ein wenig anpassen, fertig. Eine solche Vorgehensweise ist effizient – mit möglichst geringem Aufwand wird ein Ziel erreicht.

Beim Rad haben wir es seit Jahrtausenden auch so gemacht. Das Rad wurde, glaubt man den Historikern, ca. im 4. Jahrtausend vor Christus erfunden – und hat bis heute Form und prinzipielle Funktion beibehalten. Die geniale Idee wurde ungezählte Male kopiert.

Warum diese Vorgehensweise nicht auf andere Lebenssituationen übertragen? Gerade im Wirtschaftsleben und insbesondere im IT-Bereich stehen die Verantwortlichen doch sehr oft vor immer wieder ähnlichen Herausforderungen.

 

Nehmen wir doch als Beispiel mal das Lizenzmanagement in größeren mittelständischen Unternehmen:

  • Wie kann ich vorhandene Lizenzen optimal einsetzen?
  • Welche Lizenzen brauche ich wofür?
  • Welche Lizenzformen passen optimal auf meinen Anwendungsfall?
  • Wie kann ich meine Lizenzen optimal verwalten und auf Audit gut vorbereitet sein?

Oder denken wir mal an den Einsatz von Collaboration-Tools:

  • Welche Tools kann ich sinnvoll einsetzen?
  • Wie bekomme ich eine Migration / ein Roll-Out hin?
  • Wie sieht es mit Schnittstellen aus?
  • Was ist in Sachen Datenschutz zu beachten?

Warum in solchen Situationen nicht von anderen lernen, die Erfahrungen aus anderen Unternehmen nutzen?

Das Microsoft Business User Forum e.V. (mbuf) ist eine als Verein organisierte Community, die als Plattform für einen solchen fachlichen Austausch dienen kann. In derzeit 13 Arbeitsgruppen diskutieren IT-Professionals aktuelle Themen und lernen voneinander. Über 180 größere mittelständische meist international ausgerichtete Unternehmen sind im mbuf organisiert.

Unsere derzeitigen Arbeitsgruppen:

Sie müssen das Rad nicht neu erfinden, wenn Sie die Dinge ins Rollen bringen wollen!

Interesse geweckt? Dann nehmen Sie noch heute über unser Kontaktformular unverbindlich Kontakt mit uns auf…

13 06, 2018

Die „neue“ CEBIT – sinnvolle Weiterentwicklung oder Effekthascherei?

By | 2018-06-13T12:09:28+02:00 Mittwoch, 13. Juni 2018|Arbeitsgruppen|0 Kommentare

Ist Ihnen die Veränderung im Logo aufgefallen? Aus CeBIT wurde CEBIT. Aus dem jahrelang üblichen Logo mit weißer Schrift auf rotem Grund wurde ein poppiger Auftritt mit viel Gelb. Aus der internationalen Leitmesse für Informationstechnologie im Frühjahr wurde „Europas Business-Festival für Innovation und Digitalisierung“ im Sommer.

Für mich war immer klar: Vor dem CeBIT-Termin nicht auf Sommerreifen wechseln. Die CeBIT-Tage waren bekannt für eventuelle Wetterkapriolen – und die Kasseler Berge wurden da oft zur verkehrstechnischen Herausforderung. Dieser wichtige Milestone im Jahresablauf fehlt mir jetzt. Aber wir haben ja gelernt, mit Veränderungen zu leben.

Wer sich das Programm der CEBIT 2018 anschaut, der findet dort viele Vorträge, Diskussionsrunden und Foren, viel Programm mit Event-Charakter – bis hin zu Grill-Abenden oder zum Auftritt von Showgrößen wie Jan Delay. Nicht mehr die Produktpräsentation steht im Vordergrund, sondern das sich miteinander austauschen.

Ja, die CeBIT musste sich neu erfinden. Messen „der alten Art“ sind wohl nicht mehr zeitgemäß, Entscheider haben andere Informationsquellen, Innovation findet nicht mehr zyklisch statt, für die Aussteller standen finanzieller Aufwand und messbarer Erfolg nicht mehr in einem gesunden Verhältnis zueinander.

Aber ist das wirklich die Zukunft?

Ich denke, dieser Relaunch einer etablierten Messe ist ein interessantes Experiment mit ungewissem Ausgang. Aber egal, ob das neue Konzept mehr Besucher oder „bessere“ Besucher bringt, es wird richtungsweisend für eine ganze Reihe von Veranstaltungen werden.

Das Veranstalter-Fachmagazin tagungswirtschaft sprach kürzlich gar von einer „Festivalisierung von Tagungen und Kongressen“. Können nur noch stark emotionalisierende Veranstaltungen mit Event-Charakter Besucher anlocken?

Diese Woche ist CEBIT-Time. Wir machen aus diesem Anlass eine kleine Umfrage. Uns interessiert:

  • Gehen Sie hin?
  • Oder warum gehen Sie nicht hin?
  • Wenn Sie dort waren: Wie war Ihr Eindruck? Was war Ihr „Highlight“?

Mailen Sie uns ihr kurzes Feedback doch einfach mal schnell und völlig formlos zu (info@mbuf.de). Natürlich werden wir Ihr Feedback 100% DSGVO-konform behandeln.

Übrigens:

Wenn das „sich miteinander austauschen“ für Sie einen hohen Stellenwert hat, dann sollten Sie (bzw. Ihr Arbeitgeber) Mitglied im Microsoft Business User Forum e.V. (mbuf) werden.

Das Microsoft Business User Forum – kurz mbuf – ist eine als Verein organisierte Community, die drei wesentliche Ziele verfolgt

  • Interessenvertretung des Mittelstandes gegenüber Microsoft
    „Gemeinsam Dinge bewegen…“
  • Aktives Networking der Mitgliedsunternehmen untereinander
    „Das Rad nicht immer neu erfinden – von anderen lernen…“
  • Informationskanal zwischen Microsoft und dem Mittelstand
    „schneller, besser und früher informiert sein…“

Ein Blick auf unsere Leistungspalette:

  • Wir verfügen derzeit über insgesamt 13 Arbeitsgruppen, in die über 180 Mitgliedsfirmen in wechselnder Besetzung an die 1.000 Mitarbeiter entsenden.
  • Etliche dieser Arbeitsgruppen sind nicht an spezielle Produktwelten gebunden (z.B. AG Lizenzen, AG CIO Kreis, AG IT Security). Auch in anderen Arbeitsgruppen (z.B. AG Enterprise Infrastructure oder AG Dynamics AX Fi/Co) schaut man gerne über den Microsoft-Tellerrand hinaus.
  • Wir haben eine „Flat-Rate-Mitgliedschaft“ – Mitglied werden nicht Personen, sondern Firmen/Organisationen. Mitgliedsunternehmen können unbegrenzt verschiedene Mitarbeiter in verschiedene Arbeitsgruppen entsenden.
    Die Firmen-Mitgliedschaft gilt auch für Tochter-/Schwestergesellschaften, wenn diese ausdrücklich im Mitgliedsantrag mit eingeschlossen werden.
  • Der Firmen-Jahresbeitrag für diese „Flat-Rate-Mitgliedschaft“  ist mit 1.500 Euro erfreulich gering.
  • Wir setzen regelmäßig Webcasts zu verschiedenen Themen auf, an denen alle Mitarbeiter aus unseren Mitgliedsunternehmen teilnehmen können.
  • Wir stellen mit dem zugriffsgeschützten mbuf Portal eine gesicherte Plattform zur Verfügung, auf der eine Kommunikation zwischen den Mitgliedern stattfinden kann.
  • Jeder Arbeitsgruppe sind „Microsoft-Paten“ zugeordnet, die die Anliegen unserer Mitglieder an Microsoft herantragen können, die über Neuigkeiten aus dem Hause Microsoft berichten (oft noch ehe der Markt diese Neuigkeiten kennt) und die bei Bedarf den Kontakt zu Produkt-Spezialisten bei Microsoft herstellen können.
  • Wir veranstalten in jedem Jahr einen mbuf Jahreskongress, an dem im Rahmen der Mitgliedschaft die Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen kostenfrei teilnehmen können.
  • Über unsere Kooperationspartner INTEGRATA, AddOn oder itSMF erhalten Sie Preisvorteile bei der Buchung von Weiterbildungsmaßnahmen. Preisvorteile, die in Summe den mbuf Jahresbeitrag weit übersteigen können.

Kommen sie mit uns Gespräch. Oder besuchen Sie testweise mal unsere Arbeitsgruppen-Treffen. Es lohnt sich für Sie – versprochen!